Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2014

Wahl mit Perspektive

Achim Czylwick ist seit 10 Jahren Ratsmitglied und hat zahlreiche Erfahrungen in der Zeit gesammelt.

Liebe Wittenerinnen und Wittener,

erlauben Sie mir, Ihnen einige Argumente darzulegen, warum Ihre Stimme für AUF Witten eine tragfähige und zukunftsorientierte Entscheidung ist.

Unser überparteiliches Personenwahlbündnis gründete sich vor zehn Jahren, weil wir die Erfahrung gemacht haben: Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern. Es funktioniert nicht, vor allem nicht für die Wähler, alle fünf Jahre seine Stimme buchstäblich abzugeben und zu hoffen, dass die gewählten Stellvertreter der etablierten Parteien dieses Mal ihre Versprechungen einhalten und sich kümmern. Immer wieder stellen wir fest, eine weitergehende Einflussnahme auf die Politik ist nach deren Vorstellung nicht vorgesehen.

Wir organisieren Bewegungen

Ich möchte dagegen jeden Wittener und jede Wittenerin ermuntern, sich selbst aktiv in die Politik einzubringen. Damit meine ich nicht in erster Linie Bürgerentscheide oder Bürgerbegehren, obwohl sie offiziell als Instrumente für mehr Demokratie bezeichnet werden. Denn sie sind nicht nur aufwändig, sondern mit zahlreichen bürokratischen Hürden verbunden und können von der Verwaltung ausgehebelt werden. Eine Reform ist deshalb nötig, wir setzen uns selbstverständlich auch dafür ein.

Aber vorrangig geht es um die Art und Weise, wie Politik alltäglich stattfindet. Da gibt es eine wichtige Erfahrung, die immer mehr Menschen machen: wenn sie sich zusammentun und gemeinsam für ihre Forderungen eintreten, werden sie ernst genommen.

Solche Bewegungen von unten fördert bzw. unterstützt AUF Witten. Meine Aufgabe als Ratsmitglied bestand in den vergangenen zehn Jahren immer darin, als Sprachrohrdieser Bewegungen im Rat Stellung zu beziehen. Auch, wie im Fall der Stadtbücherei, unabhängig und entgegen der Rechtsauffassung der Kommunalaufsicht.

Ich habe dagegen gestimmt, dass der Rat den Bürgerentscheid kassiert. Demokratische Rechte sind für mich nicht verhandelbar.

Stellt sich die Frage, wie garantiert wird, dass solche alternativen Politikansätze nicht verloren gehen?

Transparenz

10 Jahre im Rat - Unbestechlich, Kompetent, Zukunftsorientiert - dafür steht Achim Czylwick und ganz <i>AUF Witten</i>
10 Jahre im Rat - Unbestechlich, Kompetent, Zukunftsorientiert - dafür steht Achim Czylwick und ganz AUF Witten

Das hat mit unseren Grundsätzen für Mandatsträger zu tun, die in der Wittener Parteienlandschaft einzig­artig sind.

In meiner freiwilligen Selbstverpflichtung gegenüber den Wählern und den Mitgliedern von AUF Witten erkläre ich mich bereit, regelmäßig Rechenschaft über meine Ratsarbeit abzulegen, uneigennützig zu arbeiten, Privilegien und persönliche Vorteile abzulehnen und mich ernsthaft sach- und fachkundig zu machen. Es ist für mich selbstverständlich, dass ich Sitzungsgelder an das Bündnis weiterleite.

Alles, was AUF Witten im Rat und außerhalb des Rates für die Menschen in dieser Stadt politisch bewegt hat, finden Sie auf unserer Internetseite www.auf-witten.degenauestens dokumentiert.

Unsere Homepage hilft Ihnen auch, wenn Sie sich in bestimmte kommunalpolitische Themen einarbeiten wollen. Die letzte Anfrage kam von einer Naturschutzorganisation im Hoch-Taunus-Kreis, die über unseren Einsatz gegen die Gestanksbelästigung durch Degussa/Sasol auf uns aufmerksam wurde.

Diese Transparenz und regelmäßige Rechenschaftslegung bei gleichzeitigem Verzicht auf persönliche Vorteile garantiert, dass unsere Politik stets Politik von unten bleibt und hilft, selbst aktiv zu werden.


Zukunftsorientiert

Politische Entscheidungen müssen zukunftsorientiert sein, es geht um Visionen für etwas Neues.

Unsere Politik basiert auf zwei Säulen: die politischen Ziele einerseits und anderseits die Wahrnehmung und die Verteidigung wie Erweiterung demokratischer Rechte. Ohne die Einheit dieser Seiten wird es nicht möglich sein, reale Verbesserungen im Sinne einer lebenswerten Stadt zu erreichen.

Heute haben wir infolge des riesigen Schuldenbergs und der bewussten, chronischen Unterfinanzierung der kommunalen Haushalte durch Bundes- und Landesgesetze die Situation, dass von einer kommunalen Selbstverwaltung ernsthaft nicht mehr gesprochen werden kann.

Statt auf Geschenke von oben zu warten, die uns überdies teuer zu stehen kommen, machen wir unsere eigene Rechnung auf.

Politisch wollen wir deshalb:

  • Die Umverteilung stoppen
  • Wohnortnahe Kinderspielplätze
  • regenerative Energie und 100% Kreislaufwirtschaft durchsetzen
  • Umweltverbrechen abstellen und nach dem Verursacherprinzip ahnden
  • Schutz der Umwelt und Kampf um Arbeitsplätze als Einheit behandeln

Das ist eine Politik gegen die Ausplünderung der kommunalen Kassen durch Bund und Land.

In den zehn Jahren, die ich für das überparteiliche Personenwahlbündnis AUF Witten im Rat arbeite, habe ich immer wieder die Einstellung der Zinszahlungen an die Banken und die Niederschlagung der Schulden verlangt. Ohne Schuldenschnitt kommt Witten nicht auf die Beine! Das bestätigten meine leider zutreffenden Prognosen über die Schuldenentwicklung jedes Jahr aufs Neue.

Mit dem sogenannten „Sparen“ kann die Verschuldung der Stadt nicht überwunden werden. Dabei zeigen die Abermilliarden, die im weltweiten Spekulationsfieber verheizt wurden:Geld ist genug da, es haben nur die Falschen!

Jetzt helfen wir uns selbst!

Kampf um jeden Arbeitsplatz bei Vogt/Siemens am 25.10.2003. <i>AUF Witten</i> von Anfang mit ganzem Herzen dabei, un¬terstützte den Solikreis, machte eine Infoveranstaltung zum Betrug mit Auffanggesellschaften. Zum Abschluss gab es ein Solidaritätsfest in der Aula des Albert Martmöller Gymnasiums
Kampf um jeden Arbeitsplatz bei Vogt/Siemens am 25.10.2003. AUF Witten von Anfang mit ganzem Herzen dabei, un¬terstützte den Solikreis, machte eine Infoveranstaltung zum Betrug mit Auffanggesellschaften. Zum Abschluss gab es ein Solidaritätsfest in der Aula des Albert Martmöller Gymnasiums

Es ist klar, wer am Dogma rüttelt, dass die Banken systemrelevant sind und ihr Profit heilig, dem stellen sich eingefleischte Vorurteile und Beharrungskräfte entgegen. Von Leuten, die Nutznießer des überlebten Politiksystems sind, kann man keinen Beifall erwarten.

Und das ist gut so. Denn damit liegt klar auf der Hand: wer was ändern will, kann nicht so weitermachen wie bisher, er muss neue Wege gehen!

Wir alle müssen lernen, selbst Politik zu machen, wir müssen lernen, auch um unsere Interessen zu kämpfen, statt andere machen zu lassen.

Immer mehr Menschen müssen selbst zum Neuen Politiker werden: unbestechlich, kompetent, zukunftsorientiert!

Um diese neuen Wege in der Kommunalpolitik zu gehen, müssen alle Menschen, alle hier lebenden Nationalitäten, zusammenstehen.

Kommunalpolitik verlangt auch die internationale Solidarität gegen Armut und Krieg, gegen Flucht und Zerstörung.

Deshalb unterstützt AUF Witten auch seit Jahren die Montagsdemo gegen Hartz IV und hat seit seiner Gründung immer wieder gegen die Zulassung ultrarechter oder faschistischer Organisationen protestiert. Wie zuletzt im Wahlausschuss gegen die Zulassung von Pro NRW, deren Führungskader von ehemaligen Repräsentanten der NPD durchsetzt ist.

Vor allem aber stellen wir uns zur Wahl, weil wir mithelfen wollen, einen kommunalen Widerstand für eine lebenswerte Stadt zu organisieren. Ohne diesen Widerstand gibt es keine Lösung!

Für Kreislaufwirtschaft

In den 1980er und 1990er Jahren wurden in elf stillgelegten Zechen der Ruhrkohle AG (jetzt Evonik)

1,6 Mio. tSondermüll verbracht, darunter ca. 600.000 t hochtoxische Filterstäube aus Müllverbrennungs- und Industrieanlagen, Blei, Cadmium, Quecksilber, Arsen und Dioxin.

Mit der Absicht der RAG, bis zum Auslaufen des Steinkohlebergbaus 2018 die Grubenwasserhaltung aus Kostengründen zurückzufahren, wird dieser Skandal zu einem Politikum.

Durch die Anhebung des Grubenwasserspiegels auf ein Niveau von nur noch 300 m wird bewusst und billigend in Kauf genommen, dass die in den Stollen eingelagerten Materialien geflutet, die Giftstoffe daraus gelöst werden und in das Grund- und Trinkwasser gelangen. Es droht eine überregionale Umweltkatastrophe. Davon betroffen sind nicht nur das Ruhrgebiet, sondern auch weite Teile Nordrhein-Westfalens bis hinein in die Niederlande.

Grundwasser macht vor keiner Stadtgrenze halt.Schon heute zeigen sich erste Auswirkungen und bahnt sich an verschiedenen Stellen kontaminiertes Wasser durch Risse und Klüfte seinen Weg an die Oberfläche.

Sowohl die Politik wie auch die RAG haben ein großes Interesse daran, diesen Skandal zu leugnen und die Öffentlichkeit zu täuschen, einigten sich doch die damalige allein regierende SPD-Landesregierung mit Umweltminister Matthiesen und die Ruhrkohle AG, die ausgekohlten Stollen der Zechen mit den Giftstoffen zu verfüllen.

Zu diesem Zweck wurde der Sondermüll als „Wirtschaftsgut“ deklariert, um das strenge Abfallrecht zu unterlaufen und die Einlagerung zu ermöglichen.

Der Bergmann Christian Link, Sprecher der Bergarbeiterinitiative „Kumpel für AUF“ und aktiver Umweltschützer, hat aus Sorge um die Zukunft der Kinder diesen Skandal öffentlich gemacht. Daraufhin wurde er von der RAG kurzerhand mit einem Anfahrverbot in alle Zechen belegt und darf sich zu diesem Thema in der Öffentlichkeit nicht mehr äußern. Das macht niemand, der nicht etwas zu verbergen hat.

AUF Witten fordert die Aufrechterhaltung und Verbesserung der Wasserhaltung „auf ewig“, sowie die Beseitigung und umweltgerechte Entsorgung aller eingelagerten Gifte auf Kosten der Verursacher.

AUF Witten steht für eine konsequente Politik zur Rettung der natürlichen Umwelt. Wer solchen verbrecherischen Methoden entschieden entgegen treten will, muss selbst aktiv werden! Herzlich Willkommen in der Umwelt-AGvonAUF Witten!

AUF Witten erklärt seine volle Solidarität mit Christian Link und fordertdie sofortige Rücknahme des Anfahrverbots!

Umwelt

Nehmt ihnen die Erde aus der Hand, bevor sie zerstört wird! Bild von A.Femel_pixelio.de
Nehmt ihnen die Erde aus der Hand, bevor sie zerstört wird! Bild von A.Femel_pixelio.de

AUF Witten entwickelt vor Ort als Teil einer überregionalen Bewegung den aktiven Schutz vor der Zerstörung der Lebensgrundlagen von Mensch, Tier- und Pflanzenwelt.

Wir beteiligen uns am aktiven Widerstand gegen Umweltverbrechen wie beim Fracking, bei der Verseuchung durch industrielle Landwirtschaft oder bei der Atomkatastrophe von Fukushima, die durch reine Profitinteressen entstehen.

Unser Personenwahlbündnis will eine echte regenerative Energiewende, die vor allem auch dezentral z. B. durch Kleinwind- oder Biogasanlagen erreicht werden soll. Diese kommen langfristig dem Gemeinwohl zu gute. Atom- oder Kohlekraftwerke dienen nur den Gewinnen der Energieriesen.

AUF Witten fordert die Umkehr der Beweispflicht für Betriebe, deren Produktion Schadstoffe freisetzt. Wir fordern eine Verschärfung der Grenzwerte für Schadstoffe und Elektrosmog bis zum absoluten Minimum.

Wir streben eine echte Kreislaufwirtschaft an. Für mehr Infos das Logo anklicken.
Wir streben eine echte Kreislaufwirtschaft an. Für mehr Infos das Logo anklicken.

Wir streben eine echte Kreislaufwirtschaft mit örtlichen Biogas- und Kryo-Recyclinganlagen an. Mit diesen Anlagen können wertvolle Rohstoffe zurück gewonnen und regenerative Energie produziert werden, anstelle einer Zerstörung der Rohstoffe durch die Müllverbrennung. Außerdem werden neue Arbeitsplätze geschaffen.

AUF Witten fordert den Ausbau zu einem langfristig auch kostenfreien öffentlichen Nahverkehr zur Entlastung der schlecht organisierten Verkehrs- und Transportsysteme mit ihren Umweltproblemen.

Der Erhalt unserer natürlichen Umwelt ist uns eine Herzensangelegenheit. Wir wollen eine verbesserte Pflege und Ausstattung unserer Naherholungsgebiete, um die natürliche Umgebung auch für zukünftige Generationen erlebbar zu machen.

AUF Witten fordert ein Zins- und Schuldenmoratorium für die Stadt Witten. Dann können auch Umwelt- und Infrastrukturmaßnahmen ausreichend finanziert werden.

Schuldenschnitt

Daljit Nar kandidiert im Wahlbezirk 51, Rüdinghausen Nord, Reserveliste Platz 6, Herbert Schlüter kandidiert in Wahlbezirk 16, Pferdebach/Innenstadt Südost, Reserveliste Platz 2

Witten ist wie viele Städte pleite. Schon 2015 werden die Schulden unserer Stadt die Grenze von 500 Millionen Euro überschreiten. Ein alternativer Ansatz zur Lösung dieses Finanzproblems täte also ganz offensichtlich Not.

Ein solcher alternativer Lösungsansatz wäre zum Beispiel ein von AUF Witten schon seit langem gefordertes Schuldenmoratorium bzw. ein Schuldenschnitt. Hierbei geht es kurz gesagt darum die Dominanz der Kreditzinszahlungen über den städtischen Haushalt zu brechen.

Nur mit einer zeitweisen oder kompletten Einstellung des Schuldendienstes wäre in unserer Stadt eine wirkliche Kommunalpolitik überhaupt denkbar, denn ernstgemeinte Kommunalpolitik im Rat hängt nun einmal vor allem auch am Vorhandensein von finanziellen Mitteln, mit denen man die Zukunft unserer Stadt sinnvoll und ganzheitlich gestalten könnte.

Nur so wäre es möglich, den Bürgern wirkliches soziales und kulturelles Leben in unserer Stadt zur Verfügung zu stellen und nicht nur mit Prestigeprojekten wie z.B. dem ZOB oder der Rathaushaltestelle die Schuldenmisere zu übertünchen. Natürlich braucht es neben dem Schuldenschnitt auch eine schonungslose Analyse der Entstehung dieser Schulden. Hier sind mehrere Faktoren zu nennen:

Zum einen haben die letzten Bundesregierungen zur Lösung der Finanzprobleme des Bundes viele Aufgaben und damit auch deren Kosten den Ländern und Kommunen auferlegt.

Desweiteren wurde mit den städtischen Einnahmen bis in die 1980er Jahre, als diese noch reichlich vorhanden waren, offensichtlich schlecht gehaushaltet, denn sonst hätte man Rücklagen geschaffen.

Außerdem hat natürlich die Konzentration auf Vorzeigeprojekte bei gleichzeitigem Einschlafen lassen von dringend nötigen Instandhaltungsmaßnahmen horrende weitere Kosten und damit Schulden verursacht, wie man z.B. am Rathaus oder am Zustand unserer Straßen- und Radwege sehen kann.

Mit Blick auf diese in unserer Stadt vorliegende Schuldenmisere und ihre Auswirkungen für uns Bürger können wir als AUF Witten nur weiterhin mit Unterstützung möglichst vieler Wittener Bürger einen Schuldenschnitt bzw. -moratorium fordern.

Das ist auch deshalb besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass die Fraktionen im Rat in einem solchen Schuldenschnitt noch nicht einmal eine zu diskutierende Alternative sehen. Deshalb Ihre Unterstützung und Stimme am 25.5. für AUF Witten.

Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern!

Der Jugend eine Zukunft

Jan Vöhringer kandidiert in Wahlbezirk 71, Heven Südwest, Reserveliste Platz 4, Anna Schmit kandidiert in Wahlbezirk 73, Heven Ost, Reserveliste Platz 3

Qualifizierte Ausbildung für alle! Unserer Jugend eine Zukunft!Doch wie sieht die Zukunft der Jugend heute aus?

Wer das Glück hat eine Ausbildung anzufangen, was nicht einfach ist bei zu wenig Ausbildungsstellen, dem winkt nach der Ausbildung meist Arbeitslosigkeit, Zeitvertrag oder Leiharbeit. So zeigen auch die eigenen Erfahrungen.

Jan machte seine Ausbildung als Mechatroniker bei der Demag in Wetter. Er war zwei Jahre in Zeitverträgen, dann drei Monate, dann fünf Monate, dann sieben Monate ...

Andere Kollegen haben seit drei Jahren oder länger Zeitverträge! Soll das die Zukunft sein? Ständige Ungewissheit wie es weiter geht. Planung in die Zukunft? Fehlanzeige!

Dabei könnte es so einfach sein! Ständig wird von Fachkräftemangel gesprochen und im letzten Jahr haben das erste Mal mehr Jugendliche angefangen zu studieren, als eine Ausbildung zu beginnen.

Das geschah oft vor dem Hintergrund keine Ausbildung gefunden zu haben, verbunden mit der Hoffnung, dass durch eine weitere persönliche Qualifizierung bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt bestehen.

Das ist der individuelle Ausweg von uns Jugendlichen, der uns schon in der Schule beigebracht wird.

Mit dem Slogan Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern“ greifen wir diesen individuellen Ausweg an. Die gesellschaftlichen Probleme können nicht individuell gelöst werden, sondern nur, wenn sich Jung und Alt gemeinsam für die Zukunft der Jugend zusammen schließen!

Organisiert Euch in AUF Witten! Werdet selbst aktiv. Es ist viel zu tun:

Damit es genug Ausbildungsplätze für unsere Jugend gibt, fordern wir eine zehnprozentige Ausbildungsquote in der Großindustrie, wobei in Witten die Stadtverwaltung und städtische Betriebe mit gutem Beispiel vorangehen könnten!

Außerdem brauchen wir die unbefristete Übernahme entsprechend der Ausbildung, damit wir eine gewisse Sicherheit in unsere Lebensplanung bekommen und der Missbrauch mit Zeitverträgen und Praktika beendet wird.

Damit überhaupt genug Arbeitsplätze vorhanden sind, wird zweierlei benötigt:

die Verteilung der Arbeit auf mehr Schultern durch eine gesetzliche Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, z.B. auf 30 Stunden pro Woche, sowie die Rücknahme der Erhöhung des Rentenalters.

Die „Alten“ sollten eher früher Schluss machen dürfen!

Wohnortnahe Kinderspielplätze

Anke Suttrop kandidiert in Wahlbezirk 81, Herbede Ortskern, Romeo Frey kandidiert in Wahlbezirk 15, Sonnenschein/Pferdebach

Witten mag familienfreundlich sein, aber nicht für alle. Schon gar nicht für eine deutliche Mehrheit, wie uns eine Serie in der WAZ glauben machen will. Denn ohne Geld und Auto und viel Zeit zum Fahren geht gar nichts. Oder man wohnt direkt neben einem der entstehenden Schwerpunktspielplätze.

Doch trotz der optimistischen Darstellung der WAZ bleiben nach ihren eigenen Angaben rund ein Drittel, für die Witten beim besten Willen nicht familienfreundlich ist.

Dabei geht es um Einzelschicksale von Kindern. Da sind 30 Prozent Ausgegrenzte viel zu viel, vor allem wenn sich der Verdacht aufdrängt, dass die Zahlen geschönt sind. Viele Familien kommen doch nur deshalb über die Runden, weil beide Eltern arbeiten, doch es fehlt an Betreuungsplätzen und angemessenen Betreuungszeiten. Nicht überall können Oma und Opa einspringen.

Auch der Personalschlüssel in den Kindergärten ist zu niedrig, obwohl jeder sehen kann, dass derzeit die Probleme beständig zunehmen.

Da ist es ein verheerendes Signal, wenn die Stadt rund zwei Drittel der bisher wohnortnahen Spielplätze stilllegt und die freiwerdenden Flächen für ihre sogenannte Spielplatzoffensive zu Geld macht.

Investitionen in die Zukunft der Kinder werden so den Zinszahlungen der Stadt geopfert. Letztere wiederum sind trotz Personal- und Leistungsabbau beständig gestiegen. Eine Folge der bewussten Politik von Bund und Land, die Kommunen zu Ausgaben zu verpflichten, die durch ihre Einnahmen nicht gedeckt werden.

Dabei haben die Lokalpolitiker, die das beklagen, exakt dieselben Parteibücher wie ihre Parteifreunde in Bundes- und Landesregierung, ganz gleich welcher Koalition.

Wie kann man angesichts solcher Rahmenbedingungen von Familienfreundlichkeit sprechen? Diese wird auf dem Altar der Umverteilung des kommunalen Vermögens geopfert.

Aber auch in den selbst verantworteten Bereichen haben sich Stadtverwaltung und Ratsmehrheit bisher nicht dadurch hervorgetan, aus zu geringen Mitteln das Beste zu machen.

Im Gegenteil, die Liste von in den Sand gesetzten Millionen wegen mangelnder Aufsicht oder fehlender Fachkenntnisse oder einfachem Übergehen von Bürgerinteressen ist lang, zu lang.

Zeit für einen Neuanfang, mit neuen Politikern der Neuen Opposition.

Mit AUF Witten in eine

lebenswerte Zukunft für unsere Kinder!

Spenden Sie für AUF Witten

 

Selbst aktiv werden

Melitta Riemann kandidiert in Wahlbezirk 14, Krone/Crengeldanz, Reserveliste Platz 5, Ulrich Wagner kandidiert in Wahlbezirk 32, Stockum Ost, Reserveliste Platz 8

Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern - so lautet das Motto von AUF Witten. Viele von Ihnen, liebe LeserInnen, wird das sicher einleuchtend sein, denn im Alltag bleibt ja auch nichts anderes übrig.

Die Kommunalpolitik hat direkten Einfluss auf unseren Alltag. Wenn die Stadt Witten zwei Drittel aller Spielplätze abbaut, um eine „Qualitätsoffensive“ zu starten, dann müssen Sie sich Gedanken darum machen, wo sich Ihre Kinder austoben können.

Wenn die Stadt Witten ihr hauseigenes Personal abbaut, dann müssen Sie sich auf längere Bearbeitungszeiten von Anträgen einstellen.

Und wenn die Stadt Witten die Bücherei verscherbelt, dann müssen Sie sich Gedanken darum machen, wie Sie an Bücher kommen, die Sie mal lesen möchten oder zum Fortbilden brauchen.

Aber dafür haben wir ja Stellvertreter, die uns versprechen, es würde mit ihnen alles besser werden, kurze Zeit später aber genau das Gegenteil machen. Im Unterschied dazu verstehen sich die Mandatsträger und KandidatInnen von AUF Witten als Sprachrohr, um Ihr Anliegen in den Stadtrat zu tragen.

Wir sollen enger zusammenstehen, weil die Schulden ständig steigen. Doch die Stellvertreter, die von uns Solidarität verlangen, betreiben bewusst eine Politik der Verschuldung zu Gunsten der Banken, Land und Bund. Dafür wollen sie auch noch wieder gewählt werden?!

Unter Begriffen wie „Bürgerbeteiligung“ oder „Bürgerwerkstatt“ versucht man Ihnen dann weis zu machen, dass Sie hier mitbestimmen könnten. Wird aber ein Bürgerbegehren wie zur Durchholzer Grundschule oder zum Erhalt der Stadtbücherei durchgeführt, werden diese mit oftmals banalen Begründungen für nichtig erklärt.

Offensichtlich ist der Bürgerwille nicht gefragt. Genau deshalb muss man über den Alltag hinaus gehen, wenn man sich um sich selbst kümmern will.

Die einzig logische Schlussfolgerung kann da nur sein, selbst aktiv in die Politik einzugreifen:

  • Der Stahlarbeiter, der sich mit der Stahlproduktion und den daraus resultierenden Abfällen und entstehenden Giften auskennt.
  • Der Gärtner, der die zunehmenden Probleme in der Umwelt direkt wahrnimmt.
  • Die Kräfte im Pflege- und Sozialbereich, die sich kaum noch ernsthaft um ihre Klienten kümmern können, weil Profit gemacht werden soll.

Da gibt es noch viele Beispiele. Deshalb sagen wir:

  1. AUF Wählen

    1. Selbst aktiv werden

      1. Zukunft gestalten!

Qual der Wahl?

Romeo Frey, Sprecher im Vorstand von <i>AUF Witten</i> und Kandidat im Wahlbezirk 15 (Sonnenschein/Pferdebach Nordwest), zeigt Ihnen, was das besondere von <i>AUF Witten</i> ist.

Liebe Leserin, lieber Leser,

warum soll die Wahl eigentlich eine Qual sein? Gibt es wirklich so viele reale Alternativen, dass man gar nicht weiß, wen man wählen soll?

Ich möchte Sie, als Entscheidungshilfe, auf die Alleinstellungsmerkmale von AUF Witten aufmerksam machen, die sie in dieser Form sonst nirgends finden. Was den einen oder anderen, so hoffe ich inständig, doch noch überzeugt, zur Wahl zu gehen, der es gar nicht mehr vor hatte. Was also sind unsere besonderen Merkmale?

1. Unser alternativer Politikansatz

Wir beteiligen uns nicht einfach nur an der üblichen Abstimmungsroutine im Rat, sondern verstehen uns als Sprachrohr im Rat für Bewegungen vor Ort, die wir unterstützen und fördern. Nur das bringt Bewegung in politische Entscheidungsprozesse. Dabei verwirklichen wir volle Transparenz! Mehr dazu im Artikel auf den beiden ersten Seiten.

2. Unsere Überparteilichkeit auf antifaschistischer Grundlage

Die Hauptprobleme im Stadtrat kommen durch die aufgezwungenen Rahmenbedingungen durch Bundes- und Landesregierung. Von daher lassen sie sich auch nicht mit deren Parteilinien lösen, sondern nur überparteilich. Bei uns kann jeder mitmachen, dem es um die Sache geht. Das heißt auch: keine braunen Rattenfänger!

3. Unsere Unabhängigkeit

Wir finanzieren uns ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Wobei wir keiner Parteilinie unterliegen und auch niemand uns mit Geld bestechen kann. Dafür sorgen unsere Prinzipien, die gewährleisten, dass Menschen unterschiedlicher Weltanschauung gleichberechtigt an einem Strang ziehen.

4. Unsere Forderungen

Um etwas in der Stadt zu verändern, brauchen wir neue Politiker. Bei der Auftaktveranstaltung ergab sich eine gute Gelegenheit dazu, einer zu werden. Weitere Infostände folgen - auch über den Wahlkampf hinaus wie seit 10 Jahren üblich von <i>AUF Witten</i>.
Um etwas in der Stadt zu verändern, brauchen wir neue Politiker. Bei der Auftaktveranstaltung ergab sich eine gute Gelegenheit dazu, einer zu werden. Weitere Infostände folgen - auch über den Wahlkampf hinaus wie seit 10 Jahren üblich von AUF Witten.

Im Gegensatz zur offiziellen „Sparpolitik“ fordern wir einen restlosen Schuldenschnitt zur kommunalen Entschuldung und eine aufgabenbezogene Finanzierung der Kommunen. Dafür sind Gewerbesteuern nicht geeignet. Immer höhere Abgaben, Leistungskürzungen und Personalabbau haben den Zuwachs des Schuldenberges nicht verhindern können, während spekulatives Finanzkapital in Milliardenhöhe verbrannt wurde. Statt Almosen, um die „Melkkuh“ Kommune am Leben zu halten fordern wir eine Finanzierung, bei der eine kommunale Selbstverwaltung wieder möglich ist.

Dafür aber braucht es neue Politiker, zu denen jeder werden kann. Beginnen Sie mit ihrer bewussten Stimme für die Kandidaten von AUF Witten.

Helfen Sie mit, egal im welchem Wahlbezirk, dass so viele Stimmen für uns zusammenkommen, dass wir in Fraktionsstärke in den Rat einziehen können.

Dann hätten wir auch Antragsrecht und könnten in Ausschüssen mitarbeiten, was die Wirkung unserer alternativen Politik enorm steigern würde.

Dann könnte es heißen:

Unsere Wahl der Bürokraten Qual!


Grundsätze

  • AUF Witten ist ein Personenbündnis von Menschen, die sich durch die im Stadtrat etablierten Parteien nicht vertreten fühlen.

  • In AUF Witten sind alle willkommen, die die Zustände nicht nur anklagen, sondern die Ursachen aufzeigen und so positive Wege finden wollen.

  • AUF Witten ist den Alltagsproblemen der Menschen verpflichtet und will ihr Sprachrohr im Stadtrat und der Stadt sein.

  • AUF Witten ermutigt die Betroffenen, für ihre gegenwärtigen und zukünftigen Belange selbst aktiv zu werden und hilft ihnen, ihre Interessen durchzusetzen

  • AUF Witten ist keiner parteipolitischen Richtung verpflichtet. In AUF können Menschen unterschiedlicher Weltanschauung gleichberechtigt zusammenarbeiten.

  • AUF Witten ist getragen vom Gedanken der Gleichberechtigung aller in Witten lebenden Menschen, ungeachtet ihrer nationalen Herkunft, ihrer Religion und ihres Alters und fördert ihr solidarisches Zusammenleben und ihre kulturelle Vielfalt.

  • AUF Witten schließt die Teilnahme von Faschisten, Nationalisten und religiösen Fanatikern aus.

  • AUF Witten ist finanziell unabhängig und finanziert seine Arbeit durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und eigene Aktivitäten.

  • AUF Witten praktiziert eine demokratische und solidarische Streitkultur mit folgenden Merkmalen:

    • sachlich
    • konstruktiv
    • die Einheit wahrend
    • offen gegenüber Kritiken
    • Differenzen werden offen, kameradschaftlich und direkt im Rahmen des Bündnisses geklärt

 

Grundsätze, Rechte und Pflichten für MandatsträgerInnen von AUF Witten (Selbstverpflichtung)

  1. Wir arbeiten auf der Grundlage der Grundsätze und Ziele von AUF Witten und entwickeln Eigeninitiative und Einsatz, um unsere Arbeit kompetent und überzeugend zu machen.
  2. Wir arbeiten außer für unser parlamentarisches Mandat in der praktischen Arbeit von AUF Witten und nehmen an den Vorbereitungstreffen für Mandatsträger teil.
  3. Wir legen regelmäßig Rechenschaft über unsere Arbeit vor der Mitgliederversammlung von AUF Witten ab.
  4. Wir arbeiten uneigennützig, lehnen alle Privilegien und persönlichen Vorteile ab. Wir spenden Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgelder für AUF Witten oder gemeinsam festgelegte Projekte.
  5. Wir sind offen für Vorschläge und Kritiken und sind aufgeschlossen für die Einbeziehung anderer in die Arbeit.

Von AUF Witten erwarten wir:

  1. Unterstützung und Beratung bei der Wahrnehmung der Aufgaben.
  2. Rückendeckung und Solidarität bei Angriffen auf unsere Arbeit und Person.
  3. Die Möglichkeit, Kosten und Verdienstausfall bei der Durchführung der Aufgaben, die AUF Witten uns stellt, abrechnen zu können und erstattet zu bekommen.

Unsere Kandidaten

Klicken Sie auf die Namen, um mehr über die Kandidaten zu erfahren!

Manfred Gennat, 75 Jahre, Rentner, Wahlbezirk Nr. 11, Innenstadt Nordost
Manfred Gennat, 75 Jahre
Rentner
Wahlbezirk Nr. 11
Innenstadt Nordost
 

Die Stadt braucht neue Ideen und Initiativen von unten.

Und Menschen, die sich von büro-kratischen Hindernissen nicht entmutigen lassen.

Beides finde ich bei AUF Witten.

“Für ein modernes und lebenswertes Witten!”

Achim Czylwick, 59 Jahre, Drucker, Wahlbezirk Nr. 12, Innenstadt Südwest
Achim Czylwick, 59 Jahre
Drucker

Wahlbezirk Nr. 12
Innenstadt Südwest

(Reserveliste Platz 1)

Es kann in der Stadt so nicht weitergehen:

Schulschließungen, Aufgabe von Spielplätzen, Verzicht auf notwendige Investitionen - das zerstört die Lebensqualität in der Stadt.

Dieser Politik sage ich den Kampf an.

Politik von unten heißt:

„Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern!“

Peter Frey, 41 Jahre, Kommunikationselektroniker, Wahlbezirk Nr. 13, Innenstadt Nordwest
Peter Frey, 41 Jahre
Kommunikationselektroniker
Wahlbezirk Nr. 13
Innenstadt Nordwest
(Reserveliste Platz 15)
 

Wir müssen Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder und Jugend übernehmen.

Fracking bedroht unser Trinkwasser, Atommüll wird „endgelagert“ und wird noch hunderttausende von Jahren strahlen, die Kommunen zahlen Millionen an Zinsen und tilgen trotzdem nichts, an unseren Kleinsten wird gespart, Grundschulen geschlossen und Spielflächen vernichtet.

Hier läuft etwas grundsätzlich falsch. Anstelle der kapitalistischen Profitwirtschaft gehören endlich die Menschen in den Mittelpunkt.

„Es reicht nicht, die Welt zu verstehen – es kommt darauf an, sie zu verändern!“

Melitta Riemann, 54 Jahre, Bürokauffrau, Wahlbezirk Nr. 14, Krone/Crengeldanz
Melitta Riemann, 54 Jahre
Bürokauffrau
Wahlbezirk Nr. 14
Krone/Crengeldanz

(Reserveliste Platz 5)
 

Es lohnt sich Alternativ, Unabhängig, Fortschrittlich in die Zukunft zu schauen und etwas zu tun.

Also, ein alternatives ein Kreuz zu machen und für die Stadt Witten eine neue Perspektive zu schaffen, sollte jeden Bürger interessieren.

„Nie Aufgeben - immer kämpfen!“

Romeo Frey, 68 Jahre, Arzt, Wahlbezirk Nr. 15, Sonnenschein/Pferdebach Nordwest
Romeo Frey, 68 Jahre
Arzt
Wahlbezirk Nr. 15
Sonnenschein/
Pferdebach Nordwest

(Reserveliste Platz 18)
 

Guter Wille allein genügt nicht, man braucht eine geeignete Methode.

Und das hat AUF Witten, ein neues und alternatives Verständnis von Politik.

Dazu braucht es Menschen, die bereit sind, sich über weltanschauliche Grenzen hinweg zusammenzuschließen. Auch das findet man in AUF Witten!

“Neue Politiker braucht das Land:
unbestechlich, sozial und kämpferisch für eine Politik mit Perspektive.”

Herbert Schlüter, 66 Jahre, Betriebsschlosser, Wahlbezirk Nr. 16, Pferdebach Südost/Innenstadt Ost
Herbert Schlüter, 66 Jahre
Betriebsschlosser
Wahlbezirk Nr. 16
Pferdebach Südost/
Innenstadt Ost

(Reserveliste Platz 2)
 

Ich will mich dafür einsetzen, dass in den Eigenbetrieben und Behörden der Stadt Witten die Personal- und Lohnpolitik freigehalten wird von parteipolitischer Einflussnahme und Beziehungen.

Allen Bürgerinnen und Bürgern sollen sportliche und kulturelle Aktivitäten nicht durch Schließungen (Jugendheime, Sportplätze, etc.) verwehrt, sondern zugänglich bleiben und ausgebaut werden.

“Schwierigkeiten sind dazu da, sich fachkundig zu machen und sie zu überwinden.”

Nadine Frey, 35 Jahre, Medizinisch-Technische Assistentin, Wahlbezirk Nr. 17, Schellingstr. / Krumme Dreh / Neuer Weg
Nadine Frey, 35 Jahre
Med.-Techn. Assistentin
Wahlbezirk Nr. 17
Schellingstr. /

Krumme Dreh/Neuer Weg
(Reserveliste Platz 12)
 

Gute Kommunalpolitik muss alle BürgerInnen in ihren Grundsätzen und Interessen wiederspiegeln und von vielen Schultern getragen werden. Das Ergebnis soll eine Stadt sein, in der sich alle Generationen wohl fühlen, und ein Stadtrat, von dem sich alle gut vertreten und gehört fühlen.

Dazu muss aber auch jeder einzelne ein Stück beitragen, in dem er sich zwischen den Wahlen aktiv beteiligt und beteiligen kann.

“Probleme sind dazu da, sie zu lösen.”

Ursula Bösken, 72 Jahre, Lehrerin im Ruhestand, Wahlbezirk Nr. 18, Oberdorf / Husemannstr. / Helenenberg
Ursula Bösken, 72 Jahre
Lehrerin im Ruhestand
Wahlbezirk Nr. 18
Oberdorf/Husemannstr./
Helenenberg

(Reserveliste Platz 20)
 

Ein frischer Wind und Bürgernähe im Rathaus kommt uns allen zugute. Ich setze mich für die Belange benachteiligter Menschen ein, besonders für Kinder und Flüchtlinge.

In meiner friedenspolitischen Tätigkeit kämpfe ich gegen alle Formen von Vorurteilen und Diskriminierung, um Ausgrenzung und Rassismus zu begegnen.

„Mut bedeutet, dass wir uns beharrlich einsetzen für das, woran wir glauben.“
Aung San Sun Kyi (2010)

Thomas Westerwelle, 47 Jahre, Stahlfacharbeiter, Wahlbezirk Nr. 31, Stockum West/Düren
Thomas Westerwelle,
47 Jahre,
Stahlfacharbeiter
Wahlbezirk Nr. 31
Stockum West/Düren

(Reserveliste Platz 13)
 

Ich bin in Stockum aufgewachsen und habe lange dort gewohnt.

Als Stahlarbeiter möchte ich mich aktiv in die Politik einmischen und dafür einsetzen, dass unsere Lebensinteressen und unsere Familien in der Kommunalpolitik ernst genommen werden.

“Ob jung, ob alt – um uns selbst müssen wir uns selber kümmern!”

Ulrich Wagner, 27 Jahre, Webmaster, Wahlbezirk Nr. 32, Stockum Ost
Ulrich Wagner, 27 Jahre
Webmaster
Wahlbezirk Nr. 32
Stockum Ost

(Reserveliste Platz 8)
 

Mein größtes Anliegen ist, dass sich in dieser Stadt etwas zu Gunsten der WittenerInnen ändert.

Zukunftsfähige Politik ist nur möglich, wenn man von den Bedürfnissen der Menschen ausgeht. Das ist es, was AUF Witten praktiziert!

Ich möchte den Kindern im Alter in die Augen sehen können und sagen: Ich habe für eure Zukunft gekämpft!

"Geht nicht? Gibts nicht! Der Anfang  ist die Frage nach dem Notwendigen. Packen wir es an!"

René Schlüter, 39 Jahre, Krankenpfleger, Wahlbezirk Nr. 41, Annen Nord
René Schlüter, 39 Jahre
Krankenpfleger
Wahlbezirk Nr. 41
Annen Nord

(Reserveliste Platz 7)
 

Meine Erfahrungen haben mir klar bestätigt, dass unsere Stadt mehr denn je eine starke Beteiligung der Wittener Bürgerinnen und Bürger in der Kommunalpolitik nötig hat.

Die Dinge, die man von anderen fordert, sollte man zunächst einmal selber einbringen.

„Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.“
(Ernesto Guevara de la Serna)

Ruth Schlüter, 60 Jahre, Fleischereifachverkäuferin, Wahlbezirk Nr. 42, Annen Mitte Nord
Ruth Schlüter, 60 Jahre
Fleischereifachverkäuferin
Wahlbezirk Nr. 42
Annen Mitte Nord

(Reserveliste Platz 16)
 

Ich bin der Meinung, dass Politik in Witten für die Menschen gemacht werden sollte und nicht für die Banken.

"Veränderungen sind möglich, man muss sie nur wollen!"

Tina Frey, 36 Jahre, Erzieherin, Wahlbezirk Nr. 43, Annen Mitte West
Tina Frey, 36 Jahre
Erzieherin
Wahlbezirk Nr. 43
Annen Mitte West

(Reserveliste Platz 22)
 

Als alleinerziehende, vollberufstätige Mutter weiß ich, dass die Prioritäten in der Politik geändert werden müssen.

Familie, Kinder und Jugendliche müssen ernst genommen werden.

„Kinder sind unsere Zukunft - nicht nur drüber reden, sondern handeln!“

Peter Spyrka, 60 Jahre, Gas- und Wasserinstallateur, Wahlbezirk Nr. 44, Annen Mitte Ost
Peter Spyrka, 60 Jahre
Gas- und Wasserinstallateur
Wahlbezirk Nr. 44
Annen Mitte Ost

(Reserveliste Platz 17)
 

Als Chemiearbeiter erlebte ich, dass Gesundheitsaufsicht und Arbeitsschutz sträflich ignoriert wurden: von der Stadt, vom Land, vom Bund und Brüssel.

Vergiftungen, selbst dem Tod von Arbeitern wird tatenlos zugesehen. Arbeitnehmervertreter ordneten sich widerstandslos dem Profitstreben unter.

Ich kämpfe deshalb für eine Politikwende und nicht nur für den Austausch von Personen.

“Wir haben wenig zu verlieren, aber eine Welt zu gewinnen!”

Reiner Jochheim, 66 Jahre, Familientherapeut, Wahlbezirk Nr. 45, Annen Süd / Borbach / Holzstr. / Hohenstein
Reiner Jochheim, 66 Jahre
Familientherapeut
Wahlbezirk Nr. 45
Annen Süd / Borbach /
Holzstr. / Hohenstein

(Reserveliste Platz 10)
 

Die Einheit von Mensch und Natur und die Entfaltung des kreativen Potentials in jedem heranwachsenden Kind und Jugendlichen ist mein besonderes Anliegen.

“Der Antrieb für große Veränderungen steckt im Kleinen und in jedem selbst!”

Daljit Nar, 47 Jahre, Angestellte, Wahlbezirk Nr. 51, Rüdinghausen Nord
Daljit Nar, 47 Jahre
Angestellte
Wahlbezirk Nr. 51
Rüdinghausen Nord

(Reserveliste Platz 6)
 

Ich finde es wichtig, dass sich mehr Frauen in AUF Witten engagieren.
Mir liegt besonders am Herzen, dass Kindergärten und Schulen bestmöglich ausgestattet sind.

Ich möchte als optimistischer Mensch an die Dinge gehen und will nicht nur kritisieren.

"Frauenpower ist angesagt!
Frauen schaffen mehr als man(n) denkt!"

Diana Vöhringer, 48 Jahre, Medizinische Fachangestellte, Wahlbezirk Nr. 61, Bommern West
Diana Vöhringer, 48 Jahre
Medizinische Fachangestellte
Wahlbezirk Nr. 61
Bommern West

(Reserveliste Platz 14)
 

Es ist nicht mehr zu akzeptieren, dass für die Profite einiger weniger großer Konzerne unsere natürlichen Lebens-grundlagen zerstört werden.

AUF Witten steht für eine konsequente Kommunalpolitik für die Interessen der Menschen und der Natur, damit unsere Kinder eine lebenswerte Zukunft haben.

AUF Witten verkörpert eine alternative Kommunalpolitik, und das überparteilich und finanziell unabhängig!

“Ob etwas gelingt, erfährst du nicht, wenn du nur drüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst!”

Andreas Bremer, 57 Jahre, Reprofotograf, Wahlbezirk Nr. 62, Bommern Ost
Andreas Bremer, 57 Jahre
Reprofotograf
Wahlbezirk Nr. 62
Bommern Ost

(Reserveliste Platz 19)
 

Wir müssen der Umwelt mehr Respekt zollen! Schützen statt vernichten! Schluss mit dem Baumfällwahn! Kein Müll in die Natur! Vandalismus bekämpfen!

Wir können (noch) nicht die Welt retten, aber in Witten damit anfangen! Deswegen: Gemeinsam erfolgreich für die Umwelt!

"Als vielfacher Marathonfinisher weiß ich: man kann seine Ziele erreichen!"

Jan Vöhringer, 26 Jahre, Prüfer, Wahlbezirk Nr. 71, Heven Südwest
Jan Vöhringer, 26 Jahre
Prüfer
Wahlbezirk Nr. 71
Heven Südwest

(Reserveliste Platz 4)
 

Seit Jahren bin ich aktiv, für den Schutz der natürlichen Umwelt, im antifaschistischen Kampf, in der Arbeiter- und Jugendbewegung... Dabei habe ich gelernt, kleine Verbesserungen sind wichtig, aber oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir müssen dem Übel an die Wurzel gehen!

Ich möchte insbesondere die Jugendlichen auffordern: Werdet aktiv, es geht um Eure Zukunft!

“Radikal sein ist die Sache an der Wurzel fassen”

Joachim Fricke, 56 Jahre, Maler und Lackierer, Wahlbezirk Nr. 72, Heven Mitte
Joachim Fricke, 56 Jahre
Maler und Lackierer
Wahlbezirk Nr. 72
Heven Mitte

(Reserveliste Platz 9)
 

Auch wir „kleinen Leute“, Arbeiter und Angestellte, brauchen Durchblick in der Kommunalpolitik.

Ich bin für aktiven Umweltschutz, der nicht gegen Arbeitsplätze ausgespielt wird.

AUF Witten ist dafür erste Adresse.

"Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren."

Anna Schmit, 18 Jahre, Azubi für Gesundheits- und Krankenpflege, Wahlbezirk Nr. 73, Heven Ost
Anna Schmit, 18 Jahre
Azubi für Gesundheits- und Krankenpflege
Wahlbezirk Nr. 73
Heven Ost

(Reserveliste Platz 3)
 

Die Herrschenden können uns Jugendlichen keine Zukunft bieten.

Arbeitslosigkeit, Leiharbeit, Zeitverträge, Praktika.... dieser Perspektivlosigkeit sagen wir den Kampf an! Stattdessen fordern wir qualifizierte Ausbildung für alle und unbefristete Übernahme aller Azubis!

Für unsere Zukunft müssen wir selbst aktiv werden.

„Rebellion ist gerechtfertigt!“

Anke Suttrop, 54 Jahre, Bürokauffrau, Wahlbezirk Nr. 81, Herbede Ortskern
Anke Suttrop, 54 Jahre
Bürokauffrau
Wahlbezirk Nr. 81
Herbede Ortskern
 

Ich möchte mich als Kandidatin für den Wahlkreis Herbede vorstellen. Ich wurde 1960 in Witten Herbede geboren und lebe seitdem in Witten.

Einige meiner MitbürgerInnen, kennen mich bereits aus meinen beruflichen Tätigkeiten, besonders im sozialen Bereich und mein entschlossenes Handeln im Tierschutzbereich.

Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern und uns für schwächere einsetzen. Deswegen kandidiere ich für AUF Witten und brauche Ihre Stimme!

“Wo Unrecht zu Recht wird,
wird Widerstand zur Pflicht!”

Bernd Fieth, 64 Jahre, gelernter Elektriker, Wahlbezirk Nr. 82, Vormholz
Bernd Fieth, 64 Jahre
gelernter Elektriker
Wahlbezirk Nr. 82
Vormholz

(Reserveliste Platz 11)
 

Als ehrenamtlicher Trainer habe ich viele Jahre in Wittener Vereinen den Jugendsport gefördert. Dafür will ich mich weiter einsetzen.

Die Zukunft der Jugend liegt mir besonders am Herzen. Wir haben Verantwortung für die nachfolgenden Generationen!

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!"

Jan Klysz, 62 Jahre, Dreher, Wahlbezirk Nr. 83, Durchholz / Bommerholz
Jan Klysz, 62 Jahre
Dreher
Wahlbezirk Nr. 83
Durchholz/Bommerholz

(Reserveliste Platz 21)
 

Wir Arbeiter produzieren Reichtum, werden aber nur als Kostenfaktor betrachtet.

Wie wir in der Stadt leben, interessiert erst recht keine der regierenden Parteien. Im Stadtrat haben Arbeiter keinen Einfluss, das will ich ändern.

„Nur wer nach oben sieht, kann die Sterne sehen.“

Heinz Vöhringer, 56 Jahre, Industriemechaniker, Wahlbezirk Nr. 84, Buchholz / Kämpen

Heinz Vöhringer, 56 Jahre
Industriemechaniker

Wahlbezirk Nr. 84
Buchholz/Kämpen

(Reserveliste Platz 23)

In den Betrieben und Verwaltungen nimmt die Arbeitsplatzvernichtung zu. Ebenso wachsen Arbeitsdruck, Arbeitshetze und Lohnabbau.

Dagegen unterstütze ich den konsequenten Kampf um jeden Arbeitsplatz.

“Wer kämpft, erhält Solidarität!”

2017  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern