Gewerkschaften müssen kämpfen! |
| positive Alternativen |
| Dienstag, den 13. Juli 2010 |
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Ulrich Achenbach, IGM Mitglied in Bochum, schrieb folgenden Brief an die KollegInnen. Er zeigt auf, dass die Gewerkschaften kämpfen müssen, um die unmenschliche Politik der Bundesregierung zu stoppen. Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, jetzt läßt die Bundesregierung so richtig die Katze aus dem Sack. Für die Folgen der Finanzkrise sollen eindeutig die Ärmsten der Armen bluten: Nämlich die Wohngeldempfänger! Außerdem ist neben einer Beitragserhöhung zur Krankenversicherung geplant, dass die Zusatzbeiträge der Krankenkassen beliebig hoch sein können. Diese Sparpolitik ist nicht nur unsozial, sondern verbrecherisch! Deutlicher kann Schwarz/Gelb die Umverteilung von unten nach oben nicht präsentieren. Dagegen ist wirksamer Widerstand notwendig! Hier hilft nur ein unbefristeter "Generalstreik". Alle Gewerkschaften sind gefordert. Ich bin Mitglied und Ersatzdelegierter der IG Metall in Bochum und habe spontan folgenden Appell an den DGB NRW geschickt: Läßt sich der DBG bzw. die Einzelgewerkschaften wieder von der SPD/den Grünen einlullen? Welche soziale Politk diese Parteien gemacht haben, beweist sich an Hartz IV. Die verbrecherischen "Sparpläne" der Bundesregierung, 40prozentige Kürzung beim Wohngeld und Krankenkassen-Zusatzbeiträge in beliebiger Höhe, dürften nur diese Antwort kennen: Generalstreik! Wären wir in Griechenland, hätte es längst so etwas gegeben! Wann werden die Gewerkschaften endlich wieder Kampforganisationen? Ich weiß, dass ein politischer Streik unzulässig ist. Aber wie wäre es mit bundesweiten Aktionstagen im Zusammenhang mit Arbeitsniederlegungen? Die Ursache für die unsoziale Politik ist der Kapitalismus, da nur die Großbanken- und konzerne entscheiden, wo es lang geht. Um diesen Zustand zu beenden, müssen alle für ein anderes System, nämlich dem echten Sozialismus kämpfen! Hoch die internationale Solidarität! Völker hört die Signale! P.S. Ein erster Schritt wäre die Mobilisierung aller zu den bereits bundesweit regelmäßigen Montagsdemostrationen. Kämpferische Grüße |
