In der heutigen Zeit stellt sich zunehmend die Frage, welche Perspektive es in dieser Gesellschaft für die heranwachsende Generation gibt. Spielplätze, Sportstätten und Schulen werden geschlossen, Vereinskosten sind für viele nicht mehr tragbar. Dazu gibt es einen Mangel an Ausbildungsplätzen und diejenigen, die einen ergattern, werden oftmals nicht nach der Ausbildung übernommen.

Auch die Familien kommen an ihre Grenzen mit der Erziehung durch hohe Arbeitsbelastungen und niedrigem Einkommen.

Grund genug für AUF Witten, sich diesem Thema anzunehmen, denn es stellt sich die Frage, was wir den kommenden Generationen hinterlassen wollen und ob die Hinterlassenschaften überhaupt tragbar für die Jugend sind.

Ersparte Zukunft...? Zur geplanten Schließung des Augustinchens

René Schlüter unterstützt die Initiative des Elternrats des Augustinchens und setzt sich für den Erhalt der KiTa ein
René Schlüter unterstützt die Initiative des Elternrats des Augustinchens und setzt sich für den Erhalt der KiTa ein

René Schlüter

Mitglied im Vorstand von AUF Witten

Verschuldung und Misswirtschaft der Stadt Witten führen erneut zu Einsparungen bei Kindern und Jugendlichen.

Nachdemin den letzten Jahren im Rahmen der Haushaltskonsolidierung z.B. schon Spiel- und Sportplätze und Schwimmbäder schlecht gepflegt und dezimiert, Jugendtreffs zentralisiert, Kindergartennotgruppen eingerichtet, Grund- und Realschulen geschlossen und insgesamt die städtische Finanzierung im Kinder- und Jugendbereich stark beschnitten wurde, sollen jetzt die Hardenstein-Gesamtschule in Vormholz und der Kindergarten  Augustinchen in der Innenstadt geschlossen werden.

In beiden Fällen werden ca. 40 Jahre nach ihrem Bau hohe Sanierungskosten der Gebäude als Begründung für die Schließung genannt. Im weiteren möchten wir uns hier exemplarisch mit dem Augustinchen beschäftigen.

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Das Augustinchen muss erhalten bleiben!

Liebe Eltern,

im Namen des überparteilichen Kommunalwahlbündnisses AUF Witten versichere ich Ihnen in Ihrem Kampf um den Erhalt des Augustinchens unsere volle Solidarität und Unterstützung.

Wie aus Ihrem offenen Brief an den Rat der Stadt hervorgeht, haben Sie nicht die Absicht, sich sogenannten Sachzwängen unterzuordnen. Vielmehr sind Sie entschlossen, im Interesse der Zukunft nicht nur Ihrer eigenen, sondern auch der nachfolgenden Kinder in Witten, um den Erhalt des Augustinchens zu kämpfen.

Darin möchten wir Sie mit vollem Herzen bestärken. Erfolge im Interesse unserer kommenden Generationen können nur erreicht werden, wenn wir selbst aktiv werden.

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Die KiTa Augustinchen geht uns alle an!

Der Elternrat der Kindertagesstätte Augustinchen hat aufgrund der geplanten Schließung einen offenen Brief an alle Wittener Ratsfraktionen und Ratsmitglieder geschickt. AUF Witten tritt seit jeher für eine Ausweitung der Kinderbetreuung ein und verteidigt das Recht auf eine hochwertige Kinderbetreuung für alle in Witten lebenden Kinder. Wir unterstützen das Anliegen des Elternrates! Wir dokumentieren an dieser Stelle den offenen Brief an die Ratsfraktionen und rufen auch Sie zur Unterstützung bei der Unterschriftensammlung für den Erhalt der KiTa auf. Die zugehörige Liste finden Sie am Ende des Textes:

Offener Brief

An alle Fraktionen im Wittener Stadtrat und die fraktionslosen Ratsmitglieder

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir – der Elternrat der evangelischen Kindertagesstätte Augustinchen – wenden uns mit einem dringenden Problem an Sie und bitten Sie unserem Anliegen Ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Es geht um nicht weniger als die Schließung eines gut funktionierenden Kindergartens und um eine adäquate Betreuung der in der Innenstadt wohnenden Kinder.

Am 20. Januar 2015 teilte der Träger unseres Kindergartens uns als Elternrat seine Entscheidung mit, keine neuen Kinder mehr im Augustinchen aufzunehmen. Bestehende Verträge würden aber erfüllt. Wie das geschehen wird, ist noch nicht geklärt.

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2017  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern