Nachbetrachtung im Stockumer Asbestskandal

(Red.) Nachdem unsere Zeitung in den letzten zwei Ausgaben über den unsachgemäßen und gesundheitsgefährdenden Abriss von Asbest-Zementplatten der ehemaligen Wellershoff-Hallen im Rosenthalring in Witten-Stockum berichtet hatte, hat sich einiges getan.

Nicht aber, wie der Leser vermuten könnte, seitens der städtischen Bauaufsicht oder der übergeordneten Bezirksregierung. Schon gar nicht von der Stadtverwaltung, die Ratsmitglied Achim Czylwick auf seine beiden Anfragen lediglich mitteilte, dass keine Umwelt-Verstöße vorlägen, weil man bei mehrfachen Kontrollen niemanden auf der Baustelle angetroffen hätte. Erstaunlicherweise aber trugen die Arbeiter nach der zweiten „ergebnislosen“ Kontrolle bereits Schutzkleidung.

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Stadtbücherei

Der Erlös aus dem Verkauf der Stadtbücherei und die Diskussionen unter Ausschluss der Öffentlichkeit werfen viele Fragen auf.
Der Erlös aus dem Verkauf der Stadtbücherei und die Diskussionen unter Ausschluss der Öffentlichkeit werfen viele Fragen auf.

Als langjähriger und ausgiebiger Nutzer der Wittener Stadtbücherei macht einen das große Diskutieren um einen jetzt wohl rechtlich doch nicht möglichen Bürgerentscheid zu ihrem Umzug schon sehr stutzig, wenn man gleichzeitig sieht, wie sehr das reine Angebot an Medien schon zusammengeschmolzen wurde und nicht mehr alle Räume zur Verfügung stehen.

Man fühlt sich vielmehr an die heute leider auch in dieser Stadt schon verfolgte Taktik der regierenden Politik erinnert, Probleme vordergründig groß und breit diskutieren zu wollen, um im Hintergrund bereits Fakten zu schaffen, die sogar zum Teil noch über das Diskutierte hinausgehen.

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„Tabuloses Sparen“?

Tabuloses Sparen - Da freut sich der Pleitegeier!
Tabuloses Sparen - Da freut sich der Pleitegeier!

(aus einem Schreiben vom 07.01.13 an alle Ratsfraktionen und fraktionslose Ratsmitglieder sowie an die örtliche Presse - leicht gekürzt, Hervorhebungen durch Redaktion)

Die Berichterstattungen der Wittener Tageszeitungen über die sich dramatisch entwickelnde Haushaltssituation der Stadt und eine „nicht-öffentliche Liste des tabulosen Sparens“ lassen erahnen, was uns BürgerInnen noch droht. Danach ist davon auszugehen, dass neben den zu befürchtenden weiteren monetären Daumenschrauben insbesondere die öffentliche Infrastruktur und Dienstleistung hiervon immer mehr betroffen sein werden.

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Angebliche Unrechtmäßigkeit eines Bürgerentscheides zur Stadtbücherei,...

Das Kulturforum, zu dem auch die Stadtbücherei gehört, gehört zurück in die Hände des Stadtrats!
Das Kulturforum, zu dem auch die Stadtbücherei gehört, gehört zurück in die Hände des Stadtrats!

...weil der Rat über Liegenschaftsangelegenheiten des Kulturforums nicht entscheiden dürfe

Leserbrief an die Redaktion Witten Aktuell vom 30.01.2013

zur Kenntnis an die übrigen örtlichen Medien

Vielen Dank für Ihren Aufmacher Umgekippt und Ihre eindeutige Beurteilung, dass der Rat der Stadt Witten mit seiner Unterordnung unter die Rechtsauffassung der EN-Aufsichtsbehörde den Vertrag mit der Bücherei-Bürger-Initiative gebrochen hat. Wir stimmen Ihnen auch in dem Punkt zu, dass sich hier eine Provinzposse entwickelt, allerdings auf dem Hintergrund einer systematischen Politik von oben zur Auflösung der kommunalen Selbstverwaltung.

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2018  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern