Brief an die Bundeskanzlerin

Sollten die Wahllokale nicht eine vollumfängliche Barrierefreiheit aufweisen?
Sollten die Wahllokale nicht eine vollumfängliche Barrierefreiheit aufweisen?

Dr. Carsten Rensinghoff, selbst von einer Behinderung betroffen, hat uns schon öfter in Fragen geschrieben, wie mit Behinderten umgegangen wird. Der diesmalige Anlass war eine Entscheidung in Leipzig, wonach die Anfechtung einer Wahl zurückgewiesen wurde, obwohl ein barrierefreier Zugang zu den Wahlurnen nicht gegeben war. Wir veröffentlichen einen Auszug aus seinem Brief an die Bundeskanzlerin (d. Red.)

... Heute (05.04.2013) ist in der Leipziger Volkszeitung zu lesen, dass die vorgenannte Wahl gültig ist, obwohl zahlreiche Wahllokale in Leipzig eine vollumfängliche Barrierefreiheit vermissen ließen. Somit nehmen wir nun an, dass die UN-Behindertenrechtskon­vention, welche Sie, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, 2009 für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland für rechtsverbindlich erklärten, wert - und wirkungslos ist.

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Die Brücken Tragik-Komödie

2008 wurde die Pferdebachbrücke abgerissen, auf Bedenken wegen erhöhter Luftbelastung durch mehr LKWS wurde keine Rücksicht genommen.
2008 wurde die Pferdebachbrücke abgerissen, auf Bedenken wegen erhöhter Luftbelastung durch mehr LKWS wurde keine Rücksicht genommen.

Einem jedem Wittener Bürger, der häufiger die Pferdebachstrasse benutzte, dürfte noch das Bild von unter der Eisenbahnbrücke aufgrund von zu großer Höhe verkeilten LKWs ein Begriff sein.

Diese Brücke wurde ja nun vor längerer Zeit entfernt, um den LKWs freie Durchfahrt zu gewähren.

Da jedoch auf dem ehemaligen Rheinischen Esel ein Radweg bis nach Bochum-Langendreer geführt wird, erwägt man jetzt einen Neubau mit gleichzeitiger Veränderung der Straßenführung.

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Zur Diskussion gestellt: Ende der Kirchensteuer?

Bei den Grünen und in der SPD mehren sich Stimmen, die eine Abschaffung der Kirchensteuer ins Wahlprogramm nehmen wollen.

Dazu schreibt uns ein Leser. (d. Red.)

Anklicken zum vergrößern! Steueraufkommen der "Groß"-Kirchen nach Abzug der Verwaltungskosten ab 1991 in Gesamtdeutschland
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Steueraufkommen der "Groß"-Kirchen nach Abzug der Verwaltungskosten ab 1991 in Gesamtdeutschland

Ich bin für die Abschaffung der Kirchensteuer vor allem deswegen, weil Adolf Hitler die im Jahr 1933 eingeführt hat.

An dieser Stelle möchte ich hier ausdrücklich betonen, dass in Deutschland über 52 % Atheisten problemlos leben. Die ohne atheistische Gemeinschaften, "Gottes"-Häuser und Hierarchien gut auskommen und friedlich mit allen Religionen sich zurechtfinden.

Alle anderen Glaubensrichtungen (christliche, muslimische, jüdische, usw.) müssten sich auch wie, unter anderem die Freie evangelische Gemeinschaft (FeG), nur von ihren Gläubigen durch finanzielle Beiträge und Spenden tragen lassen.

Die verschwenderischen Steuergelder, die für die Glaubenseinrichtungen ausgeben werden, sollten lieber für Schulwesen, Wissenschaft und Forschung verwendet werden. Staat und Religionen müssen streng voneinander getrennt werden.

Denn keine Religion ist so groß, wie die Wahrheit.

P.K., Witten

Nachbetrachtung im Stockumer Asbestskandal

(Red.) Nachdem unsere Zeitung in den letzten zwei Ausgaben über den unsachgemäßen und gesundheitsgefährdenden Abriss von Asbest-Zementplatten der ehemaligen Wellershoff-Hallen im Rosenthalring in Witten-Stockum berichtet hatte, hat sich einiges getan.

Nicht aber, wie der Leser vermuten könnte, seitens der städtischen Bauaufsicht oder der übergeordneten Bezirksregierung. Schon gar nicht von der Stadtverwaltung, die Ratsmitglied Achim Czylwick auf seine beiden Anfragen lediglich mitteilte, dass keine Umwelt-Verstöße vorlägen, weil man bei mehrfachen Kontrollen niemanden auf der Baustelle angetroffen hätte. Erstaunlicherweise aber trugen die Arbeiter nach der zweiten „ergebnislosen“ Kontrolle bereits Schutzkleidung.

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2017  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern