Es grünt so grün...

Kategorie: Stadtentwicklung Leserbriefe
Veröffentlicht: Sonntag, 3. August 2014
Geschrieben von Name der Redaktion bekannt

Die Seite des Unternehmens „Stadtmarketing Witten“ wirbt mit diesem Bild für ein schönes Stockum. Sollen solche Flächen der Industrie zum Opfer fallen?
Die Seite des Unternehmens „Stadtmarketing Witten“ wirbt mit diesem Bild für ein schönes Stockum. Sollen solche Flächen der Industrie zum Opfer fallen?

Ich erfreue mich in der letzten Zeit an der schönen Serie in der lokalen WAZ über Kleinode in Witten, wo es grünt und blüht. Kleine „Naherholungsgebiete“, dort wo der Wittener im Grünen entspannen kann.

Da ärgert es einen doch erheblich, wenn man von wiederholten Bestrebungen in Witten hört, im Grünen noch mehr Industrie anzusiedeln. Sei es auf der Kleinherbeder Straße oder in Stockum an der Pferdebachstraße oder Bebbelsdorf in der Nähe der Müllumladestation und Biogasanlage.

Klar, die Gebiete haben eine gute Verkehrsanbindung an die Autobahn und es besteht angeblich auch keine besondere Belastung für Anwohner usw. Nicht zuletzt bringen diese der Stadt gehörenden Grundstücke (zumindest in Stockum) bei einem Verkauf  richtig Geld in den so gebeutelten Stadtsäckel.

Aber wenn man genauer hinschaut, ist das mal wieder gegen die Interessen großer Teile der in Witten lebenden Menschen gerichtet.

Nicht allein, dass durch die Bebauung weiter die Böden versiegelt werden, dass um die großen Felder Spazier- oder Radfahrwege sind, nicht zuletzt leben dort Menschen. In Stockum kommt hinzu, dass das zu bebauende Gebiet in der Frischluftschneise von Dortmund liegt.

Name der Redaktion bekannt

 

Antwort der Redaktion:

Im Gegensatz zur Stadtverwaltung handelt AUF Witten in Verpflichtung gegenüber den in Witten lebenden Menschen. In diesem Sinne werden diese Vorgänge genau verfolgt werden. Leider hat es bei der letzten Wahl nicht geklappt, dass wir einen Fraktionsstatus erreichen konnten. Deshalb sind wir auch nicht in dem dafür zuständigen Ausschuss vertreten. Das heißt aber nicht, dass wir unserem Anspruch, Transparenz in die Entscheidungen des Rates bringen zu wollen, untreu werden. Wir werden mit unseren kritischen Fragen an die entsprechenden Ratskollegen herantreten und darüber berichten.

Herzliche Grüße
Romeo Frey

Witten im AUFbruch 3/2014