Qual der Wahl…?

Romeo Frey, Sprecher im Vorstand von <i>AUF Witten</i> und Kandidat im Wahlbezirk 15 (Sonnenschein/Pferdebach Nordwest), zeigt Ihnen, was das besondere von <i>AUF Witten</i> ist.

von Romeo Frey (Sprecher im Vorstand von AUF Witten)

Liebe Leserin, lieber Leser,

warum soll die Wahl eigentlich eine Qual sein? Gibt es wirklich so viele reale Alternativen, dass man gar nicht weiß, wen man wählen soll?

Ich möchte Sie, als Entscheidungshilfe, auf die Alleinstellungsmerkmale von AUF Witten aufmerksam machen, die sie in dieser Form sonst nirgends finden. Was den einen oder anderen, so hoffe ich inständig, doch noch überzeugt, zur Wahl zu gehen, der es gar nicht mehr vor hatte. Was also sind unsere besonderen Merkmale?

1. Unser alternativer Politikansatz

Wir beteiligen uns nicht einfach nur an der üblichen Abstimmungsroutine im Rat, sondern verstehen uns als Sprachrohr im Rat für Bewegungen vor Ort, die wir unterstützen und fördern. Nur das bringt Bewegung in politische Entscheidungsprozesse. Dabei verwirklichen wir volle Transparenz! Mehr dazu im Artikel auf den beiden ersten Seiten.

Weiterlesen: Qual der Wahl…?

Warum selbst aktiv werden?

Melitta Riemann kandidiert in Wahlbezirk 14, Krone/Crengeldanz, Reserveliste Platz 5, Ulrich Wagner kandidiert in Wahlbezirk 32, Stockum Ost, Reserveliste Platz 8

Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern - so lautet das Motto von AUF Witten. Viele von Ihnen, liebe LeserInnen, wird das sicher einleuchtend sein, denn im Alltag bleibt ja auch nichts anderes übrig.

Die Kommunalpolitik hat direkten Einfluss auf unseren Alltag. Wenn die Stadt Witten zwei Drittel aller Spielplätze abbaut, um eine „Qualitätsoffensive“ zu starten, dann müssen Sie sich Gedanken darum machen, wo sich Ihre Kinder austoben können.

Wenn die Stadt Witten ihr hauseigenes Personal abbaut, dann müssen Sie sich auf längere Bearbeitungszeiten von Anträgen einstellen.

Und wenn die Stadt Witten die Bücherei verscherbelt, dann müssen Sie sich Gedanken darum machen, wie Sie an Bücher kommen, die Sie mal lesen möchten oder zum Fortbilden brauchen.

Aber dafür haben wir ja Stellvertreter, die uns versprechen, es würde mit ihnen alles besser werden, kurze Zeit später aber genau das Gegenteil machen. Im Unterschied dazu verstehen sich die Mandatsträger und KandidatInnen von AUF Witten als Sprachrohr, um Ihr Anliegen in den Stadtrat zu tragen.

Weiterlesen: Warum selbst aktiv werden?

Witten Familienfreundlich?

Anke Suttrop kandidiert in Wahlbezirk 81, Herbede Ortskern, Romeo Frey kandidiert in Wahlbezirk 15, Sonnenschein/Pferdebach

Witten mag familienfreundlich sein, aber nicht für alle. Schon gar nicht für eine deutliche Mehrheit, wie uns eine Serie in der WAZ glauben machen will. Denn ohne Geld und Auto und viel Zeit zum Fahren geht gar nichts. Oder man wohnt direkt neben einem der entstehenden Schwerpunktspielplätze.

Doch trotz der optimistischen Darstellung der WAZ bleiben nach ihren eigenen Angaben rund ein Drittel, für die Witten beim besten Willen nicht familienfreundlich ist.

Dabei geht es um Einzelschicksale von Kindern. Da sind 30 Prozent Ausgegrenzte viel zu viel, vor allem wenn sich der Verdacht aufdrängt, dass die Zahlen geschönt sind. Viele Familien kommen doch nur deshalb über die Runden, weil beide Eltern arbeiten, doch es fehlt an Betreuungsplätzen und angemessenen Betreuungszeiten. Nicht überall können Oma und Opa einspringen.

Auch der Personalschlüssel in den Kindergärten ist zu niedrig, obwohl jeder sehen kann, dass derzeit die Probleme beständig zunehmen.

Weiterlesen: Witten Familienfreundlich?

Der Jugend eine Zukunft!

Jan Vöhringer kandidiert in Wahlbezirk 71, Heven Südwest, Reserveliste Platz 4, Anna Schmit kandidiert in Wahlbezirk 73, Heven Ost, Reserveliste Platz 3

von Anna Schmit und Jan Vöhringer (Mitglieder in AUF Witten)

Qualifizierte Ausbildung für alle! Unserer Jugend eine Zukunft!Doch wie sieht die Zukunft der Jugend heute aus?

Wer das Glück hat eine Ausbildung anzufangen, was nicht einfach ist bei zu wenig Ausbildungsstellen, dem winkt nach der Ausbildung meist Arbeitslosigkeit, Zeitvertrag oder Leiharbeit. So zeigen auch die eigenen Erfahrungen.

Jan machte seine Ausbildung als Mechatroniker bei der Demag in Wetter. Er war zwei Jahre in Zeitverträgen, dann drei Monate, dann fünf Monate, dann sieben Monate ...

Andere Kollegen haben seit drei Jahren oder länger Zeitverträge! Soll das die Zukunft sein? Ständige Ungewissheit wie es weiter geht. Planung in die Zukunft? Fehlanzeige!

Dabei könnte es so einfach sein! Ständig wird von Fachkräftemangel gesprochen und im letzten Jahr haben das erste Mal mehr Jugendliche angefangen zu studieren, als eine Ausbildung zu beginnen.

Weiterlesen: Der Jugend eine Zukunft!

2017  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern