Der Jugend eine Zukunft!

Jan Vöhringer kandidiert in Wahlbezirk 71, Heven Südwest, Reserveliste Platz 4, Anna Schmit kandidiert in Wahlbezirk 73, Heven Ost, Reserveliste Platz 3

von Anna Schmit und Jan Vöhringer (Mitglieder in AUF Witten)

Qualifizierte Ausbildung für alle! Unserer Jugend eine Zukunft!Doch wie sieht die Zukunft der Jugend heute aus?

Wer das Glück hat eine Ausbildung anzufangen, was nicht einfach ist bei zu wenig Ausbildungsstellen, dem winkt nach der Ausbildung meist Arbeitslosigkeit, Zeitvertrag oder Leiharbeit. So zeigen auch die eigenen Erfahrungen.

Jan machte seine Ausbildung als Mechatroniker bei der Demag in Wetter. Er war zwei Jahre in Zeitverträgen, dann drei Monate, dann fünf Monate, dann sieben Monate ...

Andere Kollegen haben seit drei Jahren oder länger Zeitverträge! Soll das die Zukunft sein? Ständige Ungewissheit wie es weiter geht. Planung in die Zukunft? Fehlanzeige!

Dabei könnte es so einfach sein! Ständig wird von Fachkräftemangel gesprochen und im letzten Jahr haben das erste Mal mehr Jugendliche angefangen zu studieren, als eine Ausbildung zu beginnen.

Das geschah oft vor dem Hintergrund keine Ausbildung gefunden zu haben, verbunden mit der Hoffnung, dass durch eine weitere persönliche Qualifizierung bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt bestehen.

Das ist der individuelle Ausweg von uns Jugendlichen, der uns schon in der Schule beigebracht wird.

Mit dem Slogan Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern“ greifen wir diesen individuellen Ausweg an. Die gesellschaftlichen Probleme können nicht individuell gelöst werden, sondern nur, wenn sich Jung und Alt gemeinsam für die Zukunft der Jugend zusammen schließen!

Organisiert Euch in AUF Witten! Werdet selbst aktiv. Es ist viel zu tun:

Damit es genug Ausbildungsplätze für unsere Jugend gibt, fordern wir eine zehnprozentige Ausbildungsquote in der Großindustrie, wobei in Witten die Stadtverwaltung und städtische Betriebe mit gutem Beispiel vorangehen könnten!

Außerdem brauchen wir die unbefristete Übernahme entsprechend der Ausbildung, damit wir eine gewisse Sicherheit in unsere Lebensplanung bekommen und der Missbrauch mit Zeitverträgen und Praktika beendet wird.

Damit überhaupt genug Arbeitsplätze vorhanden sind, wird zweierlei benötigt:

die Verteilung der Arbeit auf mehr Schultern durch eine gesetzliche Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, z.B. auf 30 Stunden pro Woche, sowie die Rücknahme der Erhöhung des Rentenalters.

Die „Alten“ sollten eher früher Schluss machen dürfen!

2017  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern