Gut aufgestellt Zur Kommunalwahl

Kategorie: Kommunalwahl 2014
Veröffentlicht: Samstag, 22. Februar 2014
Geschrieben von Romeo Frey
Am 25. Mai ist Kommunalwahl! Mit einer Stimme für AUF Witten können Sie Ihrem Protest gegen die gegenwärtige Politik Ausdruck verleihen!
Am 25. Mai ist Kommunalwahl! Mit einer Stimme für AUF Witten können Sie Ihrem Protest gegen die gegenwärtige Politik Ausdruck verleihen!

von Romeo Frey, Sprecher im Vorstand von AUF Witten

Am 26. Januar wählte AUF Witten in einer Mitgliederversammlung seine 25 KandidatInnen für die 25 Wittener Wahlbezirke und eine  repräsentative Reserveliste. Anders als bei Bundestags- oder Landtagswahlen gibt es bei Kommunalwahlen keine Zweitstimme. Dadurch, dass AUF Witten 25 Bezirkskandidaten aufstellt, zählt jede für einen unserer DirektkandidatInnen abgebene Stimme, dass unser alternatives, unabhängiges, fortschrittliches und überparteiliches Personenwahlbündnis wieder im Rat vertreten ist. Mit wie vielen Mandaten, hängt von der erreichten Gesamtstimmenzahl ab.

Wofür steht der Spitzenkandidat?

Im künftigen Rat werden 25 Sitze direkt vergeben, durch die Mehrheit im jeweiligen Stimmbezirk. Weitere 25 Sitze über den Stimmenanteil, den die Partei oder Wählergruppe insgesamt erzielt hat. Dafür gibt es eine sogenannte Reserveliste.

Achim Czylwick ist unser Spitzenkandidat. Der gelernte Drucker ist 59 Jahre alt. Zwei Ratsperioden hat er als Ratsmitglied mitgeholfen, dass <i>AUF Witten</i> zum politischen Faktor geworden ist.
Achim Czylwick ist unser Spitzenkandidat. Der gelernte Drucker ist 59 Jahre alt. Zwei Ratsperioden hat er als Ratsmitglied mitgeholfen, dass AUF Witten zum politischen Faktor geworden ist.
Achim Czylwick ist unser Spitzenkandidat. Der gelernte Drucker ist 59 Jahre alt. Zwei Ratsperioden hat er als Ratsmitglied mitgeholfen, dass AUF Witten zum politischen Faktor geworden ist.

Über seine Arbeit stellt er vollständige Publizität her, er versteht sich als Sprachrohr der Bewegungen in Witten, für alle die sich vom Rat nicht vertreten fühlen. Wie in Witten-Stockum, als die asbesthaltige Bedachung der ehemaligen Wellershoff-Hallen unsachgemäß und umweltgefährdend abgetragen wurde – und das in unmittelbarer Nähe eines Kindergartens und mit der Absicht, auf dem freigewordenen Gelände junge Familien anzusiedeln.

Wir wurden von Anwohnern informiert und Achim Czylwick blieb im Rat der einzige, der diesen Umweltskandal aufgegriffen und für eine Beachtung der Umweltschutzmaßnahmen gesorgt hat.

Letzteres erfolgte stillschweigend. Indirekt wurde so zugegeben, dass die Aufsichtsbehörden von der Stadt bis zur Bezirksregierung in Arnsberg komplett versagt haben.

Dies ist nur ein Beispiel, wie wir und unser Ratsmitglied politisch arbeiten. Mehr dazu auf unserer Homepage.

Freunde macht man sich damit im Rat natürlich nicht unbedingt, was zum Beispiel dazu führt, dass unsere Anträge nicht einmal zugelassen werden, seien sie noch so sinnvoll und begründet wie zum Beispiel unser Antrag auf eine Biogasanlage schon vor 6 Jahren.

Fraktionsstärke wäre ein Erfolg

Um ein unabweisbares Recht auf Antragsstellung zu haben, müssten wir im Gegensatz zu jetzt, wo wir nur ein Ratsmandat besitzen, Fraktionsstatus erreichen, was ab zwei Ratsmitgliedern möglich wird.

Die Wähler haben es also in der Hand, einer aufstrebenden und seit 10 Jahren aktiven und kontrollierbaren Kraft eine größere Chance als bisher einzuräumen und damit auch der Wittener Filzokratie noch mehr als bisher entgegenzusetzen.

Nachfolgend stellen wir noch drei AUF-Mitglieder vor, die sich auf den vorderen Listenplätzen um einen Einzug in den Wittener Stadtrat bewerben.

Herbert Schlüter steht für Kontinuität im Bündnis. Ihm macht so schnell keiner was vor.
Herbert Schlüter steht für Kontinuität im Bündnis. Ihm macht so schnell keiner was vor. Er kandidiert auf Listenplatz 2.

Herbert Schlüter steht für Kontinuität im Bündnis und ist seit Gründung vor 10 Jahren aktiv in der Umweltarbeit von AUF Witten. Er ist 66 Jahre alt, von Beruf Betriebsschlosser und Techniker für Arbeitsstudien und Betriebsorganisation. Damit verbunden ein fundierter Sachverstand und die Fähigkeit, technisch komplexe Zusammenhänge exakt zu erfassen und Schwachpunkte zu erkennen. Ihm macht so schnell keiner was vor. Er kandidiert auf Listenplatz 2.

 

 

 

 

 

 

 

Anna Schmit setzt sich in der Jugendbewegung für eine bessere Zukunft ein. Sie ist auch aktiv in der Montagsdemo gegen Hartz IV. Sie steht auf Listenplatz 3.
Anna Schmit setzt sich in der Jugendbewegung für eine bessere Zukunft ein. Sie ist auch aktiv in der Montagsdemo gegen Hartz IV. Sie steht auf Listenplatz 3.

Anna Schmit setzt sich in der Jugendbewegung für eine bessere Zukunft ein und ist von daher auf den alternativen Politikansatz von AUF Witten aufmerksam geworden. Sie ist auch aktiv in der Montagsdemo gegen Hartz IV. Sie ist 18 Jahre jung und Auszubildende für Gesundheits- und Krankenpflege. Sie steht auf Listenplatz 3.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jan Vöhringer kommt aus der Gewerkschaftsjugend. Er ist 26 Jahre alt und von Beruf Prüfer bei der DEMAG in Wetter. Er steht auf Listenplatz 4.
Jan Vöhringer kommt aus der Gewerkschaftsjugend. Er ist 26 Jahre alt und von Beruf Prüfer bei der DEMAG in Wetter. Er steht auf Listenplatz 4.

Jan Vöhringer kommt aus der Gewerkschaftsjugend und engagiert sich zunehmend auch in der Kommunalpolitik von AUF Witten. Auch er nimmt regelmäßig an den Montagsdemonstrationen gegen die herrschende Arbeits- und Sozialpolitik teil und ist umweltpolitisch interessiert. Er ist 26 Jahre alt und von Beruf Prüfer bei der DEMAG in Wetter. Er steht auf Listenplatz 4.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Mitgliederversammlung beschloss auch die Grundzüge unseres Wahlkampfes, wobei wir auf erfolgreiche Alleinstellungsmerkmale zurückgreifen können. In den letzten 10 Jahren ist es uns gelungen, Menschen unterschiedlicher Weltanschauung und Prägung zum gemeinsamen Handeln zusammenzuschließen: in der Solidarität mit dem Kampf um jeden Arbeitsplatz, für ein kinderfreundliches Witten, gegen Umweltskandale und für eine hundertprozentige Energiewende und Kreislaufwirtschaft sowie für eine Neuordnung der kommunalen Finanzen.