Medienmäßige Wahlzulassung = offizielle Wahlzulassung?

Kategorie: Kommunalwahl 2014
Veröffentlicht: Freitag, 4. April 2014
Geschrieben von Romeo Frey
Romeo Frey wundert sich, ob eine Organisation zur Wahl zugelassen sein kann, bevor der Wahlausschuss dies geprüft und bestätigt hat.
Romeo Frey wundert sich, ob eine Organisation zur Wahl zugelassen sein kann, bevor der Wahlausschuss dies geprüft und bestätigt hat.

Leserbrief zum Bericht „Witten direkt ist zur Kommunalwahl zugelassen“ vom 4.4.14 an die Lokalredaktion WAZ/WR Witten

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Bericht „Witten direkt ist zur Kommunalwahl zugelassen“ vom 4.4.14 hat mich erstaunt. Nach Aussage des Wahlamtes tagt der Wahlausschuss für die Kommunalwahl 2014 erst am 10. April 2014. Auf dieser Sitzung wird über die Zulassung zur Kommunalwahl entschieden. Es gibt also keine, wie Sie schreiben, offizielle, Zulassung zum jetzigen Zeitpunkt. Sondern höchstens eine medienmäßige. Ob da bei Ihnen der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen ist?

Voraussetzung ist, dass zulassungsfähige Unterlagen beim Wahlausschuss eingereicht werden. Diese Aufgabe hat witten direkt Stand heute morgen 11 Uhr wohl noch vor sich, Abgabefrist ist am kommenden Montag 18 Uhr.

Der Umfang Ihres Artikels über witten direkt weckt bei mir die Hoffnung, dass Sie Ihrer Leserschaft in nächster Zeit noch Gelegenheit geben, sich auch über AUF Witten und seine kommunalpolitischen Ziele zu informieren, zumal unsere Unterlagen seit Wochen komplett beim Wahlamt eingereicht sind.

Zumindest fände ich es gut, wenn Sie auch mal unsere Internetadresse www.auf-witten.de veröffentlichen würden, Sie haben das bisher bei jeder unserer Pressemitteilungen einfach weggelassen. Immerhin könnte sich dann der geneigte Leser selber ein Bild machen, was wir die letzten 10 Jahre im Rat vertreten haben und dass unsere Politik transparent in quartalsweise herausgegebenen Zeitungen und im Internet nachzulesen ist.

Wir würden gerne auch unser sorgsam gepflegtes Attribut überparteilich dem mündigen Bürger selbst erläutern, anstatt es von Ihnen in Anführungszeichen gesetzt oder mit der Bezeichnung „nach eigenen Angaben“ vorgesetzt zu bekommen, wie z.B. in Ihrer Berichterstattung über unsere Kommunalwahlkandidatur in der Lokalausgabe vom 22.02.14

Bei einer Mitteilung zum Beispiel der CDU schreiben Sie ja auch nicht: „... nach eigenen Angaben „christlich-demokratische“ Partei.“

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag Romeo Frey – Sprecher im Vorstand von AUF Witten