„Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern“

Ratsmitglied Achim Czylwick kurz vor Beginn seiner Auftaktrede. Keineswegs hat er darüber hinaus Mühen gescheut, mit Passanten zu diskutieren und für eine alternative Politik zu begeistern.

Liebe Wittenerinnen und Wittener,

 

Hand aufs Herz, ist Witten familienfreundlich? 

Die Bürgermeisterin und die WAZ wollen uns das glauben machen.

Doch schon alleine die Tatsache,dass wohnortnahe Spielplätze aufgegeben wurden und nur noch Schwerpunktspielplätze zur Verfügung stehen, bestätigt das Gegenteil.

Wenn die Stadt rund zwei Drittel der bisher wohnortnahen Spielplätze stilllegt und die freiwerdenden Flächen für ihre sogenannte Spielplatzoffensive zu Geld macht, dann ist dass das Signal: „was kümmern uns die Familien vor Ort, wenn wir eine paar tausend Euro einnehmen können?“

In Bezug auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Familien haben wir einen katastrophalen Zustand:

für Familien, wo Oma und Opa nicht einspringen können, weil offensichtlich  Betreuungsplätze für die verschiedenen Altersgruppen fehlen,

oder in Notfällen, wo sich zeigt, dass vorhandene Plätze weder schnell noch unbürokratisch vergeben werden, um Familien zu unterstützen.

Auch der Personalschlüssel in den Kindergärten ist zu niedrig, obwohl jeder sehen kann, dass derzeit die Probleme beständig zunehmen.

Dennoch werden keine wirklich ausreichende Maßnahmen eingeleitet.

Wir bestehen auf wohnortnahe Spielplätze und auf einer Erweiterung des Betreuungsangebots für Kinder und Familien.

2017  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern