Zur Diskussion gestellt: Ende der Kirchensteuer?

Bei den Grünen und in der SPD mehren sich Stimmen, die eine Abschaffung der Kirchensteuer ins Wahlprogramm nehmen wollen.

Dazu schreibt uns ein Leser. (d. Red.)

Anklicken zum vergrößern! Steueraufkommen der "Groß"-Kirchen nach Abzug der Verwaltungskosten ab 1991 in Gesamtdeutschland
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Steueraufkommen der "Groß"-Kirchen nach Abzug der Verwaltungskosten ab 1991 in Gesamtdeutschland

Ich bin für die Abschaffung der Kirchensteuer vor allem deswegen, weil Adolf Hitler die im Jahr 1933 eingeführt hat.

An dieser Stelle möchte ich hier ausdrücklich betonen, dass in Deutschland über 52 % Atheisten problemlos leben. Die ohne atheistische Gemeinschaften, "Gottes"-Häuser und Hierarchien gut auskommen und friedlich mit allen Religionen sich zurechtfinden.

Alle anderen Glaubensrichtungen (christliche, muslimische, jüdische, usw.) müssten sich auch wie, unter anderem die Freie evangelische Gemeinschaft (FeG), nur von ihren Gläubigen durch finanzielle Beiträge und Spenden tragen lassen.

Die verschwenderischen Steuergelder, die für die Glaubenseinrichtungen ausgeben werden, sollten lieber für Schulwesen, Wissenschaft und Forschung verwendet werden. Staat und Religionen müssen streng voneinander getrennt werden.

Denn keine Religion ist so groß, wie die Wahrheit.

P.K., Witten

Nachbetrachtung im Stockumer Asbestskandal

(Red.) Nachdem unsere Zeitung in den letzten zwei Ausgaben über den unsachgemäßen und gesundheitsgefährdenden Abriss von Asbest-Zementplatten der ehemaligen Wellershoff-Hallen im Rosenthalring in Witten-Stockum berichtet hatte, hat sich einiges getan.

Nicht aber, wie der Leser vermuten könnte, seitens der städtischen Bauaufsicht oder der übergeordneten Bezirksregierung. Schon gar nicht von der Stadtverwaltung, die Ratsmitglied Achim Czylwick auf seine beiden Anfragen lediglich mitteilte, dass keine Umwelt-Verstöße vorlägen, weil man bei mehrfachen Kontrollen niemanden auf der Baustelle angetroffen hätte. Erstaunlicherweise aber trugen die Arbeiter nach der zweiten „ergebnislosen“ Kontrolle bereits Schutzkleidung.

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Rückenwind für eine alternative, fortschrittliche Kommunalpolitik

Für Ratsmitglied Achim Czylwick kommt im Ergebnis der Landtagswahl die Enttäuschung der Bürger zum Ausdruck.
Für Ratsmitglied Achim Czylwick kommt im Ergebnis der Landtagswahl die Enttäuschung der Bürger zum Ausdruck.

Ein Kommentar zum Ausgang der LTW NRW 2012 von Ratsmitglied Achim Czylwick (AUF Witten)

Zu den Wahlergebnissen der Landtagswahl NRW am 13.05.2012 in Witten

Ich wurde gebeten eine kurze Bewertung des Wahlausgangs vorzunehmen. Dies bezieht sich vor allem auf die Frage, ob die neue Landesregierung nun auch auf eine tatsächliche Entschuldung der Kommunen hinarbeitet. Angesicht der bisherigen Politik ist das überhaupt nicht zu erwarten. Aber mit den Wahlergebnissen haben wir doch eine andere Lage. Damit meine ich nicht nur, dass aus der Minderheitsregierung nun eine Mehrheitsregierung wird. Ich meine vor allem, dass gerade diese Wahlergebnisse für AUF Witten als alternatives, fortschrittliches und überparteiliches kommunalpolitisches Bündnis neue Spielräume eröffnen. Das möchte ich auch an den Wahlergebnissen für Witten zeigen, die dem Trend im Land entsprechen.

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2017  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern