Samstag, 19. Mai 2012

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„Gebt der Jugend eine Chance“, sie ist ein Stützpfeiler unserer Gesellschaft.

Bildungspolitik
Donnerstag, den 18. Februar 2010
Gregor Duve, Mitglied im Vorstand von AUF Wittenvon Gregor Duve, Mitglied im Vorstand von AUF Witten
Verehrte Bürgerinnen und Bürger,
Presse, Rundfunk und Fernsehen berichten über ständig steigende Kinderarmut. Bundesweit sind es mittlerweile fünf Millionen, in unserer Stadt Witten jedes vierte Kind, wobei die Tendenz steigt.
Kinderarmut bedeutet nicht nur finanzielle Not, sondern oft auch fehlende Liebe und Zuwendung seitens der Familie, immer aber fehlende Pflichterfüllung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
So gesehen ist Kinderarmut auch in mittleren und oberen Schichten angesiedelt in Form unzureichender Bildungsqualitäten. Bildung und Fortbildung scheitern am Verständnis von Politik und Wirtschaft. Mit fadenscheinigen Versprechungen versucht man diese Probleme zu kaschieren. Fakt ist jedoch, dass die Lebenssituation für unsere Kinder und Jugend eher schlechter als besser wird.
Kinder und Jugendliche stehen schon in ihren jungen Jahren unter einem ständigen Leistungsdruck, Auslöser von Stress, Angst, Mobbing. Nicht selten sind auch ernsthafte psychische Störungen wie Depressionen, die Flucht in die Sucht und ähnliches die Folge.
Unterrichtsausfälle durch fehlende Pädagogen sind keine Seltenheit und fördern das ganze Geschehen um ein vielfaches. Warnsignale aus den Reihen der Philologenverbände, Sozialverbände, sowie Hilferufe der Kinder selbst werden oft nicht richtig bzw. gar nicht wahrgenommen.
Nicht jedes Kind ist ein leicht lernfähiger Überflieger. In vielen Fällen sind sie so genannte Spätzünder, deren fachliche Qualitäten, wenn sie gefördert werden, erst ausreifen.
Jährlich werden Millionen Euro Steuergelder verschwendet, für Kriegseinsätze sogar Milliarden Euro ausgegeben. Weltweit werden Kinder Opfer dieser sinnlosen Attacken.
Banken und Finanzkonsortien, die mutwillig das Geld der Anleger mit dubiosen Geschäften verzockt haben, wird ohne zu zögern über Nacht mit Milliarden Euro geholfen.
Was geschieht mit unserer Jugend? Sie wird, um es einmal sarkastisch auszudrücken, als Randfigur behandelt.
AUF Witten fordert ein Umdenken von der Landes- und Bundesregierung bis hin in die Kommunalparlamente: mehr Finanzmittel, qualifizierte Pädagogen, Sozialarbeiter und Betreuungspersonal, sowie auch notwendige Einrichtungen an Freizeitgestaltungen für Kinder und Jugendliche kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Was unsere Kinder und Jugendlichen brauchen sind stressfreie Fördermaßnahmen, sowohl in der Frühförderung als auch in der Aus- und Weiterbildung.
Nicht umsonst sagt man: Kinder sind unsere Zukunft. Wieviel ist uns die Zukunft wert, wie soll diese Zukunft aussehen?
Für AUF Witten ist klar, der Mensch muss in den Mittelpunkt der Politik. Wie gut das gelingt, kann man besonders gut an der Kinder- und Jugendpolitik erkennen.
Setzen Sie sich mit uns dafür ein, der Jugend eine echte Chance für die Zukunft zu erkämpfen, Ansatzpunkte und Möglichkeiten dafür gibt es viele!
 
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