Umzug der Adolf-Reichwein-Realschule... |
| Leserbriefe |
| Freitag, den 01. Mai 2009 |
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Als die Schule dann erfolgreich marode war, wurde von der Stadt Witten beschlossen: Jetzt zieht die ARR zur ehemaligen Sonnenschein-Schule. Zwei vorherige Versuche waren erfolgreich gescheitert. Diesmal nutzten uns alle Proteste und Unterschriftlisten nichts. Es war beschlossene Sache. Erklärt wurde es uns ja mit der Begründung: Ein Umzug ist billiger als ein Neubau. Außerdem will die Firma ISE das Gelände. Soweit so gut. Die Bürger wurden wieder mal für dumm verkauft. Die bis dahin dort ausgelagerte Unterstufe des Schillergymnasiums erhielt zusätzlich einen Neubau am Gymnasium. Dass die Sonnenscheinschule viel zu klein war, stellte man erst viel später fest. Ein Anbau musste her. Trotzdem fehlen auch heute noch Räume. Die Schüler haben aus diesem Grunde keine festen Klassenräume. Um dieses zu überspielen, wurde schnell das amerikanische System eingeführt. Nicht die Lehrer wechseln zu den Schülern in die Klassenräume. Nein! Innerhalb von 5 Minuten wechseln 750 Schüler zu den Räumen der einzelnen Lehrer. Es ist ein Gedränge und Geschiebe auf den Fluren. Wunderbar. Genauso haben wir alle es uns vorgestellt. Fachräume für Physik und Chemie existierten auch erst nach einem ½ Jahr. Noch immer gibt es keine ausreichend große Sporthalle. Anfangs fuhren Schulbusse die Schüler zur alten Sporthalle am alten Standort, inzwischen wird nur noch die kleine Halle am Sonnenschein genutzt. Durch die Fahrerei hatten die Schüler nur noch eine Schulstunde Sport. Da die Schüler nun auch keine Möglichkeit mehr hatten, einen Teil ihrer Schulsachen in den eigenen Klassenräumen zu hinterlegen, wurden von einer Fremdfirma Schränke mit Schließfächern installiert und an die Schüler vermietet. Auch wurden die Eltern mit den Fahrtkosten belastet. Nicht wie vorher mitgeteilt: Kinder bekommen Bustickets, außerdem setzt die Bogestra Sonderbusse ein. Nichts ist passiert. Sonderbusse? Nein, die Busse fahren voll an den Haltestellen vorbei und sind ständig überfüllt. Jeden Tag kommen etliche Schüler dadurch zu spät. Was passierte mit dem alten Standort: Das Erdgeschoss wurde an Fenstern und Türen zugemauert. Die anderen Geschosse wurden an den Fenstern mit Holz verschlossen. Nach zwei Jahren steht das Gebäude nun leer da und verrottet vor sich hin. Da die Firma ISE ums Überleben kämpft, ist nicht davon auszugehen, dass sich dieser Zustand ändert. Hurra, Annen hat noch eine Ruine mehr. Leserbrief von: Name der Redaktion bekannt |

Der alte Standort "Am Stadion" wurde jahrzehntelang nicht gepflegt und gewartet. Nach 25 Jahren regnete es beim Schulbesuch unseres Sohnes immer noch an der gleichen Stelle herein, wie zu unserer Schulzeit.