Samstag, 19. Mai 2012

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"Spielplatz erhitzt Gemüter" - Leserbrief zum Artikel in der WAZ vom 30.5.2011

Für ein Kinderfreundliches Witten
Dienstag, den 31. Mai 2011
Der Artikel, auf den sich der Leserbrief bezieht, findet sich hier:
 
Dass es Anwohner gibt, die sich über Kinderlärm beschweren, muss in dem einen oder anderen Fall sicher erst genommen werden, um eine Lösung zu finden. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme geht das sicher. Dass Kinder aber ihrer Spielmöglichkeiten beraubt werden, damit Ruhe ist, kann auf keinen Fall hingenommen werden. Der Spielplatz an der Borbachschule muss zum Spielen erhalten bleiben. Es ist gar nicht einzusehen, dass die Fördergelder nur für die Nutzung durch die Schule geflossen sind. Warum soll denn ein öffentlich geförderter Spielplatz außerhalb der Schulzeit ungenutzt bleiben? Um die Interessen der Wittener Kinder geht es ohne hin nicht. 20 Spielplätze will die Stadt opfern, um über den Verkauf dieser Flächen Geld einzunehmen. Ein Spielplatz pro Stadtteil reiche völlig, so die Verwaltung. Das nennt sie dann auch verwirrenderweise „Qualitätsoffensive.“ Was nützt es einem Kind, wenn es bzw. seine Eltern erst durch die halbe Stadt zu einem dieser wenigen „schönen“ Spielplätze fahren müssen? Sie brauchen wohngebietsnahe, vernünftige und gepflegte Kinderspielplätze und das verträgt sich nun mal nicht mit dem weiteren Ausverkauf der Stadt. Zu finanzieren wäre das leicht, wenn man es denn will.

Achim Czylwick, Ratsmitglied für AUF Witten