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Im Pressebericht schreiben Markus Freiburg und Romeo Frey:
"Die 200. Montagsdemo in Witten startete bei strahlendem Sonnenschein mit etwa 25 Teilnehmern, als aber das Programm mit Sketchen, Liedern und Gedichten auf vollen Touren lief, waren es am Ende rund 50 Personen, die sich beteiligten. Allein an den Sketchen beteiligten sich sechs Personen. Etliche Passanten blieben interessiert stehen oder kamen zur Kundgebung dazu. Spontan erklärten zwei neue Teilnehmer, dass sie bei der Fahrt zur bundesweiten Demonstration nach Berlin mit dem Bus mitfahren wollen."
Weiter heißt es:

"Noch während der Kundgebung erhielt der Versammlungsleiter per Telefon die verbindliche Anmeldung eines Künstlers zur Busfahrt nach Berlin, der schon einige Male auf der Montagsdemo mit selbstverfassten Liedern zur Gitarre aufgetreten war, mit dem Wunsch dort auf der Bühne aufzutreten.
Ein Grußwort einer Aktiven der indischen Frauenbewegung dankte der Montagsdemo für ihre Unterstützung für die Teilnahme am Frauenpolitischen Ratschlag 2008 in Düsseldorf.
Keine Alternative zum Widerstand
Rückblickend auf die nunmehr vier Jahre ununterbrochenen Widerstands wurde hervorgehoben, dass die Montagsdemo ein politischer Faktor in Witten geworden ist, eine Anlaufstelle für alle, die sich für ihren Kampf Mut holen wollen.
Dabei erfährt die Demo überwiegend positiven Zuspruch aus der Bevölkerung. Wöchentlich werden intensive Diskussionen geführt über Veränderungen der Politik und gesellschaftliche Alternativen sowie gegen Ungerechtigkeiten und Unterdrückungsmaßnahmen.
Besonders empörte die Teilnehmer die Tatsache, dass den Banken unwahrscheinlich schnell Milliardensummen zufließen sollen, während man bei den Ärmsten der Armen spart und sogar Studien erstellt werden, ob man nicht mit der Hälfte von Hartz IV auskommen könne.
Es ist doch ein Widersinn, dass der Staat sich das Geld, mit dem er angeblich die Sparguthaben der Bevölkerung sichern will, bei den Banken leihen muss, welche für die Finanzkrise verantwortlich sind."
Soweit die Presseerklärung der Bürgerbewegung Montagsdemonstration.
Wer sich wehrt, lebt ehrenwert
  Steigende Armut durch Hartz IV, ein boomender Leiharbeitssektor mit Niedrigstlöhnen, Schikanen für die BezieherInnen von ALG II unterstreichen, wie wichtig die bundesweite Demonstration am Samstag, den 8. November in Berlin ist. Zum fünften Male treffen sich dort wieder viele Tausend Menschen, um gegen die unsoziale Politik der großen Koalition und gegen die Hartz-Gesetze zu protestieren! Gemeinsam werden viele örtliche Montagsdemos, Mitglieder von Einzelgewerkschaften, der DGB, einige Parteien, Arbeitsloseninitiativen, Betriebsräte, Vertrauensleute und Einzelpersonen in Berlin unter dem Motto "Wer sich gegen Armut und Unterdrückung wehrt, lebt ehrenwert!" demonstrieren.
AUF Witten ist der demokratische Protest auf der Straße wichtiger als alle Parlamentsreden. Deshalb haben wir 2004 die Montagsdemo in Witten ins Leben gerufen und unterstützen die daraus hervorgegangene Bürgerbewegung Montagsdemonstration Witten.
Wir unterstützen diese überparteiliche Bürgerbewegung, weil solche Bewegungen die Chance erhöhen, die herrschende Politik zu ändern im Sinne der hier lebenden Menschen.
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