Argumente für eine bundesweite Demo |
| wöch. Presseerklärung |
| Montag, den 06. Oktober 2008 |
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Das erweist sich jetzt als krasse Fehlinformation wenn nicht gar als bewusste Lüge. Angesichts der Milliarden Summen, die verspekuliert und in den Sand gesetzt worden sind, ist es offenbar, dass es nicht zuwenig sondern offensichtlich zu viel Kapital gibt, das nicht mehr gewinnbringend angelegt werden kann. Das ist der Hintergrund für die immer riskanter werdenden Geldgeschäfte, in die auch die Kommunen involviert sind.
Anstatt die Arbeitsmarktpolitik gesetzlich zu ordnen und z.B. mit einem gesetzlich festgelegten 6 Stundentag bei vollem Lohnausgleich Millionen neue Arbeitsplätze zu schaffen, befördert die Politik der Bundesregierung Leiharbeit und Niedriglöhne, von denen niemand leben kann. Die Industrie und die Banken setzen das dadurch erzielte überschüssige Kapital nur noch ruinös ein und nicht zum Wohle der gesamten Gesellschaft. Hier ist ein Umdenken erforderlich, das Banken und Großindustrie in die Verantwortung nimmt. Von Reformen im eigentlichen Sinne sollte man nur noch sprechen dürfen, wenn diese auf Kosten der Profite finanziert werden.
![]() Letztlich sind das alles Argumente für eine bundesweite Demo gegen die Agenda 2010, denn anders als durch Druck von unten werden sich solche Vorschläge nicht realisieren lassen.
Doch wie der geplante Einsatz der Bundeswehr im Inneren zeigt, ist die herrschende Politik zu einer Kehrtwende nicht bereit und rechnet schon damit, dass das Volk rebelliert.
Bisher wurden fast 500 Euro gesammelt, um Menschen mit geringem Einkommen die Mitfahrt zur bundesweiten Demo am 8.11. in Berlin zu ermöglichen. Die Montagsdemos aus Bochum, Hattingen und Witten werden gemeinsam einen Bus ordern. Wer mitfahren möchte, kann näheres auf der Montagsdemo erfahren oder unter der Rufnummer 02302/81953
Die nächste Montagsdemo am 13. Oktober 2008 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Vorbereitungen für die 200. Montagsdemo am 20.10.08.
Sie findet wie üblich um 17 Uhr am Berliner Platz statt. |

Die 198. Montagsdemo in Witten mit ca. 20 Teilnehmern befasste sich anlässlich der Hiobsbotschaften erneut mit der Bankenkrise. Die Begründung für Hartz IV und die Agenda 2010 gipfelte in der Behauptung, man müsse im Sinne künftiger Generationen Geld einsparen und könne nicht mehr so viel für die Arbeitslosigkeit ausgeben.