200. Montagsdemo in Witten ein voller Erfolg |
| wöch. Presseerklärung |
| Montag, den 20. Oktober 2008 |
|
Die 200. Montagsdemo in Witten startete bei strahlendem Sonnenschein mit etwa 25 Teilnehmern, als aber das Programm mit Sketchen, Liedern und Gedichten auf vollen Touren lief, waren es am Ende rund 50 Personen, die sich beteiligten. Allein an den Sketchen beteiligten sich 6 Personen. Etliche Passanten blieben interessiert stehen oder kamen zur Kundgebung dazu. Spontan erklärten zwei neue Teilnehmer, dass sie bei der Fahrt zur bundesweiten Demonstration nach Berlin mit dem Bus mitfahren wollen. Noch während der Kundgebung erhielt der Versammlungsleiter per Telefon die verbindliche Anmeldung zur Busfahrt nach Berlin eines Künstlers, der schon einige Mal auf der Montagsdemo mit selbstverfassten Liedern zur Gitarre aufgetreten war, mit dem Wunsch dort auf der Bühne aufzutreten. Ein Grußwort einer Aktiven der indischen Frauenbewegung dankte der Montagsdemo für ihre Unterstützung für die Teilnahme am Frauenpolitischen Ratschlag 2008 in Düsseldorf. Rückblickend auf die nunmehr vier Jahre ununterbrochenen Widerstands wurde hervorgehoben, dass die Montagsdemo ein politischer Faktor in Witten geworden ist, eine Anlaufstelle für alle die sich für ihren Kampf Mut holen wollen. Dabei erfährt die Demo überwiegend positiven Zuspruch aus der Bevölkerung. Wöchentlich werden intensive Diskussionen geführt über Veränderungen der Politik und gesellschaftliche Alternativen sowie gegen Ungerechtigkeiten und Unterdrückungsmaßnahmen. Besonders empörte die Teilnehmer die Tatsache, dass den Banken unwahrscheinlich schnell Milliardensummen zufließen sollen, während man bei den Ärmsten der Armen spart und sogar Studien erstellt werden, ob man nicht mit der Hälfte von Hartz IV auskommen könne. Es ist doch ein Widersinn, dass der Staat sich das Geld, mit dem er angeblich die Sparguthaben der Bevölkerung sichern will, sich das Geld bei den Banken leihen muss, welche für die Finanzkrise verantwortlich sind.Erneut wurde für die Teilnahme an der bundesweiten Montagsdemo in Berlin gesammelt und nunmehr ein Gesamtbetrag von über 600 € erreicht. Dadurch ist es möglich, die Buskarten für Geringverdiener ganz erheblich zu verbilligen. Ab kommenden Montag kann man sich in eine Mitfahrliste eintragen und Fahrkarten erwerben, die Abfahrt ist am Samstag, den 8.11. um 3 Uhr früh am Saalbau. |

siehe auch Bericht von AUF Witten:
Rückblickend auf die nunmehr vier Jahre ununterbrochenen Widerstands wurde hervorgehoben, dass die Montagsdemo ein politischer Faktor in Witten geworden ist, eine Anlaufstelle für alle die sich für ihren Kampf Mut holen wollen. Dabei erfährt die Demo überwiegend positiven Zuspruch aus der Bevölkerung. Wöchentlich werden intensive Diskussionen geführt über Veränderungen der Politik und gesellschaftliche Alternativen sowie gegen Ungerechtigkeiten und Unterdrückungsmaßnahmen. Besonders empörte die Teilnehmer die Tatsache, dass den Banken unwahrscheinlich schnell Milliardensummen zufließen sollen, während man bei den Ärmsten der Armen spart und sogar Studien erstellt werden, ob man nicht mit der Hälfte von Hartz IV auskommen könne. Es ist doch ein Widersinn, dass der Staat sich das Geld, mit dem er angeblich die Sparguthaben der Bevölkerung sichern will, sich das Geld bei den Banken leihen muss, welche für die Finanzkrise verantwortlich sind.