Bundesweite Demo ein Motivationsschub |
| wöch. Presseerklärung |
| Montag, den 10. November 2008 |
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siehe dazu den Bericht Ein fürchterliches Ächzen aus dem Getriebe Auf der 203. Montagsdemo in Witten mit etwa 35 Teilnehmern standen die Berichte über die bundesweite Großdemonstration in Berlin am 8.11. im Mittelpunkt, an der 20 Demonstranten aus Witten teilgenommen haben. Enttäuschend für die Teilnehmer war nicht, dass die Teilnehmerzahl mit knapp 6.000 vergleichsweise gering war, denn als Demonstrant fühlt man sich bei einer gelungenen und kämpferischen Demonstration als einer von Fünftausend genau so begeistert wie bei Zwanzigtausend. Enttäuschend war das kaum wahrnehmbare Echo in Presse, Rundfunk und Fernsehen. Wäre es doch angesichts der täglichen Hiobsbotschaften ein positives Signal für die Menschen im Lande, wenn darüber berichtet würde, dass der Widerstand lebt, eine relativ große Breite und Tiefe erreicht hat, neue Initiativen hervorbringen konnte und sich über eine breite Sympathie in der Bevölkerung freuen kann.Doch das passt den Hardlinern in der Großen Koalition, die an der Agenda 2010 und an den Hartz-Gesetzen nicht rütteln lassen wollen, überhaupt nicht ins Konzept. Da ist es in Zeiten des Vorwahlkampfs doch ein merkwürdiges Zusammengehen der bundesweiten Medien mit der herrschenden Politik. Welches Demokratieverständnis offenbart sich hier?
![]() Wie lebendig die Montagsdemo und der Widerstand sind, kann jeder selbst jeden Montag um 17 am Berliner Platz sehen. Zunehmend sind auch arbeitslos gewordene Menschen bereit, am offenen Mikrofon aufzutreten und die Hemmschwelle der Angst sich zu "outen" zu überwinden. Solche Entwicklungen sind Vorboten einer sich vorbereitenden wirklich viele Menschen umfassenden Massenbewegung: die Montagsdemo ist darauf eingestellt. Die Teilnehmer haben in den vergangenen vier Jahren bewiesen, dass es ihnen ausschließlich um die Sache geht – Karriere konnte hier keiner machen. Deshalb ist es nicht nur so dahin gesagt, wenn die Montagsdemo von sich behauptet, dass beim nächsten "Aufschwung" des Widerstands zahlreiche ehrliche und standfeste "Neue" Politiker zur Verfügung stehen und in der Lage sind, die Stärke einer solchen Bewegung noch ganz anders als vor 4 Jahren zu organisieren und zum Ausdruck zu bringen. Und dieser Aufschwung einer neuen Massenbewegung gegen die Regierungspolitik ist unvermeidlich, wenn auch der Zeitpunkt nicht vorhergesagt werden kann. Das ist die Botschaft, die wir aus Berlin für unsere weitere Arbeit in Witten mitgebracht haben.
Die nächste Montagsdemo ist am 17.11. wie üblich um 17 Uhr am Berliner Platz. |

Enttäuschend für die Teilnehmer war nicht, dass die Teilnehmerzahl mit knapp 6.000 vergleichsweise gering war, denn als Demonstrant fühlt man sich bei einer gelungenen und kämpferischen Demonstration als einer von Fünftausend genau so begeistert wie bei Zwanzigtausend. Enttäuschend war das kaum wahrnehmbare Echo in Presse, Rundfunk und Fernsehen. Wäre es doch angesichts der täglichen Hiobsbotschaften ein positives Signal für die Menschen im Lande, wenn darüber berichtet würde, dass der Widerstand lebt, eine relativ große Breite und Tiefe erreicht hat, neue Initiativen hervorbringen konnte und sich über eine breite Sympathie in der Bevölkerung freuen kann.