Große Sorgen |
| wöch. Presseerklärung |
| Montag, den 17. November 2008 |
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Vielmehr lassen Entwicklungen nicht nur bei General Motors und Opel sondern in der gesamten Automobilindustrie ahnen, dass sich mit diesen ersten Auswirkungen auf den produzierenden Sektor Faktoren nicht nur für die bereits erwartete Rezession sondern für eine Wirtschaftskrise herausbilden.
Wenn der Staat sich dafür immer mehr verschuldet und für die Großkonzerne und Banken eilfertig einspringt, droht sogar ein Staatsbankrott, so ein Redner.
Kritisiert wurde auch, dass ein Wirtschaftssystem, das die Erzielung von Profiten an erste Stelle stellt und alle Lebensbedürfnisse der Menschen diesem unterordnet, keine längerfristige Zukunft haben kann. In diesem Zusammenhang wurde auch der Tanz um das Goldene Kalb des Profits geprägt und mit viel Beifall aufgenommen.
Umso deutlicher schält sich heraus, dass die betroffenen Menschen, und mittlerweile gibt es kaum noch jemanden, der von dieser wirtschaftlichen Entwicklung nicht in irgendeiner Form negativ betroffen ist, ihre Sache selbst in die Hand nehmen müssen. Die Regierung ist zwar schnell bei der Hand mit zig Milliarden für die Banken, aber die Masse der Bevölkerung soll dafür die Zeche bezahlen.
Deshalb muss der Widerstand gegen Hartz IV und die ganze den Banken und Großunternehmen dienende Agenda-Politik gestoppt werden, verbunden mit einer Beschäftigungspolitik für die Menschen und nicht gegen sie.
Die nächste Montagsdemo am 24.11. wird wegen des Weihnachtsmarktes am Durchgang vom Berliner Platz zur früheren Post stattfinden, wie üblich um 17 Uhr. |

Auf der 204. Montagsdemo in Witten mit etwa 30 Teilnehmern wurden angesichts der Turbulenzen auf dem Weltfinanzmarkt große Sorgen der Menschen über ihre Zukunft deutlich. Am offenen Mikrofon meldeten sich ziemlich viele Menschen mit der Einschätzung bzw. Befürchtung zu Wort, dass das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreichet ist und das ganze Ausmaß der Finanz- und Bankenkrise noch keineswegs überblickt werden kann.