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wöch. Presseerklärung
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Montag, den 23. März 2009 |
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Die 219. Montagsdemonstration in Witten hatte enorm mit böigen Regenschauern zu kämpfen, das Transparent musste mit 4 Personen festgehalten werden. Die wenigen vorbeieilenden Passanten waren für Diskussionen nicht aufgelegt, sodass die knapp 20 festen Teilnehmer diesmal notgedrungener Weise unter sich blieben. Das tat den Redebeiträgen jedoch keinen Abbruch, immer wieder meldeten sich Teilnehmer zu Wort und brachten ihre Empörung zum Ausdruck: über die Gesundheitsreform, die zunehmenden Arbeitslosenzahlen, die Untätigkeit der Regierungen in Bund, Länder und Gemeinden. Begrüßt wurde, dass die Löhne bei Kik mit 5,20 € als sittenwidrig gebrandmarkt wurden und der Zusammenhang hergestellt, dass die Einführung eines Niedriglohnsektors mit den 1 Euro Jobs und die Ausweitung der Leiharbeit zusammen mit der Verpflichtung, als Arbeitsloser jede Arbeit annehmen zu müssen, solche Verhältnisse vorangebracht hat. Deshalb nützen auch einzelne Gerichtsurteile in Einzelfragen wenig, auch wenn sie den Betroffenen etwas mehr zum Leben zubilligen. Die kompletten Hartz-Gesetze müssen abgeschafft werden verbunden mit einer gerechten Verteilung der vorhandenen Arbeit auf alle verfügbaren Schultern zu Löhnen, von denen man leben kann.
Die nächste Montagsdemo findet am 30. März wie gewohnt um 17 Uhr am Berliner Platz statt. Thema wird unter anderem sein, wie sich die Montagsdemobewegung am 1. Mai des DGB einbringen kann und damit die Einheit von Arbeitenden und Arbeitssuchenden gestärkt wird.
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