Faschisten bei Montagsdemo nicht willkommen! |
| wöch. Presseerklärung |
| Freitag, den 03. April 2009 |
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Die 220. Montagsdemonstration in Witten mit circa 25 Teilnehmern musste sich diesmal der ungefragten und unerwünschten Teilnahme eine Gruppe einiger offensichtlich rechtsradikaler junger Männer erwehren. Diese Gruppe hatte direkt neben der Montagsdemo eine Fahne der "Jungen Nationaldemokraten" J N entrollt, was durch das provokante Auftreten wie eine Gegenkundgebung wirkte. Dagegen machte sich sofort spontaner Protest laut und es bedarf mehrfacher Aufforderungen des Versammlungsleiters, die Kundgebung nicht länger zu stören. Letztendlich konnte der Versuch, die Montagsdemo mit ihrem Auftreten für ihre Ziele zu instrumentalisieren, erfolgreich mit Hilfe der vor Ort tätigen Polizeibeamten vereitelt werden. Dessen ungeachtet äußerste ein Vertreter der JN gegenüber dem Versammlungsleiter, sie würden künftig jetzt jeden Montag erscheinen. Die Ziele und Motive der Montagsdemonstranten lassen sich nicht mit einer faschistischen und nationalistischen Politik vereinbaren und durchsetzen. Die Montagsdemo setzt auf die Überwindung der von der Politik betriebenen Spaltung in Arbeitslose und Arbeitende, Männer und Frauen, Jung und Alt und eben auch der Spaltung in die Bevölkerung mit deutschen und ausländischen Wurzeln. Wir fordern alle demokratischen Kräfte in Witten auf, die Montagsdemo bei diesen Bemühungen zu unterstützen und mit zu verhindern, dass die Faschisten die Montagsdemo zu ihrer Spielwiese machen und mit Krawall und nationalistischer Propaganda nicht nur Unfrieden sähen, sondern auch das soziale Engagement der Montagsdemo in Misskredit bringen und ihm Schaden zufügen. Aus aktuellem Anlass wird die nächste Montagsdemo am 07. April wie gewohnt um 17 Uhr am Berliner Platz das Thema haben: Warum die Montagsdemobewegung gegen die unsoziale Arbeitsmarktpolitik der Regierung nur auf antifaschistischer Grundlage Erfolg haben kann. |





