Faschistische Provokation der Montagsdemo per E-Mail |
| wöch. Presseerklärung |
| Samstag, den 25. April 2009 |
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Die 222. Montagsdemonstration in Witten mit ca. 35 Teilnehmern konnte diesmal von Faschisten ungestört durchgeführt werden, obwohl diese per Email an die Adresse von AUF Witten ein aggressives Kommen angekündigt hatten. Dazu beigetragen hat neben der deutlichen Präsenz der Polizei vor allem die breite antifaschistische Solidarität einer Reihe von Organisationen und Einzelpersonen. So war es auch für den Sprecherkreis des Bündnisses gegen Rechts trotz unterschiedlicher Auffassung über den Sinn und die Stoßrichtung der Montagsdemo keine Frage, der faschistischen Provokation entgegen zu treten und mitzuhelfen, dass die Nazis hier in Witten keinen Fußbreit Spielraum bekommen für ihre soziale Demagogie. Viele wissen nicht, dass sich die NPD als Fürsprecherin des Kampfes gegen Hartz IV darstellen will, ihr in Wirklichkeit aber Hartz IV noch viel zu lasch ist und sie härtere Gesetze fordert. Diese Methode beherrschte schon die NSDAP bis zur Perfektion, mit dem Unterschied, dass heute jeder wissen kann, wohin das führt. Im Vordergrund steht jetzt, auch die juristisch vorgetragenen Angriffe der Faschisten abzuwehren, die völlig aus der Luft gegriffen gegen Romeo Frey als Versammlungsleiter und einen Teilnehmer Strafanzeigen jeweils wegen "Vorsätzlicher leichter Körperverletzung" gestellt haben, weshalb Romeo Frey bereits gezwungen war, einen Anwalt einzuschalten und mit 150 € in Vorkasse zu treten. Für die Nazis scheint Geld dagegen keine Rolle zu spielen. Natürlich wird die Montagsdemo ihre Mitglieder nicht im Regen stehen lassen und hat bereits mit dem sammeln von Spenden begonnen. Die nächste Montagsdemo am 27. April um 17 Uhr am Berliner Platz wird sich in Vorbereitung des 1. Mai mit den Wahlgeschenken der Parteien beschäftigen unter dem Motto: "60 Milliarden nehmen und 2 Milliarden zurückgeben – die Methode der Wahlgeschenke." |





