Montagsdemo kritisiert die Wahlversprechen der Parteien |
| wöch. Presseerklärung |
| Montag, den 15. Juni 2009 |
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Zu Beginn der Woche fand mit geringer Beteiligung auf dem Berliner Platz die 230. Montagsdemonstration in Witten statt. In der Diskussion am offenen Mikrofon wurden die Äußerungen der etablierten Parteien entlarvt, die schon jetzt versuchen, mit Wahlversprechen die Menschen für ihre Politik zu gewinnen. Besonders kritisch wurde zur Rede des Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier auf dem SPD-Parteitag Stellung genommen und daran erinnert, dass vor allem die SPD die Hartz-Gesetze und die Agenda 2010 zu verantworten hat.
In diesem Zusammenhang wurde deutlich gemacht, dass es erst in einer sozialistischen Gesellschaft keine Wirtschaftskrisen mehr geben wird, wenn ausschließlich nach den Bedürfnissen der Menschen produziert wird und nicht mehr die Erzielung von Maximalprofiten in Mittelpunkt steht. Die Montagsdemonstranten befürworten den in dieser Woche stattfindenden Bildungsstreik, von Schülern und Studenten, die für ihre Forderungen zu Tausenden auf die Straße gehen. Ein Redner brachte zum Ausdruck, von dieser Jugend kann man etwas erwarten, dieser Jugend gehört unser Vertrauen. Die nächste Montagsdemonstration findet am 22. Juni statt, wieder um 17.00 Uhr auf dem Berliner Platz. |

Ein ehemaliger Vogt-Mitarbeiter schilderte eindrucksvoll die Auseinandersetzungen unter den Kollegen über die Frage, weshalb das Werk in Witten-Annen nicht erweitert und neue Arbeitsplätzen geschaffen würden. Immense Summen seien schon damals in die Spekulation geflossen, auf diese Weise hätte Siemens weitaus mehr Profit erzielen können, als es durch eine Expansion möglich gewesen wäre.



