Kampf um jeden Arbeitsplatz! |
| wöch. Presseerklärung |
| Montag, den 11. Februar 2008 |
|
Einheitlicher Tenor war Verzicht oder klein beigeben kann keinen Arbeitsplatz retten. Auch wenn scheinbar alles verloren ist, kann ein Vollstreik noch klare Verhältnisse schaffen und politischen Druck ausüben. Nokia mag seine Pläne haben, dass damit auch die Deutsche Bank als zweitgrößter Aktionär an den Pranger gestellt wird und die Öffentlichkeit sich von Nokia abwendet, bringt auch diesen Konzern in die Defensive. Ein weiteres Thema aus aktuellem Anlass war die geplante Ausweitung der Bundeswehreinsätze in Afghanistan, die zwangsläufige Folge davon sind, dass Deutschland wieder eine Großmachtrolle spielen will. Wenn der Druck der USA zu groß wird, sollte Deutschland als der Klügere nachgeben und aus der NATO austreten. Keiner hatte Verständnis dafür, dass in Afghanistan sinnlos Milliarden Euro verpulvert werden, denn es wird immer offensichtlicher, dass die afghanische Bevölkerung alle Besatzungstruppen, auch die deutschen, ablehnt und auch die so genannten zivilen Helfer immer mehr mit den Militärs gleichgesetzt werden. Die nächste Montagsdemo ist am 18. Februar um 17 Uhr am Berliner Platz. |

Die 166. Montagsdemo in Witten beschäftigte sich wieder mit den Massenentlassungen bei Nokia, bis zu 40 Teilnehmer und Passanten beteiligten sich und brachten ihre eigenen Erfahrungen ein. So waren ehemalige Mitarbeiter von wittronic, demag, Henrichshütte und anderen Betrieben, wo entlassen bzw. stillgelegt wurde, engagiert mit dabei.