Samstag, 19. Mai 2012

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170. Montagsdemo in Witten

wöch. Presseerklärung
Montag, den 10. März 2008

altDie 170. Montagsdemo in Witten hatte bis zu 35 Teilnehmer und Passanten zu verzeichnen. Berichtet wurde von Aktivitäten am Internationalen Frauentag am 8. März und über erste Vorbereitungen zur Durchführung einer Weltfrauenkonferenz im Jahr 2011 in Venezuela.

Aus verschienen Bereichen wurde die aktuelle Einkommenssituation angesprochen. So auch der gerade erzielte Stahlabschluss in Höhe von 5,2 %. Das mag sich gut anhören, so ein Betroffener, aber die jahrelangen Einbussen werden damit nicht wettgemacht. Die 5 Prozent reichen hinten und vorne nicht. Vor allem aber wurde kritisiert, dass die Kampfkraft der IG Metall nicht richtig eingesetzt wurde. Deshalb bestand auch übereinstimmende Solidarität mit dem Tarifkampf der von ver.di vertretenen Arbeitern und Angestellten.

altAuch Rentner meldeten sich zu Wort: "nicht nur, dass sie uns Rentnern ständig was wegnehmen und wir nicht wissen, wie wir mit der Teuerung zu recht kommen sollen; ein Trauerspiel ist, was die heutige Generation nach 40 Arbeitsjahren an Rente zu erwarten hat: weniger als den Sozialhilfesatz", so ein empörter älterer Herr. Er führte als Hauptgrund das Niedriglohn-Niveau an, das wiederum Folge der Hartz-Gesetze und seiner Zwangsmaßnahmen ist.

Aus Anlass des Ostermarsches in 2 Wochen beschäftigt sich die Montagsdemo unter anderem mit dem Thema: "Es ist genug Geld da – man sieht es an den Rüstungsausgaben. Aber es wird nicht für das verwendet, was den Menschen wichtig ist."

Die nächste Montagsdemo wird am 17. März wie gewohnt um 17 Uhr am Berliner Platz durchgeführt.