Montagsdemo ruft auf zur Beteiligung am Ostermarsch |
| wöch. Presseerklärung |
| Montag, den 17. März 2008 |
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Aus Anlass der bevorstehenden Aktivitäten der Friedensbewegung wurde das gemeinsame Anliegen in den Mittelpunkt gestellt, den gesellschaftlichen Reichtum nicht für Rüstung, Kriege und Auslandseinsätze der Bundeswehr zu vergeuden. Die neue deutsche Machtpolitik, überall auf der Welt mitzumischen und Rohstoffkriege unter Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder und gegen missliebige Regierungen wurde einhellig kritisiert. Das Debakel der USA im Irak und das Scheitern der Afghanistan-Mission müssten eigentlich ausreichen, dass die Politik hier eine Wende einleitet. Aber wie es aussieht, sind die dahinter stehenden machtpolitischen Interessen größer als die Verantwortung gegenüber dem entstehenden Massenelend und gegenüber der Jugend, der keine vernünftige Perspektive geboten wird. Stattdessen wird die Verpflichtung bei der Bundeswehr als Ausweg angepriesen und von JobAgenturen wie in Bochum dafür Reklame gemacht.
Wenn das Lohnniveau in Deutschland weiter so sinkt wie bisher und die Politik beibehalten wird, dass die Arbeitenden davon die Rentenversorgung bezahlen sollen, kann man sich darauf einrichten, dass nach einem 40 jährigen Arbeitsleben nicht einmal das Sozialhilfe-Niveau erreicht wird. Die Sozialversicherung sollte das Geld aus den explodierenden Gewinnen von Konzernen und Banken erhalten, die Selbstbedienungsmentalität der Abgeordneten in Bund und Ländern ist unerträglich. Mit anderen Worten: die Klassengesellschaft lässt grüßen. |

Die 171. Montagsdemo in Witten mit etwa 25 Teilnehmern ruft auf zur Beteiligung am diesjährigen Ostermarsch Rhein-Ruhr, der am Ostermontag ab 11 Uhr in Bochum Werne nach Dortmund startet. Die nächste Montagsdemo in Witten wird deshalb erst wieder am 31. März um 17 Uhr am Berliner Platz abgehalten.
Erneut kritisierten Rentner die Stimmungsmache, die mickrigen 1,1 Prozent Rentenerhöhung ginge auf Kosten der jüngeren Generation. Tatsache ist doch, dass der so genannte Generationenvertrag ein Betrug ist, mit dem verschleiert werden soll, dass seinerzeit eine ganze Generation von Rentnern um die Erträge ihrer eingezahlten Beiträge gebracht worden ist. Immerhin 90 Millionen DM wurden damals zweckentfremdet aus den Rentenkassen entnommen.