Schulkinder bei Hartz IV einfach vergessen!? |
| wöch. Presseerklärung |
| Montag, den 04. August 2008 |
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Ein Behinderter, dem sein Schwerbehindertenparkplatz von der Bürgermeisterin aberkannt werden soll, obwohl alle Voraussetzungen unverändert bestehen, wertete das als eine "Exekution der Rechte von Behinderten".
![]() Die Montagsdemo sprach ihm einhellig und unter großem Beifall ihre Solidarität aus. Dabei wurde auch der Verdacht geäußert, ob dem Betreffenden hier nicht eine Retourkutsche für seine zahlreichen verwaltungskritischen Leserbriefe widerfahren ist. Eine solche Maßregelung aus politischen Erwägungen ist nicht zu akzeptieren – egal bei welchem Personenkreis.
Darüber hinaus wurde festgestellt, dass Behinderte schon öfter als Versuchskaninchen für Verschlechterungen herhalten mussten, die danach die Allgemeinheit betreffen, so. z.B. mit Zwangsarbeit und Niedriglohnjobs ohne Rechte. Schon eine Woche zuvor berichtete ein Behinderter bei der Montagsdemo über seine negativen Erfahrungen mit dem Eingliederungsprogramm Step, dass offenbar der JobAgentur und von ihr beauftragten Trägern öffentliche Gelder in die Kasse spült, ohne dass sich wirklich jemand nachhaltig für das Schicksal Behinderter interessiert.
![]() Unter großem Beifall präsentierte der Sänger und Gitarrist der Gruppe "Kugelmenschen" Norbert Ruppik eine Auswahl seiner selbst getexteten und komponierten Lieder.
Die nächste Montagsdemo am 11.8. wie üblich um 17 Uhr am Berliner Platz beschäftigt sich damit, dass Schulkinder offensichtlich bei der Hartz-IV-Reform von 2005 "vergessen" wurden. Früher wurden nach dem Bundessozialhilfegesetz Ausgaben für den Schulbesuch zusätzlich als einmalige Beihilfen gewährt. Jetzt gilt nur noch ein fester Regelsatz von 211 € bis 13 Jahre, Grundschüler sollen danach mit etwa 1,60 € pro Monat für Schreibwaren auskommen. |

Die 190. Montagsdemo und gleichzeitig 4-Jahresfeier 
