Das Motto von AUF Witten lautet "Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern!". Entsprechend diesem Motto sind wir gegen jegliche Stellvertreterpolitik. Die Erfahrung zeigt jeden Tag aufs Neue, dass die einzige Möglichkeit ist, um etwas an den bestehenden Verhältnissen zu ändern, selbst aktiv zu werden.
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Leserbrief zur Ankündigung AUF Witten diskutiert Politik im Lokalteil der WAZ vom 7.6.2018

Sehr geehrter Herr Augstein,

vielen Dank für die prompte Veröffentlichung unserer Pressemitteilung vom 06.06.2018.

Anstatt diese in vorgelegter Form zu bringen, hat die Lokalredaktion, nicht zum ersten Mal, unser Bündnis mit einem inhaltlich wertenden Zusatz versehen, indem Sie schreibt: … „Das Personenwahlbündnis, das der MLPD nahe steht, …“

Vom Leser kann dieser eingeschobene Kommentar in unsere eigene Pressemitteilung zu unserem politischen Charakter nicht eindeutig zugeordnet werden, ob der Zusatz von uns oder von der Redaktion kommt.

Die von Ihnen gewählte Formulierung legt eine programmatische Nähe zur MLPD nahe, was aber der von uns bewusst gewählten Konzeption eines überparteilichen Kommunalwahlbündnisses nicht gerecht wird. Überparteilichkeit bedeutet, dass gegenüber einer demokratischen Partei, welche auch immer es sei, eine besondere Nähe weder betont noch verneint werden muss. Vielmehr sind unsere Unabhängigkeit von Parteibeschlüssen und Parteiprogrammen das Wesentliche.

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Gespräch mit dem Vorstand von AUF Witten:

Kein weiter so, weder in Berlin noch in Witten

von links nach rechts: Romeo Frey, Vorstandssprecher; Dirk Adamczak, Revisor; Uli Wagner, Vorstandsmitglied
von links nach rechts:
Romeo Frey, Vorstandssprecher; Dirk Adamczak, Revisor; Uli Wagner, Vorstandsmitglied

Dirk Adamczakprüft seit Jahren als Revisor die Korrektheit der Finanzen von AUF Witten. Von ihm kam, nach der erfolgreichen Jahreshauptversammlung Ende 2017, der Vorschlag, den wiedergewählten Vorstand von AUF Witten zu befragen, wie er den Auftrag der Mitglieder im Jahr 2018 umsetzen will. (Vorstandsmitglied Diana Vöhringer fehlt leider auf nebenstehenden Gruppenfoto wegen eines unvorhergesehenen Termins nach dem Interview)

? Turbulente Zeiten, davon dürfte die Kommunalpolitik nicht unberührt sein?

Romeo Frey (R.F.): Beim Verteilen unserer Zeitung, in Diskussionen auf der Montagsdemo, in persönlichen Gesprächen istkaum jemand einverstanden mit einem Wirtschaftssystem, das alle Lebensfragen dem Profit von Großkonzernen und Banken unterordnet.

Nach dem Abgasbetrug von VW wundert das nicht. Nicht nur die Kumpanei der Bundesregierung mit den Umweltverbrechern wurde sichtbar. VW hat auch der jeweiligen Landesregierung, ob SPD- oder CDU-geführt, das Regierungsprogramm praktisch diktiert!

Ein Spiel mit verteilten Rollen,das wir von der Kommunalpolitik kennen: Vertreter von CDU, SPD und Grüne tun sich vor Ort mit Protest gegen die Unterfinanzierung der Kommunen hervor. Und wissen genau, dass ihre eigenen Parteien in Bund und Land mit voller Absicht den kommunalen Reichtum abschöpfen und die Kommunen mit Gesetzen und Verordnungen in die Schuldenfalle treiben. Daran ändert auch der neue Koalitionsvertrag nichts, der z.B. eine jährliche Steigerung der Rüstungsausgaben und eine verstärkte militärische Präsenz der EU in aller Welt vorsieht.

Auch hat keine einzige der im Rat vertretenen größeren Parteien unsere seit Jahren vorgebrachten umweltpolitischen Enthüllungen und Forderungen aufgegriffen. Die Verwaltung übt sich, egal was angesprochen wird, im Dreiklang Vertuschen, Verharmlosen, Abwiegeln.

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2018  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern