Jahreshauptversammlung von AUF Witten erfolgreich durchgeführt

Der neu gewählte Vorstand 2013 (von oben links nach unten rechts): René Schlüter, Romeo Frey, Ulrich Wagner, Ruth Schlüter
Der neu gewählte Vorstand 2013 (von oben links nach unten rechts): René Schlüter, Romeo Frey, Ulrich Wagner, Ruth Schlüter

Am vergangenen Sonntag (27. Januar 2013) wurde die Jahreshauptversammlung von AUF Witten erfolgreich abgeschlossen. Die gut besuchte Mitgliederversammlung bestätigte die Tätigkeitsberichte von Vorstand und Ratsmitglied und entlastete den Kassierer.

Der alte Vorstand stellte sich erneut zur Wahl und erhielt alle Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, ein nicht nur für die Gäste eindrucksvoller Vertrauensbeweis, sondern auch ein Zeichen von Geschlossenheit und positiver Aufbruchstimmung für die bevorstehende Zeit bis zu den Kommunalwahlen.

Zum alten und neuen Vorstand gehören (in alphabetischer Reihenfolge): Romeo Frey, René Schlüter, Ruth Schlüter und Ulrich Wagner. Die einzelnen Funktionen im Vorstand werden auf der konstituierenden Sitzung am 13. Februar personell festgelegt. Als Revisoren wurden gewählt: Dirk Adamczak und Bernd Fieth.

Die Jahresplanung sieht neben 4 Nummern der Bündniszeitung Witten im AUFbruch mit Informationsständen in der City sowie Verteilung in den Stadtteilen mehrere Diskussions- und Informationsveranstaltungen mit Schwerpunkt Umwelt vor. AUF Witten wird auch weiterhin die wöchentliche Montagsdemo am Berliner Platz unterstützen ebenso wie den Protest gegen die Nutzung der Kernenergie und für eine tatsächliche Energiewende.

Besonderes Augenmerk wird AUF Witten auf weitere Auswirkungen der Weltwirtschafts- und Finanzkrise im Beschäftigtenbereich richten und sich auf Unterstützung des Kampfes von Belegschaften um ihre Arbeitsplätze einstellen.

Ein Schwerpunktthema, das AUF Witten seit Jahren bearbeitet, ist die Zukunft der Jugend und die Gestaltung eines kinderfreundlichen Wittens, im Widerspruch zur gängigen Politik, wonach angeblich dafür kein Geld da wäre. Doch es gibt die Vorschläge von AUF Witten für eine Neuausrichtung der kommunalen Finanzierung, womit die Finanznöte der Stadt nachhaltig und weder auf Kosten der Masse der kommunalen Beschäftigten noch durch Abbau der kommunalen Daseinsfürsorge gelöst werden könnten. Die Jahreshauptversammlung erwartet, dass die Blockadehaltung dagegen durchbrochen werden und im Rat der Stadt unvoreingenommen und ernsthaft darüber debattiert werden kann.

Weiterhin verabschiedete die Versammlung eine Protesterklärung an das Finanzamt Wuppertal, das dem bundesweiten Frauenverband Courage e.V., der in Witten eine Ortsgruppe hat, die Gemeinnützigkeit aberkennen will. Es stützte sich dabei auf eine Extremismusklausel, deren Aufnahme in das Jahressteuergesetz 2013 durch einen bundesweiten Protest verhindert wurde. Jeder, der praktisch mit Couragefrauen zu tun hatte, kann ein solches Vorgehen des Finanzamtes Wuppertal nur als grotesk empfinden.

2017  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern