Dienstag, 22. Mai 2012

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Stadtwerke für die Wittener…

Preispolitik
Samstag, den 08. August 2009

Herbert Schlüter

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und zum Thema Stadtwerke

Eine Vision von Herbert Schlüter und Peter Frey (Kandidaten für AUF Witten)

Nach den gescheiterten Fusionsverhandlungen mit den Stadtwerken Herne müssen in Witten nun die Weichen neu gestellt werden. AUF Witten vertritt schon seit langem, dass wir dringend eigene Stadtwerke in der Stadt benötigen, die sich auf ihre Hauptaufgabe konzentrieren: eine kostengünstige Versorgung der in Witten lebenden Menschen!

Vetternwirtschaft abschaffen

Man wird den Eindruck nicht los, dass Führungspositionen bei den Stadtwerken Witten nicht nach bester Qualifikation sondern nach Parteizugehörigkeit besetzt werden. Im Vergleich zu anderen Stadtwerken werden diese mit 60.000 Euro bis 100.000 Euro Jahresgehältern auch erstaunlich gut bezahlt.
Hinzu kommt, dass vorhandene Ressourcen nur unzureichend genutzt werden. Obwohl die Stadtwerke eine eigene Rechtsabteilung unterhalten, werden regelmäßig die einfachsten Vorgänge an externe Anwaltskanzleien vergeben. Das wohl extremste Beispiel in der jüngsten Vergangenheit war das Gutachten für die gescheiterte Fusion mit Herne, das Millionen verschlungen hat.

Misswirtschaft durch Planlosigkeit

Haben Sie, lieber Leser, schon einmal darauf geachtet, an welchen Stellen eigentlich überall Stadtwerkefahrzeuge zu sehen sind? Es scheint geradezu so zu sein, dass die Kollegen planlos in der Gegend herum geschickt werden. Dabei waren die Verantwortlichen bis Juni nicht in der Lage, zum Beispiel den Streusand aus dem letzten Winter an der Ortsnetzstation Bodenborn / Ruhrbrücke entfernen zu lassen.
Stattdessen werden die Fahrzeuge parteipolitisch genutzt, was äußerst fragwürdig ist. So wurde im Juli ein Fahrzeug mit der Aufschrift „Stadtwerke Witten“ beim Aufhängen von SPD-Wahlplakaten gesehen.
Gerade in der aktuellen Diskussion über die Dienstwagen einiger Bundesminister sollte auch auf kommunaler Ebene Transparenz über die private Nutzung hergestellt werden, bevor sie geklaut werden.
Das betrifft im Übrigen nicht nur die Stadtwerke sondern alle kommunalen Einrichtungen und Betriebe!

Peter Frey - Mitglied im Vorstand von AUF WittenEs geht auch anders!

AUF Witten vertritt den Standpunkt, dass die Stadtwerke in erster Linie Dienstleister für die in Witten lebenden Menschen sein müssen. Dazu gehört eine kostengünstige Versorgung mit Strom, Wasser und Gas aber auch ein Beitrag zur Infrastruktur in Witten. Das kann zum Beispiel eine Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs sein oder ein Angebot für Kindergärten und Schulklassen, mit der Schwalbe die Ruhr zu erkunden und so den Biologieunterricht lebendig zu machen und gleichzeitig etwas von Wittens schönen Seiten zu vermitteln.
Das wäre in unseren Augen viel wichtiger als die sonst üblichen Fahrten, zu denen Geschäftspartner und Reprä­sentanten eingeladen werden.

Gebühren runter!

Die Finanzen der Stadtwerke müssten für alle Bürger transparent gestaltet werden. Schließlich gehören die Stadtwerke als städtisches Unternehmen eigentlich den Bürgern!
AUF Witten hat in den letzten Jahren immer wieder auf Missstände hingewiesen (siehe www.auf-witten.de). Die kritisierten Vorgänge kosten und gehen zwangsläufig in die Kalkulation der Strom-, Wasser- und Gaspreise ein.
Diese könnten, wenn man vergleichbare Stadtwerke heranzieht, einiges günstiger sein, ohne dass die Stadtwerke deshalb in die Miesen geraten müssten.

Neue Zukunftstechnologien

Die Stadt macht sich abhängig von Energiekonzernen: Für die Beteiligung am Bau eines Kohlekraftwerks in Lünen wurden wieder einmal neue Schulden aufgenommen.
Anstatt Gelder in veraltete und Klimaschädliche Technologien zu stecken, sollten die Stadtwerke dagegen Vorreiter im Klimaschutz sein und eine Pilotanlage für eine echte Kreislaufwirtschaft errichten!

Wählen Sie AUF Witten, werden Sie selbst aktiv für eine Zukunftsvision!