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Die Erde vor dem Kollaps retten!

Kategorie: Umwelt Archiv
Veröffentlicht: Samstag, 26. Oktober 2013
Geschrieben von Umweltgewerkschaft

Konsequenter Widerstand gegen die globale Umweltkatastrophe!

Die Folgen der Zerstörung von natürlicher Umwelt und Weltklima werden immer dramatischer. Extremwetter und Naturkatastrophen haben erheblich zugenommen, eine globale Umweltkatastrophe droht. Diese würde die Existenzgrundlage der Menschheit vernichten. Dennoch wird auch die diesjährige UN-Klimakonferenz vom 11.-22. November 2013 in Warschau/Polen keine der dringend notwendigen Sofortmaßnahmen ernsthaft in Angriff nehmen.

Die Atomkatastrophe in Fukushima ist in vollem Gange. Ein GAU bisher ungeahnten  Ausmaßes droht. Trotzdem werden weiterhin Milliarden Subventionen in die Atomindustrie gesteckt.

In NRW droht eine regionale Katastrophe! Seit 1993 wurden mindestens 1,6 Millionen Tonnen meist hochgiftiger Sondermüll in den Steinkohlezechen unter Tage verfüllt. Die von der RAG bereits begonnene Anhebung des Grubenwasserspiegels auf 500 Meter erhöht die

Gefahr, dass die Giftstoffe mit dem Grubenwasser in das Grund- und Trinkwasser gelangen. Davon betroffen sind das Ruhrgebiet und weite Teile von NRW bis in die Niederlande und Westfalen.

Wir müssen aufstehen gegen die Verantwortlichen für diesen Skandal. Sie haben nichts

Besseres zu tun als die Gefahren zu leugnen oder herunter zu spielen.

Umweltgerechte Entsorgung aller unter Tage eingelagerten Giftstoffe auf Kosten der

Verursacher!

Aufrechterhaltung und Verbesserung der Wasserhaltung – keine Flutung der Bergwerke! Keine Stilllegung des Bergbaus – Ja zum Rohstoff Kohle durch einen umweltverträglichen Bergbau – Nein zur Kohleverbrennung!

Auch die Pläne der großen Energie-, Chemie- und Anlagenkonzerne zur Einführung der hoch gefährlichen Fracking-Gasförderung, wofür die letzten Zechen stillgelegt werden sollen, der Betrieb von Atomanlagen und Atomtransporte in NRW, der Weiterbetrieb und sogar Neu- und Ausbau von Kohle-, Öl- und Gaskraftwerken, usw. bedrohen massiv unsere Umwelt.

Die Verantwortlichen und Hauptnutznießer sind Weltkonzerne wie Exxon, EON, RWE, RAG/DSK, Deutsche Bank usw.

Weltweit entwickeln sich Initiativen für einen gemeinsamen Widerstandstag am Samstag

16.November 2013, gegen die drohende globale Umweltkatastrophe. Wir rufen dazu auf, an diesem Tag alle umweltbewegten Kräfte in NRW zu bündeln und eine überregionale Demonstration in Essen durchzuführen.

Setzen wir ein Signal des aktiven Widerstands gegen die Hauptverantwortlichen der drohenden Umweltkatastrophe!

Kämpfen wir  gemeinsam für Arbeitsplätze UND Umweltschutz! Das sind wir unseren

Kindern und künftigen Generationen schuldig.