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Stadtwerke zahlen drauf

Thomas Matthée ist Ratsmitglied in Lünen und Vorsitzender der Bürgerinitiative Kontra Kohlekraftwerk (Bi-KKK)
Thomas Matthée ist Ratsmitglied in Lünen und Vorsitzender der Bürgerinitiative Kontra Kohlekraftwerk (Bi-KKK)

Investition in das Kohlekraftwerk Lünen nicht nur ein Umweltverbrechen, sondern auch ein finanzielles Desaster

Ein Gastbeitrag von Thomas Matthée

Die Investitionen der Stadtwerke Witten im vom Stadtwerkeverbund TRIANEL geplanten und finanzierten Kohlekraftwerk in Lünen sind aus umweltpolitischen Gründen das falsche Signal. Denn heute muss es darum gehen, sich möglichst schnell und endgültig vom fossilen Energiezeitalter zu verabschieden.

Wie uns der Vorsitzende der Bürgerinitiative Kontra-Kohle-Kraftwerk, Thomas Matthée, mitteilte, wird das Kraftwerk aber auch über Jahrzehnte hinaus zu einem finanziellen Risiko, das letztlich auch am Wittener Steuerzahler hängen bleibt, unabhängig davon, ob das rechtswidrig erbaute Kraftwerk in Betrieb geht oder nicht. (Nachfolgend der Text von Herrn Matthée – die Redaktion)

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Das Märchen vom selbsterzeugten Wasserkraftstrom

Ökostrom statt Ökolüge - Transparent von der Organisation "Robin Wood"
Ökostrom statt Ökolüge - Transparent von der Organisation "Robin Wood"

Die Stadtwerke Witten verbreiten werbewirksam die Behauptung, seit Januar 2012 würde der Verbrauch aller Haushalts- und Gewerbekunden der Stadtwerke Witten auch mit Strom aus Wasserkraft gedeckt. Dazu kommt regelmäßig für die Besucher der historischen Ruhrtalbahn der Hinweis beim Passieren der Friedrich Lohmann GmbH, hier würde der Ökostrom für die Wittener Bevölkerung produziert.

Es ist richtig, dass diese Firma ein kleines Wasserkraftwerk betreibt. Meines Wissens ist das auch das einzige auf Wittener Stadtgebiet.

Allerdings handelt es sich hierbei um eine Gleichspannungsanlage. Ich gehe davon aus, dass weder ein Wechselspannungsumrichter noch vor allem die erforderliche elektrische Verbindung zum Versorgungsnetz der Stadtwerke Witten vorhanden ist.

Auf einen entsprechenden Artikel vor über einem Jahr haben die Stadtwerke nachweislich nicht reagiert, sondern tischen erneut dasselbe Märchen auf.

In Wahrheit handelt es sich um eine rein bilanztechnische Ökostrombehandlung.

Das ist kein seriöses Ökostromangebot, sondern eine unseriöse Augenwischerei.

Romeo Frey, Witten

„Witten wird Grün“ – Nichts als Betrug!

Frau Merkel hat innovative Ideen für die Energiewende: "Und wenn wir die Atome grün anmalen?"
Frau Merkel hat innovative Ideen für die Energiewende: "Und wenn wir die Atome grün anmalen?"

In der letzten Ausgabe von Witten im AUFbruch wurde der angebliche Ökostrom der Stadtwerke Witten unter dem Banner "Witten wird grün" ausführlich behandelt. Die Stadtwerke selbst sprechen offiziell davon, dass sie nur noch Ökostrom verkaufen würden.

Auf Nachfrage von AUF Witten hin erhielten wir die Antwort, dass nach wie vor ins Kohlekraftwerk in Lünen investiert wird und es sich beim angepriesenen Ökostrom tatsächlich nur um Zertifikate handelt.

Zertifikate, die dazu berechtigen, eine Sache als etwas zu verkaufen, die sie gar nicht ist. Das ist ungefähr so, als würde man ein Stück Schweinefleisch kaufen, das aber als Salat verkauft wird.

Meines Wissens ist das verboten, aber hier wird Tür und Tor geöffnet, genau dies zu tun! Das ist Volksbetrug in allerhöchstem Maße und muss aufhören! Wenn Ökostrom, dann richtig!

Ulrich Wagner, Witten

Witten wird grün

René Schlüter ist bereits lange Zeit Umweltaktivist. Die Aktion der Stadtwerke "Witten wird grün" ist für ihn jedoch eine Farce.
René Schlüter ist bereits lange Zeit Umweltaktivist. Die Aktion der Stadtwerke "Witten wird grün" ist für ihn jedoch eine Farce.

die Energiewende aus Sicht der Stadtwerke

Von René Schlüter – Sprecher im Vorstand von AUF Witten

Vollmundig verkündeten die Stadtwerke Witten mit großem Medienaufwand unter dem Slogan "Witten wird Grün" die vollständige Bereitstellung von Ökostrom aus norwegischen Wasserkraftwerken für alle Privat- und Geschäftskunden ab Januar 2012.

Mit dieser Abhandlung möchten wir diese Aussage kritisch hinterfragen, unter anderem gestützt auf eine Anfrage unsererseits zum Thema und die Antwort der Stadtwerke.

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2017  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern