Zum Schutz unserer „Mutter Erde“ gibt es einiges zu tun! |
| saubere Alternativen |
| Dienstag, den 01. März 2011 |
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Gastbeitrag von Eckehard Osimitsch Regionalgruppe Ruhr Bürgerbewegung Kryo-Recycling, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz e.V. Keine Woche vergeht ohne Proteste, die unsere Umwelt oder Lebensmittel betreffen: zum Castortransport, zum Bau von Stuttgart 21, gegen dioxinverseuchte Lebensmittel, gegen die geplanten Gasbohrungen im Münsterland. Tatsache ist, dass keine Bewegung in den letzten Jahren so stark gewachsen ist, wie die neu entstehende Umweltbewegung. Reicht das aber aus zum Schutz unserer „Mutter Erde?”
Nehmen wir die Umweltkatastrophe in Australien in den letzten Wochen. Riesige Landflächen unter Wasser. Die Landflächen sind mindestens so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen. Diese Umweltkatastrophe ist bereits eine Folge der globalen Klimakatastrophe, in der wir uns heute schon befinden. Die Auswirkungen, die wir heute spüren, sind Folgen der Umweltzerstörung, der massiven Verbrennung von Kohle, Gas und Öl vor 30 bis 40 Jahren und mehr!
WeltklimatagBereits im September letzten Jahres hatte auch die Bürgerbewegung für Kryo–Recycling, Kreislaufwirtschaft und „Statt ‚Weiter so’ in die globale Klimakatastrophe – für international verbundenen Widerstand zur Rettung der Umwelt!” Es gab bundesweite Aktionen und Proteste. Auch in Duisburg eine Aktion und Demonstration mit jeweils 200 Beteiligten. Weltweit gingen an diesem Tag Zehntausende auf die Straßen. Gemessen an der massiven Zerstörung unserer Lebensgrundlagen allerdings noch viel zu gering. Gemeinsam handelnEin gemeinsames Handeln, sowohl global, vor Ort, regional tut Not! Ob Arbeiter, Angestellter, Kleinhändler – wir alle Leben von „Mutter Erde”. Dazu müssen sich die Umweltinitiativen, Parteien, Gewerkschaften, Einzelpersonen vernetzen, zusammenschließen! Ein gemeinsames Handeln und Denken Stück für Stück durchsetzen. Vielfältigste Initiativen sind gefragt. Wir meinen: Arbeit und Umweltschutz dürfen nicht gegeneinander gestellt werden. Produzieren im Interesse der Menschheit geht nur im Einklang mit der Natur! Unsere ForderungenWofür steht die Bürgerbewegung?
Anmerkung: Um Mißverständnissen vorzubeugen, bittet der Autor seine Forderung nach "Abschaltung" aller AKW zu ersetzen durch "Stillegung". Dem haben wir gerne entsprochen, denn das "Abschalten" muss dauerhaft und nicht nur vorrübergehend sein. Ein sicheres Weiterbetreiben von AKW ist auch nach einer Auszeit nicht möglich und wäre angesichts des "Restrisikos" ein Verbrechen an Mensch und Natur.
EinladungIch möchte die Gelegenheit als Gastautor nutzen und herzlich einladen zu unseren nächsten gemeinsamen Veranstaltung: Das nächste bundesweite Vorbereitungstreffen dazu ist am Samstag, den 9. April 2011 um 13:00 Uhr im Arbeiterbildungszentrum in Gelsenkirchen–Horst, Koststrasse 8! Zweiter internationaler Umweltratschlag von Samstag bis Sonntag, 8. und 9. Oktober 2011 in Bottrop. |

Klimaschutz e.V.