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Nicht nur in Witten sondern überall auf der Welt ist der Schutz der natürlichen Umwelt eine (Über)lebensfrage. Die verschiedensten Initiativen zusammenzufassen und die Erfahrungen auszutauschen, und zwar auf internationaler Ebene, ist das Anliegen des Umweltratschlages. Er findet, nunmehr zum zweiten Mal, am 8./9. Oktober 2011 in Gelsenkirchen Horst statt. Internationale Gäste aus aller Welt haben sich bereits angemeldet, was verdeutlicht, dass diese Themen eine weltweite Angelegenheit sind. Wo Großkonzerne am Werk sind, ist die gesamte Welt betroffen.
Grüne Gegensätze
Grün ist die Farbe der Blätter und des Umweltratschlages. Zugleich ist es die Farbe der Hoffnung. Allerdings wird die Umwelt zunehmend kahl und grau. Ein Massensterben der Tierarten hat längst begonnen und die globale Klimakatastrophe gewinnt immer mehr an Fahrt. Das scheint Konzerne wie Regierungen nicht zu interessieren, da gibt es zynische Bemerkungen, man könne die Einwohner von Bangladesch auch in Sibirien ansiedeln, wenn ihr Land im Meer versinkt.
Der Umweltratschlag steht im krassen Gegensatz dazu. Durch wissenschaftliche Fortbildung zahlreicher Aktivisten, Erfahrungsaustausch im Umweltkampf, gemeinsames Handeln soll die Umweltbewegung an Stärke und Bewusstsein gewinnen. Und das ist dringend notwendig.
Planung
Geplant für den Umweltratschlag sind derzeit satte 30 Workshops. Angemeldet sind bislang 9 zu Themen wie Biogas, Meeres-Ökosysteme, „Stuttgart 21 ist überall“, Dicke Luft in Mettingen, Gesundheitsgefahren mobiler Kommunikation, usw. Geplant sind zusätzlich noch vor allem Themen wie Anti-AKW-Bewegung, alternative Energien, Fracking/CCS (Kohlendioxid-Abscheidung und Lagerung), sowie internationale Vernetzung der Umweltbewegung – und natürlich steht jedem offen, einen Beitrag zu leisten. Das verspricht viel Spannung.
Unterstützung gesucht!
Der Umweltratschlag sucht noch eine Menge Unterstützung zur Durchführung in nahezu allen Bereichen, von der Übersetzung für internationale Teilnehmer, über Dokumentation bis hin zum Spüldienst ist alles dabei. Jeder der einen Beitrag zum Gelingen leisten will, ist aufgerufen, den Ratschlag zu unterstützen. Es geht schließlich um die Zukunft der Erde.
Es wurden bereits auch internationale Gäste eingeladen, u.a. aus Peru, Bolivien, Indonesien, den Philippinen, Japan und aus der Region Tschernobyl. Weitere sind angefragt. Es wird darum gebeten, weitere internationale Gäste zu gewinnen und ihnen eine Teilnahme zu ermöglichen.
Finanziell unabhängig
Genauso wie AUF Witten finanziert sich der Ratschlag ausschließlich aus Spenden, wodurch er unabhängig ist. Das ist ein Grund, warum er eine Alternative zu vielen anderen derartigen Veranstaltungen darstellt.
Die Teilnahmepreise sind dazu äußerst günstig:
25 Euro als Solidaritätspreis, 10 Euro für Vollverdiener, 6 Euro für Geringverdiener, Arbeitslose und Rentner – alles für zwei Tage volles Programm mit Fortbildungsgarantie.
Wir meinen:
Lassen Sie sich das nicht entgehen! Kämpfen wir gemeinsam für eine lebenswerte und bewohnbare Erde!
Geben wir der Natur das zurück, was wir ihr genommen haben!
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