Die Kraft des Baumes liegt in seinen Wurzeln, die des Menschen in seinem Herzen! |
| Leserbriefe |
| Donnerstag, den 06. August 2009 |
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Ich bin zutiefst berührt und wütend zu hören, dass man systematisch versucht, fünf Arbeiter bei HP Pelzer Chemie, die für ihre Lebensexistenz kämpfen, psychisch zu brechen. Gerechtigkeit und Solidarität von Verantwortungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaft haben trotz Kenntnisstand diese Menschen im Stich gelassen. Fakt ist: Personen am unteren Segment angesiedelt und Schwerbehinderte in unserer Stadt Witten, werden in unverantwortlicher Art und Weise unter Druck gesetzt, um sie weich zu kochen und in die Wüste zu schicken. Unsere gemeinsame Aufgabe muss es daher sein, diesen herzlosen Personen vermehrt den Kampf anzusagen und verstärkt Medien und Presse auf diese zunehmenden Missstände hinzuweisen. Fest steht: Im Lebensalltag verschließen wir häufig die Augen vor prekären Lebenssituationen unserer Mitmenschen, wir werden erst richtig wach und kampfbereit, wenn das eigene Lebensschiff beinahe kentert. In der Tretmühle unseres Lebens sind wir oft angreifbar, dünnhäutig und verletzlich und bieten somit eine Angriffsfläche für unsere Gegner. Nur unsere gemeinsame Ideologie und der zielorientierte Kampf für Gerechtigkeit und Solidarität auf allen Ebenen bringt uns den gesteckten Zielen näher. Fazit: Haben wir keine Angst nasse Füße zu bekommen, sondern finden wir gemeinsam Schulter an Schulter Mittel und Wege durch alle politischen Untiefen des Lebens zu gelangen. (Die Hoffnung stirbt zuletzt.) Margarete S., Witten |
