09.03. - Montagsdemo zum Kampf für den Weltfrieden
Die Wittener Montagsdemo stellt ihre Kundgebung ins Zeichen des Kampfs um den Weltfrieden!
Der Nahe Osten brennt! Täglich eskaliert die Situation weiter!
Kommt jetzt der Beginn des 3. Weltkriegs?
Die Wittener Montagsdemo stellt ihre Kundgebung in den gemeinsamen Kampf gegen die massiv gewachsene Weltkriegsgefahr. Sie ruft alle friedensliebenden Menschen auf, sich in den Protest mit einzureihen. Das offene Mikrofon bietet die Gelegenheit, seine Meinung, Vorschläge und Aktivitäten einzubringen.
Die völkerrechtswidrigen Angriffe der israelischen Armee gemeinsam mit den USA gegen den Iran haben hunderte Tote unter Zivilisten, darunter viele Kinder und Jugendlichen gefordert. Wie kann das eine „Mission zum Schutz der iranischen Bevölkerung vor dem iranischen Regime“ sein? Das seit Jahrzehnten im Iran herrschende grausame faschistische Mullah-Regime greift im Gegenzug US-Stützpunkte in Bahrain, Kuwait und Katar und laufend weitere Staaten an. USA bombardiert weiter, Israel marschiert in den Libanon ein. Das ist eine brandgefährliche Situation – nicht nur für die Menschen im Nahen Osten. Ein dritter Weltkrieg wird eine konkrete akute Bedrohung!
Wir sind nicht blind gegenüber den Verbrechen des Mullah-Regimes, richten uns aber gegen alle beteiligten Kriegstreiber. Wir stellen uns an die Seite des iranischen Volkes und seinen Kampf um Befreiung, aber nicht um den Preis des Verzichts auf Selbstbestimmung und Unterordnung unter ein Diktat von USA oder Israel.
Allen Kriegstreibern geht es nicht um die Menschen. Der weltweite Konkurrenzkampf zwischen den rivalisierenden Großmächten um die Vorherrschaft in der Nahost-Region wird rücksichtslos auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen. Die deutsche Regierung unter Bundeskanzler Merz befürwortet die Angriffe der USA und Israels, andere etablierte Parteien schweigen. Bisher äußert sich nur die Linkspartei kritisch. Deutschland strebt selbst eine größere Rolle im Verteilungskampf um Rohstoffe und Einflussgebiete an. Auf dieser Linie liegt, dass der Haushaltsausschuss des Bundestags aktuell grünes Licht für die Beschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr gegeben hat. Mit der Umstellung auf Kriegswirtschaft wird rigoros der Rotstift im sozialen Bereich angesetzt. Mit Sorge erfüllt uns, wie auch Kanzler Merz die Rechte und Beschränkungen des Internationalen Völkerrechts zugunsten militärischem Eingreifen zur Disposition stellt. Wohin soll das führen?
Die Proteste der Schüler am letzten Donnerstag beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht dagegen zeigen, dass ein wachsender Teil der Jugend es ablehnt, als Kanonenfutter verheizt zu werden.
Für uns gilt: Wir müssen uns einreihen in die wachsende weltweite Bewegung gegen Faschismus, Krieg und Ausbeutungsoffensive.
Beteiligt euch am Protest! Bringt eure Transparente und Forderungen mit!
Montag 9. März. 17.00 Uhr Berliner Platz Witten








