Aufruf zum Gedenken an die Gefallenen gegen den Kapp-Putsch im März 1920
Das überparteiliche Kommunalwahlbündnis AUF Witten hat heute die folgende Presseerklärung veröffentlicht:
Ein von AUF Witten initiierter Trägerkreis ruft auf zum Gedenken an die bei den Märzkämpfen des Jahres 1920 Gefallenen. Dieses Ereignis ist nicht nur historisch bedeutsam. Mit einem deutschlandweiten Generalstreik und dem militärischen Sieg im Ruhrgebiet der roten Ruhrarmee über die Freikorps mit dem Hakenkreuz am Stahlhelm gelang es, den ersten Anlauf zur Errichtung einer faschistischen Diktatur in Deutschland zu verhindern.
Es ist auch eine Ermutigung für alle demokratisch gesinnten Menschen in heutiger Zeit, dass es möglich ist, sich über partei- und weltanschauliche Grenzen hinweg zusammenzuschließen und den Faschismus zu verhindern.
Die Gedenkfeier mit Kranzniederlegung findet am Sonntag, 29.03.2026 um 15.00 Uhr auf dem städtischen Friedhof am Steinhügel in Witten-Heven statt am Grabmal der ersten gefallenen Hevener Jungarbeiter Josel Patocki und Karl Bracht. Das langjährige Ratsmitglied von AUF Witten, Achim Czylwick, hält eine Rede mit aktuellem Bezug, es gibt Grußworte und kulturelle Beiträge. Die Veranstalter erhoffen sich durch die Aktion die Förderung eines breiten antifaschistischen Zusammenhalts und Zurückdrängung der neofaschistischen Demagogie.
Für
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Aufruf zur Gedenkfeier am Grabmal von Josef Patocki und Karl Bracht am Sonntag, 29. März 2026 um 15 Uhr Städt. Friedhof Heven
Gegen den Kapp-Putsch traten im März 1920 Arbeiter und Angestellte in ganz Deutschland in den Generalstreik. Im Ruhrgebiet bewaffneten sich 100.000 Berg- und Stahlarbeiter in der Roten Ruhrarmee und besiegten die mordenden Freikorps, die schon damals das Hakenkreuz am Stahlhelm trugen. In einer beispiellosen antifaschistischen Einheitsfront wurde damals die Errichtung einer faschistischen Diktatur in Deutschland verhindert.
Mit dieser Gedenkfeier mit Rede, Grußworten und kulturellen Beiträgen wird nicht nur an die im Kampf für die Freiheit gefallenen Wittener Josef Patocki und Karl Bracht erinnert. Wir wollen damit den Zusammenschluss und Zusammenhalt aller Gegenkräfte gegen Faschismus und Weltkriegsfahr voranbringen! Nehmt diese Gelegenheit wahr und bringt euch aktiv ein!
Anmeldung von kulturellen Beiträgen, Grußworten und Absprachen über AUF Witten oder telefonisch mit Romeo Frey.
„Das Leben nahmen sie, aber nicht den Geist“
Unsere Verantwortung ist es heute mehr denn je, in diesem Geiste zu handeln!
Für den
Skandal auf der ersten Ratssitzung mahnt: Jetzt die antifaschistische Einheit stärken!
Anlässlich der Wahl von Norbert Emmerich (AfD) zum 2. Bürgermeister in Gelsenkirchen hat das Kommunalwahlbündnis AUF Gelsenkirchen die folgende Pressemitteilung veröffentlicht:
Nach langer Pause startete am 10. Dezember der neue Rat seine Arbeit. Auf der Tagesordnung stand die Wahl der Stellvertretung der Oberbürgermeisterin mit zwei Bürgermeistern. Gewählt wurden Manfred Leichtweis (SPD), der auf einer Liste mit Werner Wöll (CDU) antrat. Gewählt wurde auch – zum Entsetzen der meisten Ratsmitglieder und Besucher – Norbert Emmerich (AfD). Obwohl alle demokratischen Parteien vorher erklärt hatten, der AfD keine Stimme zu geben, bekam die AfD-Liste 23 Stimmen – bei 20 eigenen Ratsmitgliedern.
Dazu Jan Specht (AUF-Ratsmitglied): „Es ist ein Skandal, dass drei angeblich demokratische Stadtverordnete der AfD ihre Stimme gegeben haben – ohne den Mut zu haben, auch öffentlich dazu zu stehen. Das ist feige und gefährlich. Ich habe ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Das beschädigt eine zukünftige Zusammenarbeit im Rat und ist ein schwarzer Tag für Gelsenkirchen.
AUF hat im Vorfeld in einer Pressemitteilung erklärt, warum wir Werner Wöll unsere Stimme geben.
„Wohin es führt, wenn Faschisten in Parlamente gewählt werden, sehen wir in den USA, wo Trump den Staat Schritt für Schritt zu
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