14 Jahre beständiger „Tag des Widerstands“

„… Beteiligt euch, dann kommt die Zukunft schon!“ So endete ein Gedicht eines Montagsdemonstranten aus Witten der zur 14-Jahres-FeierMontagsdemo in Witten.

Über 30 feste Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bis zu 100 Zuhörer auf dem Berliner Platz folgten der Feier.

Gratulationen zum beständigen „Tag des Widerstands“ an der ganzen Bandbreite der Fragen gab es von einer Reihe von regelmäßigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern; von Frauen vom Frauenverband Courage; vom Ratsvertreter Achim Czylwick von AUF-Witten. Anna Vöhringer sprach für den Jugendverband REBELL. Der Vertreter der MLPD hob die große Bedeutung der weiter wachsenden Zusammenarbeit gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und die solidarische Diskussion über eine antikapitalistische Alternative hervor. Ein Vertreter der Arbeitsloseninitiative brachte seine solidarische Grüße für den gemeinsamen Kampf gegen die unmenschlichen Hartz-Armutsgesetze.

Ein Rentner – der wie viele andere auf dem Berliner Platz lange zugehört hatte - fühlte sich herausgefordert und hat erstmals das Wort am offenen Mikrofon ergriffen und sich dafür ausgesprochen unbedingt die Kritiken an der herrschenden Politik klar auf den Tisch zu bringen und zugleich auch Alternativen aufzeigen und - wie er es nannte - „gesprächsbereit“ zu sein. Mit mehreren musikalischen Einlagen und anschließenden Sekt und Orangensaft wurde die Jahresfeier würdig nach über einer Stunde abgeschlossen. Die Montagsdemo verabschiedete eine Solidaritätserklärung mit den unbefristet streikenden Mitarbeitern des Essener Uni-Klinikums.

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