AUF Witten ist ein überparteiliches Personenwahlbündnis, das weltanschaulich offen ist und für ein kulturübergreifendes Zusammenleben eintritt. Wir treten ein für eine direkte Demokratie. AUF Witten ist getragen vom Gedanken der Gleichberechtigung und der internationalen Solidarität!

Nach Artikel 139 des Grundgesetzes ist jede Form der faschistischen Betätigung in Deutschland verboten. Dazu ist kein Parteiverbot nötig. Parteien wie Pro NRW oder NPD dürften gar nicht zugelassen sein.

Faschisten, Nationalisten und religiöse Fanatiker sind ausdrücklich von einer Mitarbeit bei AUF Witten ausgeschlossen. Menschen Rechte zuzugestehen, die diese abschaffen wollen, und die andere Menschen anhand ihrer Rasse und Herkunft be- und verurteilen, kann man kein Mitspracherecht gewähren! Da Faschismus keine Meinung  ist, sondern ein Verbrechen, kann für faschistische Propaganda und Politik auch nicht das Recht auf Meinungsfreiheit in Anspruch genommen werden! Wehret den Anfängen!

Antifaschistischer Widerstand darf nicht gespalten werden!

AUF Witten ruft auf zur Teilnahme an der Demonstration gegen eine Veranstaltung des AfD-Kreisverbandes Ennepe-Ruhr. Am Montag, den 29.4.2019 startet ab 17 Uhr vor dem Hauptbahnhof der Demonstrationszug bis zum Saalbau, wo die AfD zum „Bürgerdialog“ mit Rednern der AfD Bundestagsfraktion einlädt.

Ein breiter antifaschistischer Protest ist notwendig, weil die AfD nicht nur als Sammlungsbewegung für Neofaschisten tätig ist, sondern auch mit ihrem politischen Programm ultrarechten, nationalistischen Positionen in unserer Gesellschaft den Weg ebnet und das gesamte politische Klima in diese Richtung beeinflusst. Obwohl kein einziger Flüchtling irgendein Gesetz in diesem Lande zu verantworten hat und auch nicht an der Missachtung der Interessen von Wohnungs- und Arbeitssuchenden die Schuld trägt, werden sie von der AfD zum Sündenbock gemacht.

AUF Witten hat dagegen die Position, dass alle, die sich von der herrschenden Politik nicht mehr vertreten fühlen, sich zusammenschließen müssen, um ihre Sache selbst in die Hand zu nehmen und die Verhältnisse zu ändern. Jeder Art von Spaltung, ob in Migranten oder Deutsche, verschiedene Religionszugehörigkeiten oder ganz allgemein die Verunglimpfung von Minderheiten, schadet einem gemeinsamen Kampf und schwächt die Erfolgsaussichten grundlegender Verbesserungen für die Masse der Bevölkerung.

Nach anfänglicher gemeinsamer Beratung zu einem breiten antifaschistischen Bündnis im "Trotz" betreiben einige selbsternannte Führer aus dem "Trotz" die Spaltung des Bündnisses, in dem sie AUF Witten, den Frauenverband Courage, das Internationalistisches Bündnis, Jugendverband REBELL, die Kinderorganisation Rotfüchse und die MLPD ausschließen,  u. a. verbunden damit, dass die Organisationen zu  "Tarnorganisationen" der MLPD erklärt werden. Solche verlogenen Diffamierungen sind sonst nur vom Verfassungsschutz üblich.

Ein Grundstein von AUF Witten ist die weltanschauliche Offenheit und damit eine wirklich überparteiliche Zusammenarbeit auf antifaschistischer Grundlage. Dazu gehört selbstverständlich zur Lösung der kommunalen Fragen, dass Mitglieder der MLPD bei uns willkommen sind und wir auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Thomas Mann, ein nun nicht unbekannter und sehr weiser Schriftsteller schrieb einmal:   „...ich glaube, ich bin vor dem Verdacht geschützt, ein Vorkämpfer des Kommunismus zu sein. Trotzdem kann ich nicht umhin, in dem Schrecken der bürgerlichen Welt vor dem Wort Kommunismus, diesem Schrecken, von dem der Faschismus so lange gelebt hat, etwas Abergläubisches und Kindisches zu sehen, die Grundtorheit unserer Epoche.“

Solch ein diktatorisches und gegenüber AUF Witten auch noch wie eine Sippenhaft daherkommendes Verhalten ist gegen jeden Gedanken einer Zusammenarbeit von Menschen, die sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen, gerichtet und schlichtweg unwürdig. Bezeichnend, dass diese Herrschaften nicht mal den Mumm haben, ihre Namen zu nennen.

Die Verfasser haben kein Urteil über AUF Witten und alle mit der MLPD zusammenarbeitenden Menschen gesprochen, sondern über sich selbst.

Diese Spalter verhindern, ob sie es wollen oder nicht, die notwendige breite antifaschistische Bewegung und verkennt die Lehren aus der deutschen Geschichte - Wehret den Anfängen!

Schluss mit der Kriminalisierung des Rebellischen Musikfestivals!

Polizeichef Löther: Zensur und Unterdrückung gegen Rebellisches Musikfestival
Wir erklären: Jetzt erst Recht!

Vom 18.-20. Mai findet das Rebellische Musikfestival in Truckenthal/ Südthüringen statt. Bundesweit 40 Festival-AGs sind freudig im Endspurt zur Vorbereitung des selbstorganisierten Festivals, als folgendes passierte:

Am 15. Mai, erhielt ein Schirmherr des Festivals, Stefan Engel1, einen skandalösen Brief des Leiters der Landespolizeiinspektion Saalfeld, Dirk Löther. Darin droht er, gegen „Organisatoren und Unterstützer der Veranstaltung sowie im Einzelfall gegen Veranstaltungsteilnehmer freiheitsbeschränkende und freiheitsentziehende Maßnahmen“ durchzuführen.

Konkreter Vorwand ist der Auftritt der türkischen oppositionellen Band „Grup Yorum“. Herr Löther wirft ihr vor, dass sie „die staatliche Ordnung in der Türkei im Sinne eines kommunistischen Absolutregimes“ verändern wollte.

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Gegen die Zensur und Kriminalisierung von Grup Yorum und dem Rebellischen Musikfestival! Hoch die internationale Solidarität!

Pressemitteilung des Rebellischen Musikfestival e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind stolz, dass mit Grup Yorum in diesem Jahr die populärste linke türkische Oppositions-Musikgruppe auf dem Rebellischen Musikfestival spielen wird!

Vor 33 Jahren nach dem Militärputsch in der Türkei gegründet, haben sie mittlerweile sechs Millionen Tonträger verkauft und vor Millionen Menschen gespielt. All die Jahre waren und sind sie staatlicher Verfolgung ausgesetzt: Konzerte werden in der Türkei verboten, Einreiseverbote in andere Länder verhängt, Bandmitglieder verhaftet und ihre Kulturzentren überfallen. Dieses Jahr hat das faschistische Erdogan-Regime ein Kopfgeld auf mehrere Mitglieder von Grup Yorum ausgesetzt.

Mit Empörung haben wir heute erfahren, dass der Verfassungsschutz nun Informationen über den Auftritt und die Band beim 3. Rebellischen Musikfestival einholen will. Die Stadt Schalkau fordert eine „namentliche Benennung der Bandmitglieder sowie die Vorlage der geplanten Lieder und Liedtexte schriftlich vorzulegen.“

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2019  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern