Protestbrief an die Sparkasse Witten zur Kontokündigung des internationalistischen Bündnis

Protestieren Sie mit diesem Brief gegen die Kontokündigung des internationalistischen Bündnisses durch die Sparkasse Witten.

Sparkasse Witten
Ruhrstr. 45
58452 Witten
Telefon: 02302 174-0
Fax: 02302 174-875950
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Sehr geehrte Damen und Herren der Sparkasse Witten,

hiermit protestiere ich gegen die Kontenkündigung des Internationalistischen Bündnisses!

Das Recht auf ein Konto muss mit Ausnahme von Faschisten für jeden Demokraten gelten. Das ist eine Lehre aus dem Hitler-Faschismus! Das Internationalistische Bündnis richtet sich gegen die Rechtsentwicklung der Regierung - und das ist gut so.

Deshalb fordere ich Sie auf, die Kontenkündigung zurück zu nehmen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Solidarität mit Weltfrau Joly Talukder

Über den Frauenverband Courage haben wir erfahren, dass die Weltfrau und Asienkoordinatorin, Joly Talukder aus Bangladesh, gefangen genommen wurde und sich in Isolationshaft befindet. Dieser Angriff auf die kämpferische Weltfrauenbewegung geht auch uns an. AUF Witten wird dazu in Kürze einen Vorschlag für eine Solidaritätserklärung veröffentlichen. Nachfolgend die Hintergrundinformationen:

Joly Talukder ist kämpferische Gewerkschaftsführerin und Weltfrau. Nach der Rana-Plaza-Katastrophe berichtete sie in Europa über die katastrophalen Arbeitsbedingungen der Textilarbeiterinnen in Bangladesh und setzte sich dafür ein, dass die Überlebenden endlich Entschädigungen und eine Gesundheitsversorgung bekommen, sowie für eine Verbesserung der Brandschutzbestimmungen. ver.di-Frauen aus Duisburg stellten damals das Projekt "Joly - Sponsoring von Organizerinnen" auf die Beine, mit dem die Tätigkeit von drei GWTUC-Organizerinnen finanziert werden konnte.

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Rettet Efrin, sofortiger Rückzug aller imperialistischen Truppen aus Syrien!

Bundesdelegiertenkonferenz der Bundesweiten Montagsdemo, 17.3.18

Das Militär des faschistischen türkischen Regimes ist gemeinsam mit faschistisch-islamistischen Milizen bis kurz vor den Stadtrand von Efrîn (Rojava/Nordsyrien) herangerückt und versucht einen Belagerungsring zu schließen. Türkische Kampfjets bombardieren die Stadt. Dort leben ca. 500.000 Menschen, viele davon Flüchtlinge. Die Trinkwasserversorgung wurde von den Invasoren gekappt. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht! Heute wurde das einzige funktionierende Krankenhaus zerstört und mindestens 16 Menschen dabei umge-bracht.

Die demokratische Selbstverwaltung in Rojava, die ein leuchtendes Beispiel für eine lebens-werte Zukunft und des Befreiungskampfes ist, soll zerschlagen werden.

Wir sind empört darüber, dass die Bundesregierung diesen Angriffskrieg duldet, weiterhin en-ge Beziehungen zur türkischen Regierung hält und in Deutschland kurdische Freiheitskämpfer unterdrückt und kriminalisiert. Die Kämpferinnen und Kämpfer, besonders der YPG und YPJ, leisten schon seit 56 Tagen gegen das militärtechnisch überlegene türkische Militär einen auf-opferungsvollen und heldenhaften Widerstand. Zehntausende protestieren in ganz Rojava und Efrîn selbst auf den Straßen und stellen sich der völkerrechtswidrigen Aggression entgegen. Weltweit protestierten bereits Hunderttausende.

Vor drei Jahren, bei der Schlacht um Kobane, hat sich gezeigt, dass die internationale Solida-rität eine starke Waffe ist.

Jeder Demokrat, jeder Antifaschist ist in dieser Situation herausgefordert, klar Stellung gegen diese völkerrechtswidrigen Angriffe zu beziehen und Solidarität mit dem Widerstand in Efrîn zu praktizieren. Die bundesweite Montagsdemo steht fest an der Seite der kurdischen Freiheits-kämpfer und ruft zur massenhaften Beteiligung an den Kundgebungen und Demonstrationen am internationalen Solidaritätstag mit Efrin 21.3.18 auf.

Wir fordern:

Sofortiger Stopp der Angriffe auf Efrîn!

Keinerlei Beteiligung und militärische Unterstützung durch die Bundesregierung!

Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit der türkischen Regierung!

Hoch die Internationale Solidarität!"

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