Jemen

- Unbeachteter Massenmord und Vernichtung des Weltkulturerbes unter Mithilfe deutscher Rüstungskonzerne

Jemen gehört zu den interessantesten und schönsten Ländern Arabiens. Eine reiche Kulturgeschichte, eine einzigartige Architektur und das konstruktive Zusammenarbeiten verschiedener religiöser Schichten zeichnet die Südspitze der arabischen Halbinsel aus. Allein die bis 20 m hohen turmartigen Häuser aus Holz und Lehm mit ihren phantasievollen Fensterverzierungen sind weltberühmt und gehören zum Weltkulturerbe.

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Solidaritätsveranstaltung mit Filmaufführung

Solidaritätsveranstaltung "Medizin für Rojava"Samstag, 2. April 2016, Beginn: 14 Uhr

WerkStadt Witten, Mannesmannstr. 6

Nach einer sehr erfolgreichen Solidaritäts- und Kulturveranstaltung im letzten Jahr in der Wittener Werk°Stadt planen wir für den 2. April eine weitere Solidaritätsveranstaltung.

Aus dem Spendenerfolg des vergangenen Jahres konnte ich im Juli letzten Jahres rund 6.000 € persönlich in Kobanê /Rojava für den Bau eines Gesundheits- und Sozialzentrum übergeben. Von zahlreichen Wittener Mitbürgern wurde zudem noch Werkzeug für den Bau gespendet.

Innerhalb weniger Monate haben 177 internationale Aufbauhelfer der ICOR – darunter neben mir auch die Wittener Jan Vöhringer und Fritz Hickler (im Oktober/November) und Heinz Vöhringer (im Dezember) - zusammen mit Arbeitern aus Kobane das 700 m² große Gesundheits- und Sozialzentrum errichtet.

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Flüchtlingskrise - Eine Herausforderung an unsere Wertvorstellungen

Ulrich Wagner macht sich stark für die Flüchtlinge!
Ulrich Wagner macht sich stark für die Flüchtlinge!

Weltweit sind über 60 Millionen Menschen auf der Flucht, so viele wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr und die Bundeskanzlerin feiert sich mit ihrer "Willkommenskultur". Was ist da eigentlich los?

Der aktuelle Flüchtlingsstrom ist Folge zahlreicher imperialistischer Kriege, politischer Verfolgung, Hunger, Elend, Arbeitslosigkeit, zunehmender Massenarmut, Terror und Umweltzerstörung. Deshalb stellt sich die Frage, ob es reicht, irgendwie mit der Masse an Flüchtlingen fertig zu werden oder ob und wie wir die Fluchtursachen bekämpfen müssen.

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Aufruf zur gemeinsamen Protestaktion am kommenden Samstag, den 27.02.2016 auf dem Berliner Platz

Wir verurteilen den Terroranschlag in Ankara, bei dem am vergangenen Mittwoch 28 Menschen ums Leben kamen und 64 Menschen verletzt wurden.

Doch die türkische Regierung nutzt als Vorwand, um massiv militärisch gegen die Bevölkerung in Rojava und den kurdischen Befreiungskampf vorzugehen, obwohl Täter und Hintergründe nicht aufgeklärt sind. Sie plant, mit Truppen einzumarschieren, wie wenn sie nur auf diesen Vorwand gewartet hätte.

Die Erdogan-Regierung verbietet im Radio und Fernsehen jegliche Berichterstattung und Aufklärung über den Anschlag und lässt nur ihre Version zu, dass der Anschlag von den kurdischen Volksverteidigungseinheiten Rojavas (YPG) verübt worden wäre. Diese hat jedoch noch nie einen Anschlag in der Türkei verübt und distanziert sich eindeutig von dem Anschlag in Ankara.

Die türkische Regierung dagegen bekämpft seit Monaten völkerrechtswidrig die demokratischen gesellschaftlichen Strukturen in Rojava, indem sie lebensnotwendige Güter und humanitäre Helfer und Flüchtlinge, die vor dem Krieg in Syrien fliehen, nicht über die Grenze lässt und Stellungen der YPG und PKK von der Türkei aus angreift.

Wir fordern:

  • Sofortiger Stopp der militärischen Angriffe der türkischen Armee gegen den kurdischen Befreiungskampf!
  • Hände weg von Rojava!
  • Von der deutschen Bundesregierung fordern wir: Schluss mit dem Schmusekurs mit der reaktionären Politik der türkischen Regierung!
  • Hoch die internationale Solidarität!

Die Aktion findet am Samstag, den 27.2.2016 auf dem Berliner Platz ab 11 Uhr bis 14 Uhr statt!

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2017  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern