Solidarität mit Kobaně

Die bundesweite Koordination der Montagsdemonstrationen „ruft dazu auf, sich aktiv an den Protest-, Widerstands- und Solidaritätsaktionen zu beteiligen, die in vielen Städten stattfinden. Die IS-Faschisten, die teilweise mit modernsten Waffen aus westlichem und russischem Bestand ausgerüstet sind, wollen die erkämpfte demokratische Selbstverwaltung der Bevölkerung in Rojava und die Erfolge im Kampf um die Befreiung der Frau liquidieren und im Blut ersticken. Das geht uns alle an!“

Die Montagsdemo Witten ergreift jetzt die Initiative und lädt ein zu einer Protest- und Solidaritätskundgebung in Witten, an der sich möglichst viele Wittener beteiligen sollten. Es muss ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass dem Wüten faschistischer Mörderbanden, unter welchem Deckmantel auch immer sie auftreten, nicht tatenlos zugesehen wird. Diesem Völkermord aktiv entgegenzutreten dient auch dem friedlichen, demokratischen und gleichberechtigten Zusammenleben mit Mitbürgern ausländischer Herkunft und ist Ausdruck unserer politischen Kultur.

Kobaně und der in Rojava eingeschlagene Weg der Religionsfreiheit, Gleichberechtigung von Mann und Frau und des Aufbaus demokratischer und selbstverwalteter Strukturen muss gegen die faschistischen Angriffe verteidigt werden und braucht unsere volle internationale Solidarität.

Die Protest- und Solidaritätskundgebung findet statt am kommenden Samstag, den 15. November in der Zeit von 11 bis 13 Uhr an der Ecke Bahnhofstraße / Beethovenstraße und wird nach Möglichkeit mit einer Kundgebung am Berliner Platz abgeschlossen.

Menschen Auf der Flucht

von Romeo Frey, Sprecher im Vorstand von AUF Witten

Flüchtlinge müssen eine Chance erhalten laut Romeo Frey
Flüchtlinge müssen eine Chance erhalten laut Romeo Frey

In ihrer Rede zum Haushalt 2015 kritisiert Bürgermeisterin Sonja Leidemann (SPD) die fehlende „hinreichende finanzielle Unterstützung durch Bund und Land“ zur Aufnahme von Asylbewerbern und Flüchtlingen, deren Zahl sich „seit Januar 2012 … nahezu verdoppelt“ habe.

Aktuell seien es „562 Personen und die Prognose geht von einem Anstieg auf ca. 810 Personen im Jahr 2015 aus.“ Die Stadt Witten müsse so für „3 Mio. € jährliche Mehrkosten“ aufkommen.

Jetzthat die Landesregierung NRW rund 46 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr für die Kommunen an Flüchtlingshilfe zugesagt. Was davon in Witten ankommt, weiß keiner. Man kann annehmen, dass esgrundsätzlich an der kommunalen Unterfinanzierung nichts ändert.

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Bald ist es wieder soweit…

Agathe Czylwick hilft bei der Vorbereitung des 11. frauenpolitischen Ratschlags mit. Eines ihrer größten Anliegen ist es, dass Frauen nicht nur auf dem Papier gleichberechtigt sind, sondern dieses auch umgesetzt wird.
Agathe Czylwick hilft bei der Vorbereitung des 11. frauenpolitischen Ratschlags mit. Eines ihrer größten Anliegen ist es, dass Frauen nicht nur auf dem Papier gleichberechtigt sind, sondern dieses auch umgesetzt wird.

von Agathe Czylwick (Mitglied in AUF Witten und im Frauenverband Courage e.V.)

Zum elften mal treffen sich Hunderte von Frauen aus allen Regionen Deutschlands und vielen Ländern der Erde zum Frauenpolitischen Ratschlag. Er findet vom 3. bis zum 5. Oktober 2014 in Chemnitz statt.

Bei diesem alle zwei Jahre stattfindenden Ereignis tauschen Frauen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen und Lebensbereichen ihre Erfahrungen und Meinungen aus. Es ist ein überparteiliches und selbst organisiertes Forum, bei dem alle Teilnehmerinnen gleichberechtigt diskutieren. Es ist offen für sämtliche Strömungen der Frauenbewegung – ausgenommen sind faschistisch, rassistisch oder fanatisch-religiös eingestellte Menschen. Auch Männer sind willkommen, wenn sie sich für die Rechte der Frauen einsetzen und dies auch in ihrem Verhalten auf dem Ratschlag praktizieren.

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Internationaler Frauentag am 8. März

Ist Prostitution ein ganz normaler Beruf wie jeder andere, weil er als solcher zugelassen wurde? Nur die wenigsten Prostituierten haben einen Arbeitsvertrag und sind Krankenversichert.
Ist Prostitution ein ganz normaler Beruf wie jeder andere, weil er als solcher zugelassen wurde? Nur die wenigsten Prostituierten haben einen Arbeitsvertrag und sind Krankenversichert.

Gastbeitrag der Frauengruppe Courage e.V., Ortsgruppe Witten

Prostitution – ältestes Gewerbe oder älteste Versklavung der Frau?

Frauenhandel und Zwangsprostitution hat in Europa in den letzten Jahren geradezu explosionsartig zugenommen. Das ist der Grund für die in zahlreichen Medien derzeit laufende intensive Auseinandersetzung um diese Frage.

In Schweden ist Prostitution schon länger verboten, Frankreich zieht nach. In Deutschland gilt das liberalste Gesetz von ganz Europa.

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