Die Montagsdemobewegung gegen die Hartz-Gesetze gibt es in Deutschland seit 2004. Zunächst in Ostdeutschland, später in fast 200 Städten Deutschlands, heute immer noch in über 100 Städten, gehen Menschen jeden Montag auf die Straße gegen die Hartz-Gesetze. Insbesondere die Einführung von Hartz IV hat einen Niedriglohnsektor geschaffen. Das Lohnniveau wurde seitdem um über 30% gesenkt, gleichzeitig nehmen Terror und Druck auf den Ämtern zu. Die Kommunen werden dazu mit den Sozialausgaben belastet, was vorher der Staat übernommen hatte. Alleine in Witten sind das über 4 Millionen Euro jährlich.

Längst geht es jedoch nicht mehr nur um Hartz IV, sondern vor allem um eine gesellschaftliche Perspektive. Die Themenvielfalt ist so bunt wie das tägliche Leben, denn Hartz IV hält in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens einzug. Entsprechend findet eine zunehmende gesamtgesellschaftliche Debatte auf der Montagsdemo statt, nach der Frage, wie die Probleme gelöst werden können. Der Montag hat sich zunehmend zum Tag des Widerstands entwickelt.

AUF Witten ist Initiator der Wittener Montagsdemo und unterstützt die Bewegung weiterhin. Sie ist von Beginn an ein offenes Forum für alle geworden. Das offene Mikrofon ist ihr Wesensmerkmal. Deshalb rufen wir Sie auf:

Kommen Sie zur Montagsdemo!

Jeden Montag, 17 Uhr an der Bahnhofstraße/Ecke Nordstraße

Montagsdemo am 5.2. zum Einmarsch der Türkei in die Region Afrin

Liebe Montagsdemonstranten, sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lade ich Euch und Sie ganz herzlich ein zur nächsten Montagsdemo am 5.2. um 17:00 Uhr am Berlinerplatz/ Ecke Nordstr.

Weltweit blicken die Menschen nach Nordsyrien. Mit seinem völkerrechtswidrigen Einmarsch am 21. Januar in die Region Afrin hat das türkische Erdogan-Regime eine neue Phase im Syrien-Krieg eingeläutet. Nach der weitgehenden militärischen Niederlage des faschistischen IS wollen jetzt die verschiedensten imperialistischen und neuimperialistischen Mächte ein möglichst großes Stück Beute abhaben. Eine brandgefährliche Situation, stehen sich dort doch imperialistische Hauptrivalen mit Truppen zum Teil direkt gegenüber. Die Empörung aller friedliebenden Menschen ist riesig. Deswegen ruft die Montagsdemo Witten zum Protest gegen diesen Einmarsch auf: Dieser Angriffskrieg muss sofort gestoppt werden!

Am letzten Montag waren bei der Montagsdemo in Gelsenkirchen zu diesem Protest bis zu 1.000 Teilnehmer. Wir freuen uns auf eine breite Beteiligung und angeregte Diskussion. Mobilisiert breit! Alle Wittenerinnen und Wittener, Friedensaktivisten, Antifaschisten und Internationalisten sind herzlich willkommen!

Die Presse bitte ich die Aktion entsprechend anzukündigen. Vielen Dank!

Mit freundlichen und internationalen Grüßen

Jan Vöhringer

Montagsdemo solidarisch mit dem Kampf der Metaller

Die aktuelle Tarifauseinandersetzung der Metaller für 6 % mehr Lohn und kürzere Arbeitszeiten ist das Hauptthema der Montagsdemo am heutigen Montag.
Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich ist die wichtigste wirtschaftliche Forderung gegen Massenarbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Überlastung.
6% mehr Lohn ist für die Beschäftigten ein notwendiger erster Ausgleich. Die  Drohung  des  Unternehmensverbands  Gesamtmetall,  bei  Warnstreiks  und  Streiks Schadensersatz zu fordern, ist ein ungeheurer Vorgang.
Niedriglöhne, Leiharbeit und wachsende Unterbeschäftigung bei massiv steigenden Gewinnen sind eine Provokation. Interessierte Wittener sind herzlich zur Kundgebung um 17.00 Uhr am Berliner Platz eingeladen.

Einladung zur Kandidatenbefragung auf der Wittener Montagsdemo

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Montagsdemonstranten,

herzlich lade ich sie und Euch zur morgigen Kandidatenbefragung der Direktkandidaten zur Bundestagswahl im Endspurt des Bundestagswahlkampf ein. Die Montagsdemo Witten möchte sowohl den Direktkandidaten, wie auch der Bevölkerung die Chance geben auf der Straße über die Ziele der jeweiligen Parteien zu diskutieren und alle Fragen zu beantworten. Dafür wurden alle Direktkandidaten rechtzeitig von der Montagsdemo eingeladen.

Es ist schon Tradition, dass die Montagsdemo Witten zu Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen zu einer öffentlichen Kandidatenbefragung in die Wittener Innenstadt einlädt. Die Montagsdemo ist seit 2004 ein fester Bestandteil in Witten und hat im August ihren 13. Geburtstag gefeiert. Sie ist eine bundesweite Bewegung und stellt eine Plattform dar, für alle Menschen, die sich gegen Ungerechtigkeiten wehren und für eine Lebenswerte Zukunft kämpfen wollen.

In einer Zeit der schnellen Veränderungen und verschiedenen nahzu weltweiten krisenhaften Entwicklungen stehen die Bundestagswahlen vor der Tür. Die höheren Wahlbeteiligungen bei den letzten Wahlen lassen darauf schließen, dass die Menschen in diesen Zeiten besonders politisiert sind und nach Lösungen suchen. So viele Menschen wie seit seit den 1990er Jahren nicht mehr sind vor einer Bundestagswahl unentschlossen was sie am Wahltag wählen sollen.

Wir freuen uns sehr, dass der Kandidat der Partei DieLinke Heinz-Dieter Kempka , sowie der Kandidat der Partei MLPD Achim Czylwick zugesagt haben. Schade ist, dass trotz rechtzeitiger Einladung die Kandidaten von CDU, SPD und FDP aus terminlichen Gründen abgesagt haben und der Kandidat der Grünen sich überhaupt nicht gemeldet hat. Wir haben allen Parteien die Möglichkeit gegeben Vertretungen zu organisieren und hoffen dass sie diese Möglichkeit nutzen.

Die Montagsdemo freut sich über eine rege Beteiligung zur Kandidatenbefragung und lädt auch die Presse herzlich ein.

Die Montagsdemo zur Kandidatenbefragung findet am Montag 18.09.2017 um 17:00 Uhr auf dem Berliner Platz/Ecke Nordstraße statt.

Die Presse bitten wir die Kandidatenbefragung entsprechend anzukündigen.

n diesem Sinne freue ich mich auf eine angeregte und streitbare Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Vöhringer, Sprecher Montagsdemo Witten

 

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