Wittener Forum Demokratie und Menschenrechte in der Türkei lädt ein:

Repression gegen Linke aus der Türkei in Deutschland

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Latife Cenan-Adigüzel, dem Rechtsanwalt Yener Sözen und einer solidarischen UnterstützerInnengruppe aus Wuppertal

Dienstag, 24.10.2017. 19:00 Uhr Zum Alten Fritz, Augustastr. 27, 58452 Witten

Die staatliche Repression gegen Oppositionelle in der Türkei hat spätestens seit dem versuchten Militärputsch im Juli 2016 eine neue Qualität erreicht. Wenn Presseberichte und Aussagen von PolitikerInnen zugrunde gelegt werden, ist in der Folge dieser Entwicklung das deutsch-türkische Verhältnis auf einem Tiefpunkt. Die massenhaften Inhaftierungen, die auch JournalistInnen und Menschenrechtler mit deutschem Pass und im Urlaub befindliche Menschen aus Deutschland treffen, haben in Deutschland zu lauter Kritik geführt. Speziell die Inhaftierungen von Deniz Yücel, Mesale Tolu oder Peter Steudtner treffen bis heute regelmäßig auf großes öffentliches Interesse. Viele können deshalb kaum zu glauben, dass die Sicherheitsbehörden der beiden Länder noch immer ungebrochen sehr eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.

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Solidaritätserklärung

Logo der Internationen Koordinierung der Bergarbeiter (International Miners Coordination)

An die streikenden Bergarbeiter der Erz- und Goldmine Grasberg/Indonesien

Wir erklären unsere Solidarität mit eurem Kampf. Seit Monaten fordert ihr die Aufhebung der Dauer-Kurzarbeit durch die internationale Bergbaugesellschaft Freeport. Mit dem niedrigen Lohn haben eure Familien kaum das notwendige Geld, um zu leben. Mit Empörung haben wir die Information aufgenommen, dass das US-Bergbaumonopol nun 3000 Kumpel entlassen will. Das sind rund 10 Prozent aller Beschäftigten auf der Mine.

Solche Angriffe auf Leib und Leben und die Existenzgrundlage der Bergleute und ihrer Familien müssen von der ganzen Internationalen Bergarbeiterbewegung gemeinsam beantwortet werden. In vielen Ländern sparen die Konzerne an dem nötigsten für Arbeitssicherheit und Löhne. In Europa soll der untertägige Kohlebergbau vollkommen liquidiert werden. Die Arbeitsbedingungen bei euch sind sehr hart und es gab von euch in den letzten Jahren viele mutige Kämpfe. Unter anderem Protestdemonstrationen angesichts eine Arbeitsunfalls mit vier Toten im Herbst 2014. Und im Mai 2013 ward ihr kampfbereit als 28 Kumpel bei einem Einsturz eines Bergwerkstunnels ums Leben kamen. Wir machen euren Kampf international bekannt und rufen zu Solidaritätsaktionen der Bergleute weltweit auf.

Vor allem zeigt eure Lage, dass die Bergleute in jedem Land sich ein allseitiges Streikrecht erkämpfen müssen! Wir nehmen es nicht hin, dass die Kumpel und ihre Familien der Willkür der Bergbaukonzerne und ihrer Regierungen ausgesetzt sind.

In diesem Sinne Hoch die Internationale Solidarität!

Einladung zur Kundgebung am Frauentag 2017

Der Frauenverband Courage e.V. Witten lädt herzlich zur gemeinsamen Kundgebung am 11. März ein. Dazu schreiben die Frauen in Ihrer Pressemitteilung:

Liebe Frauen, liebe frauenbewegte Organisationen,
liebe Freunde,

Kundgebung und Demonstrationen zum Internationalen Frauentag sind keine verstaubte Tradition der Frauenbewegung sondern auf der ganzen Welt – wie auch für uns hier in Witten – eine wichtige Aktion für die Gleichberechtigung der Frauen. Die Frauengruppe Courage Witten lädt deshalb wieder ein zur
gemeinsamen Kundgebung:

Samstag, den 11. März, Berliner Platz,
11 bis 13 Uhr

Das sind die Themen von Courage Witten am diesjährigen Frauentag:

  • Nein zu Sexismus und Prostitution
  • Vorstellung des Frauenverband Courage.

Wir sind überparteilich und gemeinnützig. Sie sind auch aktiv für frauenbewegten Themen oder Projekte? Ergreifen Sie das Wort! Gestalten Sie die Kundgebung durch Ihren Beitrag mit!

Offenes Mikrofon – auf gleichberechtigter, demokratischer und antifaschistischer, antirassistischer Grundlage.

Mutig und weltweit – zum Internationalen Frauentag auf die Straße Wir freuen uns auf Sie!

Gesundheitszentrum in Kobanê eröffnet

1. November Internationaler Kobanê-Tag

Sorgfältiges Auspacken der Geräte für das Gesundheitszentrum
Sorgfältiges Auspacken der Geräte für das Gesundheitszentrum

Im letzten Jahr haben 177 Brigadisten der ICOR, darunter die 4 Wittener Zülfü Altunok, Jan Vöhringer, Fritz Hickler und Heinz Vöhringer (Witten im Aufbruch berichtete davon) gemeinsam mit Arbeitern aus Kobanê das Gesundheitszentrum ehrenamtlich errichtet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Solidaritätsbrigaden arbeiteten selbstlos und unentgeltlich – zum Teil in ihrem Jahresurlaub – und lebten in dieser Zeit bewusst unter den gleichen Bedingungen wie die Menschen in Kobanê.

Sie schufen damit in der über 80 % zerstörten Stadt eine wichtige Grundlage für eine funktionierende Gesundheitsversorgung. Das erleichtert den Wiederaufbau der Stadt und den geflohenen Einwohnern die Rückkehr nach Kobanê.

Ende September wurde das Gesundheitszentrum nun offiziell eröffnet. Das Zentrum wird als Geburts- und Frauenklinik genutzt und soll ­„24 Stunden am Tag kostenlos dem Volk dienen".

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