Montagsdemo Witten: Kobanê muss leben – öffnet die Grenzen!

Die Montagsdemo in Witten unterstützt die Petitionen an die türkische Regierung, die Grenze nach Kobanê zu öffnen und an Außenminister Steinmeier, sich für diese Öffnung diplomatisch einzusetzen.

Für den erfolgreichen Wiederaufbau der völlig zerstörten Stadt ist eine ungehinderte Hilfe über die türkische Grenze nach Kobane unbedingte Voraussetzung. Denn aus eigener Kraft kann die an drei Seiten eingeschlossene Stadt nicht aufgebaut werden, dazu muss jede erdenkliche international angebotene Hilfsleistung in Anspruch genommen werden können.

Die Weigerung der Türkei, ungehinderten Zugang zu Kobane zu ermöglichen ist völkerrechtswidrig und selbst ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Menschenrecht.

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Öffnet die Grenze - Kobanê muss leben!

Für einen humanitären Korridor nach Rojava – vorrangig für den Wiederaufbau von Kobanê!
Nach dem internationalen humanitären Völkerrecht fordern wir von allen Verantwortlichen, einen humanitären Korridor nach Rojava/ Syrien - insbesondere zum Wiederaufbau von Kobanê - zu gewährleisten. Wir fordern die türkische Regierung eindringlich auf: öffnen Sie die Grenze nach Kobanê dauerhaft! Schützen sie Hilfslieferungen sowie die Ein- und Ausreise von Aufbauhelferinnen und Aufbauhelfern über einen humanitären Korridor! Nicht nur für den Wiederaufbau von Kobanê, auch in alle umkämpften und gefährdeten Gebiete Rojavas muss die humanitäre Hilfe ungehindert fließen können.

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Starke Solidarität mit Kobaně

Am vergangenen Samstag trafen sich bis zu hundert Personen an der Ecke Bahnhofstraße / Beethovenstraße zu einer beeindruckenden Solidaritätskundgebung mit der umkämpften kurdischen Stadt Kobaně und zum Protest gegen den faschistischen Terror der ISIS. Die Montagsdemo Witten hatte im Rahmen bundesweiter Solidaritätsaktionen dazu aufgerufen.

Von den verschiedenen Rednern wurde die besondere Bedeutung des „Rojava“ genannten selbstverwalteten Territoriums um Kobaně als Beispiel einer Demokratiebewegung mit Per-spektive hervorgehoben. Denn hier wird eine demokratische Selbstverwaltung mit Prinzipien wie Gleichberechtigung für Frauen und Religionsfreiheit verwirklicht. Rojava heißt Morgenröte. Solidarität für Kobaně hat eine weltweite Bedeutung, auch für den Kampf um die Befreiung der Frau, wie die Sprecherin des Frauenverbandes Courage, Dorith Barth unterstrich.

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Solidarität mit Kobaně

Die bundesweite Koordination der Montagsdemonstrationen „ruft dazu auf, sich aktiv an den Protest-, Widerstands- und Solidaritätsaktionen zu beteiligen, die in vielen Städten stattfinden. Die IS-Faschisten, die teilweise mit modernsten Waffen aus westlichem und russischem Bestand ausgerüstet sind, wollen die erkämpfte demokratische Selbstverwaltung der Bevölkerung in Rojava und die Erfolge im Kampf um die Befreiung der Frau liquidieren und im Blut ersticken. Das geht uns alle an!“

Die Montagsdemo Witten ergreift jetzt die Initiative und lädt ein zu einer Protest- und Solidaritätskundgebung in Witten, an der sich möglichst viele Wittener beteiligen sollten. Es muss ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass dem Wüten faschistischer Mörderbanden, unter welchem Deckmantel auch immer sie auftreten, nicht tatenlos zugesehen wird. Diesem Völkermord aktiv entgegenzutreten dient auch dem friedlichen, demokratischen und gleichberechtigten Zusammenleben mit Mitbürgern ausländischer Herkunft und ist Ausdruck unserer politischen Kultur.

Kobaně und der in Rojava eingeschlagene Weg der Religionsfreiheit, Gleichberechtigung von Mann und Frau und des Aufbaus demokratischer und selbstverwalteter Strukturen muss gegen die faschistischen Angriffe verteidigt werden und braucht unsere volle internationale Solidarität.

Die Protest- und Solidaritätskundgebung findet statt am kommenden Samstag, den 15. November in der Zeit von 11 bis 13 Uhr an der Ecke Bahnhofstraße / Beethovenstraße und wird nach Möglichkeit mit einer Kundgebung am Berliner Platz abgeschlossen.

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