Aufruf zur gemeinsamen Protestaktion am kommenden Samstag, den 27.02.2016 auf dem Berliner Platz

Wir verurteilen den Terroranschlag in Ankara, bei dem am vergangenen Mittwoch 28 Menschen ums Leben kamen und 64 Menschen verletzt wurden.

Doch die türkische Regierung nutzt als Vorwand, um massiv militärisch gegen die Bevölkerung in Rojava und den kurdischen Befreiungskampf vorzugehen, obwohl Täter und Hintergründe nicht aufgeklärt sind. Sie plant, mit Truppen einzumarschieren, wie wenn sie nur auf diesen Vorwand gewartet hätte.

Die Erdogan-Regierung verbietet im Radio und Fernsehen jegliche Berichterstattung und Aufklärung über den Anschlag und lässt nur ihre Version zu, dass der Anschlag von den kurdischen Volksverteidigungseinheiten Rojavas (YPG) verübt worden wäre. Diese hat jedoch noch nie einen Anschlag in der Türkei verübt und distanziert sich eindeutig von dem Anschlag in Ankara.

Die türkische Regierung dagegen bekämpft seit Monaten völkerrechtswidrig die demokratischen gesellschaftlichen Strukturen in Rojava, indem sie lebensnotwendige Güter und humanitäre Helfer und Flüchtlinge, die vor dem Krieg in Syrien fliehen, nicht über die Grenze lässt und Stellungen der YPG und PKK von der Türkei aus angreift.

Wir fordern:

  • Sofortiger Stopp der militärischen Angriffe der türkischen Armee gegen den kurdischen Befreiungskampf!
  • Hände weg von Rojava!
  • Von der deutschen Bundesregierung fordern wir: Schluss mit dem Schmusekurs mit der reaktionären Politik der türkischen Regierung!
  • Hoch die internationale Solidarität!

Die Aktion findet am Samstag, den 27.2.2016 auf dem Berliner Platz ab 11 Uhr bis 14 Uhr statt!

Kobanê Dokumentarfilm "Den Sieg sichern" auf Youtube veröffentlicht

177 freiwillige Brigadisten der ICOR aus 10 Ländern bauten 2015 gemeinsam mit der kurdischen Bevölkerung ein neues Gesundheitszentrum im vom IS befreiten Kobane auf. Ihr Beitrag der internationalen Solidarität mit der demokratischen Revolution in Rojava und dem heldenhaften Kampf gegen die Terrorbanden des IS.

AUF Witten unterstützt den Kampf der Kurden in Kobanê um ihre Freiheit. Mehrfach berichteten wir über die Situation vor Ort und über die Arbeiten hier in Witten. Großes Ziel der ICOR Brigaden war es ein Gesundheitszentrum vor Ort aufzubauen um den Menschen die dringende Gesundheitsversorgung zu geben, die ihnen fehlte. Dieses wurde erfolgreich nach nur 6 Monaten Bauzeit übergeben. Darüber handelt dieser Film.

Zur Unterstützung der Finanzierung kann er für 15 Euro käuflich erworben werden, dazu können Sie sich an uns wenden.

Mehr Infos unter

Weitere Artikel von AUF Witten dazu:

Veranstaltung zur Teilnahme an der humanitären ICOR Brigade zum Aufbau eines Gesundheits- und Sozialzentrum in der Stadt Kobane, Rojava/ Nord Syrien

Jan Vöhringer und Fritz Hickler nahmen selbstlos am Wiederaufbau der ICOR-Brigaden in Kobanê teil
Jan Vöhringer und Fritz Hickler nahmen selbstlos am Wiederaufbau der ICOR-Brigaden in Kobanê teil

Freitag den 20.11.15 ab 18:00 Uhr im Saal der evangelischen Kirchengemeinde Hattingen Winz-Baak, Schützenstr.2.

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Montag 19.10.15 starteten wir beide (Jan Vöhringer, 28 Jahre, arbeitet bei Terex in Wetter und Fritz Hickler, 35 Jahre, arbeitet bei Bosch Rexroth in Witten) im Rahmen einer internationalen Brigade der ICOR (internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen) in die von den Kurden befreiten Gebiete nach Rojava/ Nordsyrien, konkret in die Stadt Kobane, um uns dort an dem humanitären Einsatz zum Bau eines Gesundheits- und Sozialzentrum zu beteiligen. Am Freitag den 13.11.15 kamen wir wieder sicher in Deutschland an. Als Teil der sechsten von insgesamt sieben Brigaden, arbeiteten wir vier Wochen intensiv insbesondere am Innenausbau des Zentrum, so dass diesen Freitag (20.11.15) in der Stadt Kobane, die feierliche Schlüsselübergabe an die öffentliche Selbstverwaltung und den kurdischen Roten Halbmond, statt finden kann. Zu diesem Anlass werden in ganz Deutschland Veranstaltungen statt finden, so auch in Hattingen (siehe Einladung), zu der wir sie und euch recht herzlich einladen möchten.

Weiterlesen: Veranstaltung zur Teilnahme an der humanitären ICOR Brigade zum Aufbau eines Gesundheits- und...

Zur Berichterstattung in der WAZ über die Protestkundgebung der Montagsdemo vor dem Rathaus am Dienstag, 13.10.15

Die für die Berichterstattung über die Protestkundgebung der Montagsdemo verantwortliche Redakteurin Susanne Schild kommt in ihrem Kommentar großzügig zum Schluss, „so eine Demonstration hat in der Ruhrstadt durchaus ihre Berechtigung.“ Gleichzeitig aber macht sie Stimmung gegen die Organisatoren von der Montagsdemo und ihre „skurrilen Veranstaltungen“.

Den „Kurden und Türken“ gibt sie den Rat: „Stellt euren Protest lieber auf eigene Beine.“

Wie kommt sie dazu, den kurdischen und türkischen Mitbewohnern solche Belehrungen zu erteilen? Hält sie sie für unfähig, selbst zu entscheiden, mit wem sie zusammen arbeiten?

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