Solidarität mit Kobaně

Die bundesweite Koordination der Montagsdemonstrationen „ruft dazu auf, sich aktiv an den Protest-, Widerstands- und Solidaritätsaktionen zu beteiligen, die in vielen Städten stattfinden. Die IS-Faschisten, die teilweise mit modernsten Waffen aus westlichem und russischem Bestand ausgerüstet sind, wollen die erkämpfte demokratische Selbstverwaltung der Bevölkerung in Rojava und die Erfolge im Kampf um die Befreiung der Frau liquidieren und im Blut ersticken. Das geht uns alle an!“

Die Montagsdemo Witten ergreift jetzt die Initiative und lädt ein zu einer Protest- und Solidaritätskundgebung in Witten, an der sich möglichst viele Wittener beteiligen sollten. Es muss ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass dem Wüten faschistischer Mörderbanden, unter welchem Deckmantel auch immer sie auftreten, nicht tatenlos zugesehen wird. Diesem Völkermord aktiv entgegenzutreten dient auch dem friedlichen, demokratischen und gleichberechtigten Zusammenleben mit Mitbürgern ausländischer Herkunft und ist Ausdruck unserer politischen Kultur.

Kobaně und der in Rojava eingeschlagene Weg der Religionsfreiheit, Gleichberechtigung von Mann und Frau und des Aufbaus demokratischer und selbstverwalteter Strukturen muss gegen die faschistischen Angriffe verteidigt werden und braucht unsere volle internationale Solidarität.

Die Protest- und Solidaritätskundgebung findet statt am kommenden Samstag, den 15. November in der Zeit von 11 bis 13 Uhr an der Ecke Bahnhofstraße / Beethovenstraße und wird nach Möglichkeit mit einer Kundgebung am Berliner Platz abgeschlossen.

2017  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern