Ehrliche Solidarität |
| Umverteilungspolitik |
| Donnerstag, den 01. Mai 2008 |
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Wenn Frau Leidemann als ver.di-Mitglied Solidarität bekundet, als Bürgermeisterin in ihrem Haushaltsentwurf aber nur eine Erhöhung von 3 % und damit einen faktischen Lohnabbau vorgesehen hat, kann man das nicht mehr ganz als ehrlich oder ernst gemeint empfinden.
Weder die brüske Ablehnung berechtigter Forderungen durch Herrn König (CDU) noch eine Ablehnung durch die Hintertür durch Frau Leidemann (SPD) kann gut geheißen werden.
Ich finde es ausgesprochen gut, dass Menschen den Mut aufbringen, für ihre Rechte zu kämpfen. Denn sonst tut es niemand für sie und eine Änderung der herrschenden unsozialen Politik wäre niemals möglich. Das aber brauchen wir genauso wie ehrliche Solidarität.
Gregor Duve, Witten |

Wie sich das CDU-Ratsmitglied Lars König abwertend zu der Tarifforderung von 8 % von ver.di geäußert hat, widerspricht seiner ureigensten Aufgabe, die Menschen in unserer Stadt zu vertreten, wozu auch eine angemessene Bezahlung von Mitarbeitern im öffentlichen Dienst gehört.