Ein Haushalt für die Stadt Witten: |
| Stellungnahmen |
| Samstag, den 01. Mai 2010 |
Perspektive für die Jugend, umweltgerecht und schuldenfrei
Neuverteilung von Einnahmen und Belastungen zwischen Bund, Land und Stadt
Jahrzehntelang haben Bund und Land der Stadt die Einnahmen gekürzt, sich aus der kommunalen Finanzierung herausgezogen und der Stadt neue Belastungen auferlegt.
Diese Umverteilung muss gestoppt werden. Die Stadt braucht eine Finanzierung, die ihr die Erfüllung ihrer komplexen Aufgaben ermöglicht.
Seit Jahren erfolgen nur Lippenbekenntnisse der wechselnden Bundes- und Landesregierungen, getan wurde das Gegenteil.
Schluss mit dem Theater, dass sich Politiker derselben Partei auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene gegenseitig die Verantwortung zuweisen.
Zinsmoratorium und Schuldenniederschlagung Ohne Zinszahlungen stünden der Stadt Witten jährlich etwa 13 Millionen € für dringend anstehende Investitionen zur Verfügung. Teure Kreditneuaufnahmen zur Finanzierung der Zinsen wie bisher würden entfallen.
Witten kann die rund 366 Millionen € Schulden wohl kaum zurückzahlen. Was auf Kosten örtlicher Entscheidungen geht (Celestianbau, Luxushaltestelle, sinnlose Gutachten über Stadtwerkefusion und Vermögensschäden durch fehlende und unzureichende Bauaufsicht ...), ist von den örtlichen Entscheidungsträgern zu verantworten. Das werden einige Millionen sein.
Der Hauptbetrag dagegen ist Folge der Politik von Bund und Land. Deshalb sollte das Land z.B. als Gesamtschuldner mit den Banken eine Schuldenniederschlagung verhandeln, wie bei einer Insolvenz, um einen Neuanfang zu ermöglichen.
Ausbildungsquote von zehn Prozent in Stadtverwaltung und EigenbetriebenFür die Zukunft der Jugend muss die Stadt vorangehen. Durch die Einnahmen aus dem Zinsmoratorium könnten neue Stellen durch Reduzierung der Arbeitszeit z.B. auf 30 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich geschaffen werden, so dass neue Azubis auch dauerhaft übernommen werden könnten.
Damit verbessert sich der Service in der Stadt, es wird weniger an Sozialtransferleistungen benötigt, der Stadthaushalt entlastet und das Kaufkraftvolumen in der Stadt gestärkt.
Die Durchsetzung dieser schon lange zur Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit gewerkschaftlich aufgestellten Forderung wäre umso leichter, wenn sie vom Gesetzgeber in Form eines gesetzlichen 6-Stundentages beschlossen würde.
|

Bau zweier Kryo-Recycling-Anlagen und einer IMK-Anlage zur vollständigen Kreislaufwirtschaft